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Europäische Geschichte studieren in Chemnitz
Studium

Lehrveranstaltungen

Lehrveranstaltungen des Sommersemesters 2020
 

Liebe Studierende,

der Start des Sommersemesters am 6. April steht unmittelbar bevor. Nachdem aufgrund der aktuellen Situation derzeit keine Präsenzveranstaltungen stattfinden können, bietet die Professur Geschichte Europas im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit die Lehre über OPAL (https://www.tu-chemnitz.de/e-learning/tool_lernplattform.html#einsatz) an. Hierzu dürfen wir Ihnen einige wichtige Informationen mitteilen:

Anmeldung in OPAL: Bitte tragen Sie sich in der Zeit von Montag, 6. April, bis Montag, 13. April (= Ostermontag) in OPAL für diejenigen Veranstaltungen ein, die Sie im Sommersemester besuchen wollen. Loggen Sie sich dazu mit ihrem Nutzerkennzeichen auf der Lernplattform ein (https://bildungsportal.sachsen.de/opal/shiblogin?0) und navigieren Sie zum entsprechenden Kursangebot der Professur.  Während der Einschreibefrist können Sie die Kurse einsehen und sich so ein Bild von Inhalt und Ablauf machen. Nach Ablauf der Anmeldefrist schließen wir die Kurse und versehen diese (nicht zuletzt auch aus datenschutzrechtlichen Gründen) mit einem Passwort, das nur den Mitgliedern der jeweiligen Veranstaltung dann via E-Mail mitgeteilt wird. Halten Sie aus diesem Grund die Anmeldefrist bitte unbedingt ein!

Ab Dienstag, 13. April, beginnt dann die offizielle Lehre. Ab diesem Zeitpunkt werden Sie durch den für die von Ihnen besuchte Veranstaltung verantwortlichen Dozenten über das weitere Vorgehen informiert. Selbstverständlich ergehen diese Informationen ausschließlich an diejenigen Studierenden, die sich über OPAL für eine Veranstaltung registriert haben.

Einige weitere Hinweise:

Sprechstunden: Die wöchentlichen Sprechstunden der Dozenten finden als Telefonsprechstunde statt. Die Termine entnehmen Sie bitte der Homepage des jeweiligen Dozenten. Sie erreichen die Dozenten hier über ihre jeweilige dienstliche Telefonnummer.


Prüfungsprotokolle / Meldung von Prüfungsleistungen durch den Dozenten
: Wir sind bemüht, die aus dem Wintersemester hervorgehenden Prüfungsleistungen so zügig wie möglich zu korrigieren. Da auch das Prüfungsamt sich derzeit im Notbetrieb befindet, ist es aktuell nicht immer möglich, Ihnen Ihr Prüfungsprotokoll rechtzeitig auszustellen. Umgekehrt bedeutet dies für uns, dass wir die Prüfungsergebnisse nicht umgehend nach erfolgter Korrektur eintragen lassen können. Hier werden wir alle etwas Geduld aufbringen müssen. Seien Sie jedoch versichert, dass Ihnen aus der aktuellen Situation keine Nachteile entstehen werden.

Wir bemühen uns darum, einen geordneten und qualitativ hochwertigen Lehrbetrieb zu gewährleisten. In der gegenwärtigen Situation liegen auch Chancen, neue Lehrformen zu testen und neue Kompetenzen zu erwerben. Dazu ist es zwingend erforderlich, dass Sie


- täglich Ihre Uni-eMail kontrollieren
- die in den OPAL Kursen gesetzten Fristen einhalten und die Aufgaben in den angegebenen Formaten erledigen.

Alles Gute, Gesundheit, gute Nerven und Zuversicht.


Mit freundlichen Grüßen


Martin Clauss und Sebastian Schaarschmidt

Das Vorlesungsverzeichnis ist online!
Zum zentralen Vorlesungsverzeichnis gelangen Sie HIER.

NEU:
Hier finden Sie die Modulübersicht für B.A. Europäische Geschichte und M.A. Europäische Geschichte, die Sie sofort in Ihren persönlichen Wochenplan übernehmen können.

Prof. Dr. Martin Clauss
Vorlesung: Einführung in die Mittelalterliche Geschichte


B_EG: PM1, PM3, PM5


Beginn:          16.04.2020
OPAL-Link:    https://bildungsportal.sachsen.de/opal/auth/RepositoryEntry/23084367917


Die Vorlesung gibt einen Überblick über das Mittelalter und dient der Einführung in diese Epoche. Die Veranstaltung orientiert sich an verschiedenen Schlüsselereignissen - von der Taufe des Merowingerkönigs Chlodwig Ende des 6. Jahrhunderts bis zur Eroberung Konstantinopels durch die Türken 1453 - und verbindet Ereignis- mit Strukturgeschichte. Der Schwerpunkt liegt auf der politischen Geschichte des deutschen Reiches.

