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Professur Kultureller und Sozialer Wandel
Lehre

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2018

Die Einschreibungen zu den Lehrveranstaltungen des Sommersemesters 2018 sind ab dem 01.04.2018, 9.00 Uhr via OPAL möglich. Besuchen Sie dazu bitte die entsprechende OPAL-Seite der jeweiligen Lehrveranstaltung, welche Sie auch innerhalb dieser Übersicht (unter Anmeldung) finden.

Änderungen vorbehalten.

Ob man unter „Kulturwissenschaft(en)“ nun ein neues Fach oder einen fächerübergreifenden Theoriewandel versteht: Tatsache ist, dass die Kulturwissenschaften über keinen Konsens bildenden Kanon an theoretischen Grundlagen und methodischen Ansätzen verfügen. Die Vorlesung bietet Studierenden der kulturwissenschaftlich ausgerichteten Fächer eine Orientierung in diesem komplexen, aber auch spannenden Wissenschaftsfeld.

Die Vorlesung verfolgt eine zweifache Zielsetzung. Zum einen werden jene Tendenzen im angelsächsischen und im deutschsprachigen wissenschaftlichen Kontext seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts aufgezeigt, die die heutige Hochkonjunktur von „Kultur“ als Untersuchungsgegenstand und der „Kulturwissenschaft(en)“ als Wissenschaftsfeld nachvollziehbar machen. Zum anderen werden einige der Ansätze und Themen vorgestellt, die die heutige kulturwissenschaftliche Arbeit prägen und bereichern.

 

Module: ES_B3, BEUGE_EM1, PM_ES2, MEUGE_EM1, BAIKK_KM3-4, BAIKK_VM

Zeit: Do., 13.45 – 15.15

Beginn: 05.04.2018

Raum: 1/204

Anmeldung: OPAL

Prüfungsleistung: entsprechend d. Studiengangs- rsp. Prüfungsordnung.

 

Although Portugal and Spain have long histories of emigration, both countries experienced large waves of immigration in the 1990s. This phenomenon has impacted their social structures and generated a range of different public conversations. Little by little, filmmakers have started to pay attention to this situation, creating a modest corpus of films—both fictional and documentary—that deal with migration. This seminar focuses on the analysis of migration cinema by Portuguese and Spanish filmmakers, addressing the following research questions: What is migration cinema? Which films should be included in this category? Is the story of migration always one of either alienation or assimilation? Does migration always have to be shot through the lens of cinéma vérité? How is the migrant subject portrayed on screen? What kinds of narratives and aesthetics prevail in this cinema? The films we will discuss in class will be assigned in advance as homework. Language: German and English

 

Module: ES_KK1, ES_KK3, BEUGE_EM1, PM_ES2, MEUGE_EM1, BAIKK_KM3-4, BAIKK_VM

Zeit: Mi., 13.45 – 15.15

Beginn: 4.4.2018

Raum: 2/D316A

Anmeldung: OPAL

Prüfungsleistung: entsprechend d. Studiengangs- rsp. Prüfungsordnung.

Over the last twenty years, international interest in Barcelona has been growing. In academia, this trend is reflected by an increasing number of courses, seminars and publications about the city. This course will present an overview of the most relevant aspects of the city (history, art, urban planning and space, society, identity, etc.) and an in-depth reflection on them through the lens of cultural readings about Barcelona. Special attention will be devoted to representations of Barcelona(s) in film, literature and other art forms. The course will be based around weekly theoretical readings, which will be discussed in the classroom as a complement to the analysis of multiple cinematic and literary examples. Students are allowed to give their presentations (Referate) and present their papers (Seminararbeiten) in German.

 

Module: ES_KV1, ES_KV3, BEUGE_EM1, MEUGE_EM1, BAIKK_KM3-4, BAIKK_VM

Zeit: Mi., 17.15 – 18.45

Beginn: 4.4.2018

Raum: 2/W021

Anmeldung: OPAL

Prüfungsleistung: entsprechend d. Studiengangs- rsp. Prüfungsordnung.

