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Projekte

Forschungsprojekte der Juniorprofessur

Gefährdete politische Bildung gegen rechts? Eine Analyse der Gefahren für Aktive in der politischen Bildung gegen Rechtsextremismus in Sachsen

Laufzeit: 01.04.- 30.09.2023

Gefördert von der Otto-Brenner-Stiftung

Thema des Projekts:

Ausgangspunkt des geplanten Projekts ist die zunehmende Bedrohung von Politiker:innen und zivilgesellschaftlichen Akteuren durch rechtsextremistische und rechtspopulistische Akteure in Deutschland. So weisen zahlreiche Befunde auf eine Verschärfung „rechte[r] Bedrohungsallianzen“ (Heitmeyer et al. 2021) hin, auch für Aktive in der politischen Bildung (Sommer und Ratzmann 2022). Gerade die politische Bildung ist aufgrund der Vermittlung von demokatischen Werten, Wissen und Motivation ein Schlüssel für die Stärkung einer demokratischen politischen Kultur. Anhand des Falles Sachsen, der aufgrund der deutschlandweit wohl stärksten Bedrohungslage durch den Rechtsextremismus ausgewählt wurde, wird in dem Projekt untersucht, welche Gefahren oder Störungen Tätige in der politischen Bildung erleben, was die Kontextbedingungen dafür sind und wie sie mit den Bedrohungen umgehen. Hierbei legt das Projekt einen besonderen Augenmerk auf die unterschiedlichen Kontexte, die das Ausmaß der Bedrohung durch den Rechtsextremismus bestimmen.

Projektteam:

  • Jun.-Prof. Dr. Thomas Laux
  • Teresa Lindenauer, M.A.
  • Andrea Boneberger

Kontakt: pbgr@phil.tu-chemnitz.de

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Mobilisierungsprozesse der Chemnitzer Zivilgesellschaft im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt 2025

 

Laufzeit: seit 01.04.2021

Thema des Projekts:

Die Mobilisierung der Zivilgesellschaft ist eines der Hauptziele der Europäischen Kulturhauptstadt 2025 in Chemnitz. Viele Vereine, Verbände und Initiativen aus der Zivilgesellschaft waren bereits in die Chemnitzer Bewerbung eingebunden und sind Kooperationspartnerinnen für zahlreiche der geplanten Projekte. Aufgrund dessen untersucht das Projekt die Mobilisierung der Chemnitzer Zivilgesellschaft im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt 2025. Im Fokus stehen dabei die Motive des Mitwirkens an der Kulturhauptstadt, die Wahrnehmung der Aktivitäten im Rahmen der Kulturhauptstadt oder die Wirkung der Kulturhauptstadt (z.B. im Hinblick auf die Herausbildung einer europäischen Identität) auf die Chemnitzer Zivilgesellschaft.

Bereits 2021 fand im Rahmen eines Lehrforschungsprojektes eine erste Befragung von Vereinen, Verbänden und Initiativen zu ihrem Engagement für die Kulturhauptstadt statt. Die Ergebnisse wurden in einem Forschungsbericht (hier der Link https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:ch1-qucosa2-766010) zusammengefasst und in einer Studie ausgewertet (siehe Thomas Laux (2022): Mobilisiert für Europa? Die Europäische Kulturhauptstadt und die Aktivierung der Zivilgesellschaft. Forschungsjournal Soziale Bewegungen, Vol. 35 (2): 270-282. https://doi.org/10.1515/fjsb-2022-0034). Weitere und daran anschließende Befragungen sind im Rahmen von Lehrforschungsprojekten für die Jahre 2023 und 2025 geplant.

  • Ein Mann und eine FRau stehen vor einer Tafel, an der farbige Puzzlesteine befestigt sind.

    Die Kombi macht’s: TU Chemnitz startet Bachelorstudiengang mit 99 Kombinationsmöglichkeiten

    Für maßgeschneiderte Profile in Zeiten des Wandels: Ab dem Wintersemester 2026/27 können Studierende ein Hauptfach frei mit einem Nebenfach kombinieren – Neuer Kombinationsstudiengang soll insbesondere den Bildungs- und Wissenschaftsstandort Chemnitz und die Region Südwestsachsen stärken …

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    Professur Europäische Integration mit dem Schwerpunkt Europäische Verwaltung der TU Chemnitz unterstützt am 11. Mai 2026 öffentliche Podiumsdiskussion – Interessierte können sich für die Veranstaltung bis zum 4. Mai anmelden …