Zur vorbereitenden Lektüre:

Harald Müller, Mittelalter, (Akademie Studienbuch Geschichte) Berlin 2008.

Prof. Dr. Martin Clauss
Übung (zur Vorlesung): Einführung in die Mittelalterliche Geschichte


B_EG: PM1, PM3, PM5


Beginn:          16.04.2020
OPAL-Link:    https://bildungsportal.sachsen.de/opal/auth/RepositoryEntry/23082467349


Die Übung dient zur begleitenden Vertiefung der in der Vorlesung besprochenen Themen. Dies erfolgt durch Lektüre und Diskussion ausgewählter Quellen und Texte der Sekundärliteratur. Methodisch steht die Quellenanalyse im Zentrum der Veranstaltung. Darüber hinaus wird der Vermittlungsform des studentischen Referats besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Literatur zur Einführung:


Michael Brauer, Quellen des Mittelalters, Paderborn 2013

Prof. Dr. Martin Clauss
Hauptseminar: Mittelalter in der Schule


B_EG: PM6

M_EG: SM2, EM1


Beginn:          15.04.2020
OPAL-Link:    https://bildungsportal.sachsen.de/opal/auth/RepositoryEntry/23084367918


In Sachsen bietet das Schulgesetzt die Möglichkeit, „fächerverbindende Grundkurse“ einzurichten, die das Lehrangebot an Gymnasium auf dem Weg zum Abitur ergänzen. Diese sollen „in besonderer Weise wissenschaftspropädeutisch, exemplarisch und problemorientiert angelegt sein“ (Merkblatt zur Einrichtung fächerverbindender Grundkurse). Im Rahmen dieses Hauptseminars wird das Konzept für einen solchen Grundkurs erarbeitet, der sich mit dem Thema ‚Mittelalter‘ in der interdisziplinären Perspektive (Geschichte und Germanistik) befassen soll. Das Vorhaben umfasst alle Etappen des Prozesses, von der Bedarfsermittlung, über die Konzeptionalisierung bis hin zur Textgestaltung.

Damit umfasst die Veranstaltung Aspekte der (geschichtswissenschaftlichen und germanistischen) Wissensaneignung, der Wissensvermittlung und der Mittelalter-Rezeption.

Die Sprachanforderungen richten sich nach der jeweils einschlägigen Studienordnung.

Zur vorbereitenden Lektüre:

Martin Clauss, Der neueste und gesicherte Forschungsstand? Zur Beziehung zwischen Fachwissenschaft und Schulbuchmediävistik, in: Martin Clauss/Manfred Seidenfuß (Hrsg.), Das Bild des Mittelalters in europäischen Schulbüchern. Berlin [u.a.] 2007, 19–46.

MUSS LEIDER ENTFALLEN!

Prof. Dr. Martin Clauss

Seminar: Der Deutsche Orden – Geschichte und Rezeption

NEUES SEMINAR!

Prof. Dr. Martin Clauss
Online Seminar: Ludwig IV.: König, Kaiser, Bayer


B_EG: PM1, PM3, PM5


Beginn:     16.04.2020
OPAL-Link:     https://bildungsportal.sachsen.de/opal/auth/RepositoryEntry/23143841794

Ludwig IV. (1282 (?) - 1347) war Herzog von Bayern, Pfalzgraf bei Rhein, römisch-deutscher König und Kaiser. Seine Herrschaft war von zahlreichen Konflikten geprägt: mit seinem älteren Bruder Rudolf, mit drei Päpsten, mit den Kurfürsten und zwei Gegenkönigen. Als einziger Wittelsbacher, der es geschafft hat, im Mittelalter König und Kaiser zu werden, stand und steht Ludwig im Zentrum der wittelsbachisch-bayerischen Erinnerungspolitik.

Dieses Seminar nimmt sich der Regierung Ludwigs IV. und untersucht diese unter verschiedenen Fragestellungen: Wie schreibt man eine Biographie über einen mittelalterlichen Herrscher? Kann man die Zeit Ludwigs IV. sinnvoll als Krisenzeit interpretieren?

Dabei werden verschiedene Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens eingeübt, wie etwa das Abfassen einer Rezension, das Schreiben eines Essays, das gemeinsame Erarbeiten wissenschaftlicher Inhalte, die Präsentaiton wissenschaftlicher Ergebnisse. Dabei kommen digitale Methode und Werkzeuge zum Einsatz, die erprobt und evaluiert werden sollen.

