Navigation

Springe zum Hauptinhalt
Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
Privatdozenten

Privatdozenten

 

 

Historiker, Archivar und Jurist (Jg. 1963), Studium der Geschichte (Schwerpunkt Historische Hilfswissenschaften und Archivwissenschaft), Rechtswissenschaft u. a. bis 1990 in Marburg, Gießen, Heidelberg, Freiburg i. Br. und Frankfurt a. M., Magister und Assessor, Dr. phil. in Marburg mit einer Dissertation über das spätmittelalterliche Notariat, Dr. iur. in Rostock mit einer vereinsrechtlichen Dissertation, Habilitation in Chemnitz mit einer Arbeit zur Musik- und Bildungsgeschichte des 19. und frühen 20. Jahrhunderts; seit 1990 Tätigkeit beim Militärgeschichtlichen Forschungsamt der Bundeswehr, dann bei der Konrad-Adenauer-Stiftung; seit 1995 im Bundesarchiv, Leiter des Archivs und der Bücherei der Deutschen Burschenschaften und der Gesellschaft für burschenschaftliche Geschichtsforschung (GfbG), Vorstandsmitglied der Gemeinschaft für Deutsche Studentengeschichte (GDS), Kurator der Stiftung Deutsche Studentengeschichte (SDS) und des von der GDS und der Universität Paderborn getragenen Instituts für Deutsche Studentengeschichte (IDS) im Stadtarchiv Paderborn; wissenschaftliche Schwerpunkte und Veröffentlichungen: www.clio-online.de/forscherinnen=10709.

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2020/2021

Hauptseminar: Das Wartburgfest 1817

B_EG PM 6; M_EG SM 3, SM 5; B_PW EG 3

Blockseminar
- Donnerstag, 11. 2. 2021, 9.00-13.00 Uhr, 14.00-18.00 Uhr
- Freitag, 12. 2. 2021, 9.00-13.00 Uhr, 14.00-18.00 Uhr
- Sonnabend, 13. 2. 2021, 10.00-13.00 Uhr

Um e-postalische Anmeldung bis zum 25. Oktober 2020 (mit Name, Semesterzahl, Fächer, Anschrift) zwecks Planung und Vorbereitung wird gebeten.

Raum: 333

Die Jenaische Burschenschaft lud für Mitte Oktober 1817 die deutschen Studenten zu einem Fest auf die Wartburg bei Eisenach. Diese Nationalbewegung deutscher Studenten war politische Jugendbewegung – die erste in Europa – und die erste nationale Organisation des deutschen Bürgertums überhaupt, die 1817 mit dem Wartburgfest die erste gesamtdeutsche Feier ausrichtete. Folge des Wartburgfestes waren die „Grundsätze und Beschlüsse des 18. Oktober“, die erste Formulierung der Grundrechte in Deutschland, die in die Reichsverfassungen von 1848/49 und 1919 sowie in das Grundgesetz 1949 und zahlreiche Landesverfassungen einflossen. Zugleich handelt es sich um das erste Parteiprogramm im deutschsprachigen Raum. Alle diese Aspekte sollen im Seminar bearbeitet werden.

Literatur:
Malettke, Klaus (Hrsg.): 175 Jahre Wartburgfest. 18. Oktober 1817 – 18. Oktober 1992. Studien zur politischen Bedeutung und zum Zeithintergrund der Wartburgfeier (Darstellungen und Quellen zur Geschichte der deutschen Einheitsbewegung im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert, Bd. 14), Heidelberg 1992

Lönnecker, Harald/Malettke, Klaus (Hrsg.): 200 Jahre Wartburgfest. 18. Oktober 1817 – 18. Oktober 2017. Studien zur politischen Bedeutung, zum Zeithintergrund und zum Fortwirken der Wartburgfeier (Darstellungen und Quellen zur Geschichte der deutschen Einheitsbewegung im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert, Bd. 22), Heidelberg 2019

Bauer, Joachim/Gerber, Stefan/Spehr, Christopher (Hrsg.): Das Wartburgfest von 1817 als europäisches Ereignis (Quellen und Beiträge zur Geschichte der Universität Jena, Bd. 15), Stuttgart 2020

Heinemann, Angela-Luise: Studenten im Aufbruch – Die Entstehung der Jenaer Urburschenschaft und das Wartburgfest als mediale Inszenierung, in: Lönnecker, Harald (Hrsg.): „Deutschland immer gedient zu haben ist unser höchstes Lob!“ – Zweihundert Jahre Deutsche Burschenschaften. Eine Festschrift zur 200. Wiederkehr des Gründungstages der Burschenschaft am 12. Juni 1815 in Jena (Darstellungen und Quellen zur Geschichte der deutschen Einheitsbewegung im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert, Bd. 21), Heidelberg 2015, S. 1-78

 

Doktorandenkolloquium

Teilnahme nur nach persönlicher Absprache.

 

 

E-Mail: harald.loennecker@...



     

 

E-Mail: uweprell@...

 

Presseartikel