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Juniorprofessur

Juniorprofessur Europäische Kultur und Bürgergesellschaft

Die Juniorprofessur Europäische Kultur und Bürgergesellschaft beschäftigt sich in Forschung und Lehre aus einer soziologischen Perspektive mit der Analyse gesellschaftlichen Wandels. In vergleichenden und historisch-orientierten Studien werden zum einen die Bedeutung zivilgesellschaftlicher Akteure für den institutionellen und kulturellen Wandel von Gesellschaften untersucht, z.B. den Einfluss von Frauenbewegungen auf die rechtliche Gleichstellung der Geschlechter. Zum anderen stehen Fragen zu Prozessen der Transnationalisierung von Gesellschaften und Staaten im Fokus der Arbeit, z.B. die Ausbreitung und Wirkung von Menschenrechten.

Forschungsinteressen:

  • Politische Soziologie
  • Zivilgesellschaft, soziale Bewegungen und Protest
  • Transnationalisierungs- und Globalisierungsprozesse
  • Rechtssoziologie, v.a. Menschenrechte
  • Fallorientierte und mengentheoretische Methoden der Sozialforschung
  • Geschlechterforschung
  • Wissenschaftlich-fundierte Expertise in Politik und Gesellschaft

Aktuelle Informationen

Vortragsreihe "Europa im Aufbruch?!" und Ringvorlesung "Migration und städtischer Raum in Vergangenheit und Gegenwart" im SoSe 2021 in Kooperation mit dem SMAC

Im Sommersemester 2021 organisiert die Juniorprofessur Europäische Kultur und Bürgergesellschaft eine Vortragsreihe zum Thema "Europa im Aufbruch?!" in digitaler Form. Die Reihe findet in Kooperation mit dem SMAC - Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz - sowie mit der Ringvorlesung "Migration und städtischer Raum in Vergangenheit und Gegenwart" (organisiert von Prof. Martin Clauss, Prof. Birgit Gloris, Jun.-Prof. Marian Nebelin (alle IESG) und Dr. Jens Beutmann (SMAC)) statt. Die Vortragsreihe ist als Beitrag zur Kulturhauptstadtkampagne konzipiert und behandelt aktuelle Themen zum Prozess der Europäisierung in Politik, Gesellschaft und Kultur. Die Vortragsreihe teilt sich einen wöchentlichen Termin mit der Ringvorlesung (Mittwochs von 18 - 19.30 Uhr, beginnend am 07.04.21 bis zum 07.07.2021). Hier gelangen Sie zur Pressemitteilung der TUC.
Folgende Vortragende konnten für die Reihe gewonnen werden:
  • 14.04.2021: Prof. Dr. Jürgen Mittag (Deutsche Sporthochschule Köln): Europäische Kulturhauptstädte im Spannungsfeld von Kultur- und Marketingzielen
  • 21.04.2021: Prof. Dr. Sebastian Büttner (Vetretungsprofessor, FU Berlin): Utopie und Eurokratie? Ziele und Praktiken des europäischen Projekts im Lichte der EU-Förderpolitik
  • 16.06.2021: Prof. Dr. Elmar Rieger (Universität Bamberg): Die Demokratie der Europäischen Union. Soziologische Perspektiven
  • 07.07.2021: Dr. Emanuel Deutschmann (Universität Göttingen): Netzwerk Europa. Wie der Kontinent durch Mobilität und Kommunikation zusammenwächst

Alle Termine der Ringvorlesung finden Sie hier und im dazugehörigen OPAL-Kurs.

Alle Interessierten sind herzlich zu den Vorträgen eingeladen. Um den Link zur Teilnahme zu erhalten, melden Sie sich bitte per Email bei info@smac.sachsen.de an. 

Eine kurze Vorstellung von Jun.-Prof. Dr. Thomas Laux findet sich im Alumni-Newsletter der Philosphischen Fakultät

Lehrforschungsprojekt „Mobilisieren für Europa. Die Einbindung der Zivilgesellschaft in die Chemnitzer Bewerbung als Europäische Kulturhauptstadt 2025“ startet

Die Mobilisierung der Zivilgesellschaft ist eines der Hauptziele der Europäischen Kulturhauptstadt 2025 in Chemnitz. Viele Vereine, Verbände und Initiativen aus der Zivilgesellschaft waren schon in die Chemnitzer Bewerbung eingebunden und sind Kooperationspartnerinnen für zahlreiche der geplanten Projekte. Aufgrund dessen untersucht das Lehrforschungsprojekt im Sommersemester 2021 unter Leitung von Jun.-Prof. Dr. Thomas Laux mit Studierenden der Europa-Studien die Mobilisierung für Europa in Chemnitz.   

Hierzu werden Chemnitzer Vereine, Verbände und Initiativen zu ihrem Mitwirken an der Bewerbung für die Kulturhauptstadt 2025 befragt. Die Befragung richtet sich an zivilgesellschaftliche Akteure, die im Bid Book oder auf der offiziellen Homepage der Kulturhauptstadt Chemnitz als Kooperationspartnerinnen aufgeführt sind. Die kurze Befragung findet online statt und die Vereine, Verbände und Initiativen werden per Email kontaktiert. Von Interesse sind die Gründe des Mitwirkens der Vereine, Verbände und Initiativen zu erfragen, ebenso wie ihre Erwartungen an die Kulturhauptstadt 2025 und deren bisherige Wirkungen.

Presseartikel

  • Virtuell Rad fahren für die Forschung

    Die Forschungsgruppe Allgemeine Psychologie und Arbeitspsychologie der TU Chemnitz sucht Probandinnen und Probanden zur Erprobung eines Warnsystems im Radfahr-Simulator zur Reduzierung von Unfällen – Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Aufwandsentschädigung …

  • Artikel enthält Video

    #TUCdiscover – auf zum Studium in der Kulturhauptstadt Europas 2025!

    TU Chemnitz lädt vom 14. bis 20. Juni 2021 zu den Virtuellen TUCtagen ein – Studieninteressierte erwarten u. a. die Premiere des Chat-Bots TUC.K.I., Online-Sprechstunden, Studitalks, Info-Videos und virtuelle Touren – Fachbezogene Thementage starten am 15. Juni …

  • „Mobilisieren für Europa?“

    Institut für Europäische Studien und Geschichtswissenschaften der TU Chemnitz führt im Juni 2021 im Rahmen eines Lehrforschungsprojektes eine Online-Befragung zur Kulturhauptstadt Europas 2025 durch …

  • Ein Unverpackt-Laden für den Kaßberg

    Gründen während der Pandemie: Laura Schmid, die in Chemnitz Wirtschaftswissenschaften studiert, möchte mit ihrer Geschäftsidee die City nachhaltiger machen …