Sebastian Schaarschmidt, M.A.
Übung: Geschichtsschreibung im Mittelalter

 

B_EG: PM 1, PM 3, PM 4, PM 6, EM 1, M_EG: EM 1.1, EM 1.2

Beginn:          16.04.2020
OPAL-Link:    https://bildungsportal.sachsen.de/opal/auth/RepositoryEntry/23084367920

Die Beschäftigung mit historischen Inhalten und ihre Vermittlung über schriftliche Darstellungen sind wesentliche Tätigkeitsfelder moderner HistorikerInnen. Darin unterscheiden sie sich zunächst objektiv betrachtet nicht grundsätzlich von ihren „KollegInnen“ vergangener Zeiten. So treffen wir freilich auch in der Epoche des Mittelalters zahlreiche Autoren (aber seltener Autorinnen) an, die sich der Geschichtsschreibung bedienen, um ihre Zeitgenossen bzw. ihre Nachwelt über Geschichte zu informieren. Die Quellengattung der Historiographie ist in vielen Kontexten eine wichtige Grundlage für die Rekonstruktion der Vergangenheit. Im Zuge dessen möchte sich die Übung anhand eines ausgewählten Beispiels der Frage annehmen, mit welchen Inhalten, in welcher Form und zu welchem Zweck ein Autor des Mittelalters Geschichte darstellen konnte. Als exemplarischer Untersuchungsgegenstand sollen dazu die Gesta Frederici Ottos von Freising und Rahewins herangezogen werden. Es handelt sich hierbei um eine zentrale historiographische Quelle, die sich in eindrücklicher Weise den Ereignissen im römisch-deutschen Reich in der Mitte des 12. Jahrhunderts widmet und dabei vor allem den Herrscher Friedrich I. Barbarossa in den Blick nimmt. Im Laufe der einzelnen Sitzungen sollen vor allem erzählerische Darstellungsformen sowie Ideen unter anderem von Königsherrschaft, Krieg und Adelsgesellschaft im Hochmittelalter untersucht werden.
 

Relevante Quellenausgaben:

Otto von Freising und Rahewin, Gesta Frederici I. imperatoris. edd. Georg Waitz / Bernhard Eduard von Simson (MGH SS rer. Germ. 46), Hannover 1912.

Otto von Freising und Rahewin, Gesta Frederici. Die Taten Friedrichs oder richtiger Chronica. edd. Franz-Josef Schmale / Adolf Schmidt (Ausgewählte Quellen zur deutschen Geschichte des Mittelalters 17), Darmstadt 1986.

 

Literatur zur Einführung:

Dietrich Becker, Die Belagerung von Crema bei Rahewin, im Ligurinus und im Carmen de gestis Frederici I. imperatoris in Lombardia. Untersuchungen zur literarischen Form staufischer Geschichtsschreibung, Bamberg 1975.

Ferdinand Opll, Friedrich Barbarossa, Darmstadt 1990.

Hans-Werner Goetz, Das Geschichtsbild Ottos von Freising. Ein Beitrag zur historischen Vorstellungswelt und zur Geschichte des 12. Jahrhunderts, Köln [u.a.] 1984.

Heinz Krieg, Herrscherdarstellung in der Stauferzeit. Friedrich Barbarossa im Spiegel seiner Urkunden und der staufischen Geschichtsschreibung, Ostfildern 2003.

Joachim Ehlers, Otto von Freising. Ein Intellektueller im Mittelalter, München 2013.

Knut Görich, Friedrich Barbarossa. Eine Biographie, München 2011.

Roman Deutinger, Rahewin von Freising. Ein Gelehrter des 12. Jahrhunderts, Hannover 1999.



Lehrveranstaltungen des Wintersemesters 2019/2020

Prof. Dr. Martin Clauss & Jun-Prof. Dr. Marian Nebelin & Prof. Dr. Rudolf Boch
Kolloquium: Geschichtswissenschaftliches Forschungskolloquium


Für Studierende ist kein Scheinerwerb möglich.

Termine:     22.10.2019, 5.11.2019, 12.11.2019, 26.11.2019, 14.01.2020         
Zeit:           Dienstags, 17:15-18:45 Uhr

Raum:       
2/W015

Im Geschichtswissenschaftlichen Kolloquium werden aktuelle Themen der geschichtswissenschaftlichen Forschung diskutiert und laufende Forschungsprojekte vorgestellt. Die Vorträge sind öffentlich.


Programm als PDF-Datei

Sebastian Schaarschmidt, M.A.
Proseminar:
Einführung in die Geschichtswissenschaften

B_EG__1
B_EG__3


Zeit:                donnerstags, 11:30-13:00 Uhr
Beginn:           17.10.2019

Raum:             2/W015


Das Seminar richtet sich an StudienanfängerInnen. Es zielt darauf ab, grundlegende Fragen zum Studienablauf und wichtige Arbeitstechniken der Geschichtswissenschaften näher zu bringen. Im Zuge dessen werden hier unter anderem Kriterien der Wissenschaftlichkeit, Recherchetechniken, der Umgang mit wissenschaftlicher Literatur und Quellen sowie das Erarbeiten eigener Studienleistungen (v.a. Referat und Hausarbeit) behandelt. Die Epoche des Mittelalters soll dabei die exemplarische Grundlage für die Einführung in die Geschichtswissenschaft bilden. Anhand ausgewählter Ereignisse und Prozesse werden dazu Arbeitstechniken erlernt und eingeübt. Studierende des Bachelor Europäische Geschichte erbringen im Laufe der Veranstaltungen ein Referat und schließen das Seminar mit einer benoteten Klausur sowie einer Hausarbeit ab.


Literatur zur Einführung:
Goetz, Hans-Werner: Proseminar Geschichte: Mittelalter, 4. Auflage, Stuttgart 2014.

Hartmann, Martina: Mittelalterliche Geschichte studieren, 4. Auflage, Konstanz, München 2017.

Sebastian Schaarschmidt, M.A.
Hauptseminar: Königsherrschaft im Mittelalter

B_EG__5
B_EuKA5, B_EuSA5
B_Ge__5, B_Po__5

M_EG__1, M_EG__3
M_GI__1, M_GI__3
M_RK__1, M_RK__3

Zeit:                donnerstags, 17.15-18.45 Uhr
Beginn:           17.10.2019

Raum:             2/W038

 

Die Epoche des Mittelalters ist eine Zeit des Königtums. Doch wenn allein eine Krone noch keinen König macht, stellt sich die Frage, was es ist, das die Königherrschaft im Mittelalter konstituiert. Was bedeutet es im Mittelalter als Monarch zu herrschen? Das Seminar, welches sich an fortgeschrittene Studierende richtet, möchte sich dieser Frage mit Blick auf das lateinische Europa im Mittelalter annehmen. Hier sollen Vorstellungen, Grundlagen, Rituale und spezifisch regionale Ausprägungen des Königtums anhand eingehender Quellen diskutiert werden. Des Weiteren sollen nach den Spezifika weiblicher und männlicher Herrschaft gefragt werden. Auf diese Weise sollen Traditionen, Wandel und Kontinuitäten eines zentralen mittelalterlichen Herrschaftsträgers herausgestellt werden.

Literatur zur Einführung:

Büttner, Andreas: Königsherrschaft im Mittelalter, Berlin 2018

Clauss, Martin; Stieldorf, Andrea; Weller, Tobias (Hrsg.): Der König als Krieger. Zum Verhältnis von Königtum und Krieg im Mittelalter, Bamberg 2015

Dick, Stefanie: Der Mythos vom "germanischen" Königtum. Studien zur Herrschaftsorganisation bei den germanischsprachigen Barbaren bis zum Beginn der Völkerwanderungszeit, Berlin u.a. 2008

Hartmann, Martina: Die Königin im frühen Mittelalter, Stuttgart 2009

Kantorowicz, Ernst H.: The King’s Two Bodies. A Study in Medieval Political Theology, Princeton 1957

Schulze, Hans Kurt: Grundstrukturen der Verfassung im Mittelalter. 4: Das Königtum. Stuttgart 2011

Zey, Claudia (Hrsg): Mächtige Frauen?: Königinnen und Fürstinnen im europäischen Mittelalter (11. - 14. Jahrhundert), Ostfildern 2015

PD Dr. Dr. Harald Lönnecker
Hauptseminar: Genealogie


B_EG__5
B_EuKA5, B_EuSA5
B_Po__5
M_EG__1, M_EG__3


Blockseminar
- Donnerstag, 13. 2. 2020, 9.00-13.00 Uhr, 14.00-18.00 Uhr
- Freitag, 14. 2. 2020, 9.00-13.00 Uhr, 14.00-18.00 Uhr
- Sonnabend, 15. 2. 2020, 10.00-13.00 Uhr

Geschichte wird über weite Strecken geprägt von verwandtschaftlichen Beziehungen, der Abfolge von Generationen, Eltern und Kindern. Der Erforschung und Darstellung dieser Zusammenhänge widmet sich die Genealogie, auch Ahnen- oder Familiengeschichtsforschung, die zu den Historischen Hilfswissenschaften gehört. Berührungspunkte und Schnittmengen gibt es mit der Prosopographie und der Historischen Demographie.
Im Seminar sollen genealogische Grundlagen erarbeitet sowie in neuere genealogisch-prosopographische Forschungen vornehmlich des 19. und frühen 20. Jahrhunderts eingeführt werden.

Literatur:
Henning, Eckart/Ribbe, Wolfgang (Hrsg.): Handbuch der Genealogie, Neustadt a. d. Aisch 1972
Lönnecker, Harald: Die Mitglieder der Halleschen Burschenschaft 1814-ca. 1850, in: Cerwinka, Günter/Kaupp, Peter/Lönnecker, Harald/Oldenhage, Klaus (Hrsg.): 200 Jahre burschenschaftliche Geschichte. Von Friedrich Ludwig Jahn zum Linzer Burschenschafterturm (Darstellungen und Quellen zur Geschichte der deutschen Einheitsbewegung im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert, Bd. 16), Heidelberg 2008, S. 82-311
Lönnecker, Harald: Die Burschenschafterlisten – eines „der wichtigsten Hilfsmittel für die Kenntnis der deutschen politischen und Geistesgeschichte“. Zur Entstehung und Entwicklung eines Gesamtverzeichnisses deutscher Burschenschafter, in: Bahl, Peter i. A. des Herold. Verein für Heraldik, Genealogie und verwandte Wissenschaften zu Berlin (Hg.): Herold-Jahrbuch, NF, Bd. 14, Neustadt a. d. Aisch 2009, S. 153-170
Lönnecker, Harald: Die Mitglieder der Jenaischen Burschenschaft ca. 1820-1849/50, in: ders. (Hrsg.): „Deutschland immer gedient zu haben ist unser höchstes Lob!“ – Zweihundert Jahre Deutsche Burschenschaften. Eine Festschrift zur 200. Wiederkehr des Gründungstages der Burschenschaft am 12. Juni 1815 in Jena (Darstellungen und Quellen zur Geschichte der deutschen Einheitsbewegung im 19. und 20. Jahrhundert, Bd. 21), Heidelberg 2015, S. 147-472
Ribbe, Wolfgang/Henning, Eckart (Hrsg.): Taschenbuch für Familiengeschichtsforschung, Neustadt a. d. Aisch 2006
Weiss, Volkmar: Die Vorgeschichte des arischen Ahnenpasses. Teil I: Das sogenannte Blutsbekenntnis, in: Genealogie. Deutsche Zeitschrift für Familienkunde 50/1-2 (2001), S. 417-436, Teil II: Historische oder völkische Genealogie?, in: ebd. 50/3-4 (2001), S. 497-507, Teil III: Die Machtergreifung der Viehzüchter, in: ebd. 50/7-8 (2001), S. 615-627

Dr. Paolo Cecconi (Archivdirektor)
Übung:
Schriftkunde des Mittelalters - Stadtarchiv Chemnitz


B_EG__3
B_EuKA3, B_EuSA3
B_Ge__3
M_EG__1, M_EG__3


Zeit:                freitags, 13.30-15.00 Uhr

Beginn:           25.10.
2019
Raum:            2/39/333


In dieser Übung gewinnen Sie Kenntnisse für einen leichten Zugang zu den historischen Quellen der deutschen und europäischen mittelalterlichen Geschichte. Pergamente, Handschriften, Bücher,
Urkunden waren in den verschiedenen Epochen unterschiedlich geschrieben. Die Schreibungen waren und sind Bestandsteil der Authentizität des Objekts und Anerkennungsmittel der Hoheit und der politischen Bedeutung der Entscheidungsträger, die dank und durch geschriebene Mitteilungen,
ihre Entscheidungen nicht nur bekannt sondern auch wirksam machten. Heute werden solche Mitteilungen in den Archiven aufbewahrt und zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, folgende Frage nach dem Seminar beantworten zu können: "Wie lese ich dieses Objekt?".

Inhalt: Einführung in die Schreibungen vom 8. bis 14. Jahrhundert anhand von Quellen des Stadtarchivs und anderer Archive und Einführung in die Funktionen und Aufgaben eines Archivs.


Zielgruppe: Studentinnen und Studenten ab 2. Semester
Vorteil: Lateinkenntnisse

Presseartikel