In den verschiedensten Epochen und Konjunkturen wurden „Juden“ und „Queers“ als Kategorien und als Gegenbild eines fiktiven Selbstbildes konstruiert. Mit Hilfe von Identitätsbildungsansätzen der Geschlechterforschung und Jüdischen Studien werden wir uns verschiedenen Themenkomplexen des Iberischen Raums annähern. Gegenstand des Seminar sind u.a. die Zwangskonvertierung vom Judentum zum Katholizismus in der Vormoderne, die Metapher des Alien bei der Erfindung des weißen, heteronormativen Nationalkörpers sowie aktuell die Vergabe von Staatsbürgerschaften an Menschen sephardisch-jüdischer Herkunft und die Entstehung des Homonationalismus als rechte Bewegung in queeren Zeiten. Dabei wird auf die Inhalte dieser Identitätskonstrukte fokussiert. Die verschiedenen Kontexte werden nur grob angerissen, um dabei das Prozesshafte bei der Entstehung und den Entwicklungen von Identitäten sowie die Produktivität solcher Konstrukte bei Vergesellschaftungsprozessen besser zu verstehen.

 

Module: ES_KK1, BEUST_KK3, BEUGE_EM1, BAIKK_KM3-4, BAIKK_VM

Zeit: Do., 15:30 – 17.00

Beginn: 5.4.2018

Raum: Achtung ab dem 12.04.2018 im Raum TW 9/013!!!

Anmeldung: OPAL

Prüfungsleistung: entsprechend d. Studiengangs- rsp. Prüfungsordnung.

Nachdem die katalanischen Unabhängigkeitsbestrebungen jahrzehntelang kaum wahrgenommen wurden, hat sich die Lage spätestens nach der Durchführung des verbotenen Referendums zur Unabhängigkeit am 1. Oktober 2017 und den damit einhergehenden medialen Bildern schlagartig geändert. Während in deutschen Medien vor allem ökonomische Motive für die gegenwärtigen Unabhängigkeitsbestrebungen angeführt werden, führen die Unabhängigkeitsbefürworter_innen selbst häufig die eigenständige katalanische Kultur, Sprache, Geschichte und die damit einhergehende Identität als ihre Motive an. Dabei ist die katalanische Identität keineswegs homogen. Seit der Ausrufung der katalanischen Republik und der darauf erfolgten Auflösung des katalanischen Parlaments durch Madrid befindet sich die politische Situation zwischen Katalonien und dem spanischen Zentralstaat in einer Sackgasse. Der (ehemalige) katalanische Präsident Puigdemont befindet sich im Exil und weitere katalanische Politiker_innen und Aktivist_innen sind inhaftiert. Vor diesem Hintergrund gestalten sich die Bildung einer neuen Autonomieregierung und ein dringend notwendiger Dialog zwischen Barcelona und Madrid als äußert schwierig. Und bisher stellt sich die EU auf den Standpunkt, dass es sich hierbei um ein innerspanisches Problem handeln würde, weshalb sich die EU nicht einmischen will.

In dem Seminar wollen wir die Hintergründe der aktuellen Unabhängigkeitsbestrebungen und des Konfliktes näher beleuchten. Weiter wollen wir untersuchen, wie sich die unterschiedlichen katalanischen Identitäten konstruieren, welche historischen und gesellschaftspolitischen Faktoren den Konflikt befördern und welche Auswirkungen der Konflikt auf den gesamtspanischen Staat und die Gesellschaft hat. Zuletzt wollen wir uns kritisch mit dem Blick von außen auf den Katalonienkonflikt auseinandersetzen.

 

Module: ES_KV1, ES_KV3, BEUST_SV1, BEUGE_EM1, BAIKK_KM3-4, BAIKK_VM

Zeit: Do., 13.45 – 15.15

Beginn: 05.04.2018

Raum 2/D221 (Achtung neuer Raum ab dem 26.04.2018!!!)

Anmeldung: OPAL

Prüfungsleistung: entsprechend d. Studiengangs- rsp. Prüfungsordnung.

Seit Anfang des 21. Jahrhunderts ist es zu verschiedenen gesellschaftspolitischen Herausforderungen, Krisen und Veränderungen im spanischen Staat gekommen. Eine zentrale Rolle in diesem Kontext spielen (neu entstandene) soziale Bewegungen, die auch mit neuen Protest- und Kommunikationsformen einhergehen. Zentrale soziale Bewegungen der Gegenwart sind das Movimiento Memorialista (Erinnerungsbewegung), das eine intensive Auseinandersetzung mit der diktatorischen Vergangenheit einfordert; die Krisenbewegungen 15-M (15. Mai) und Indignados (Empörten), die gegen die Auswirkungen der Krise und Mängel im demokratischen System im Land protestier(t)en und aktuell die katalanische Unabhängigkeitsbewegung, die eine Loslösung vom spanischen Staat anstrebt. Aus den Perspektiven der unterschiedlichen Protestler_innen erscheinen die Antworten der großen Parteien PP und PSOE auf die genannten gesellschaftspolitischen Probleme und Herausforderungen unzureichend, was zunehmend in eine politische Legitimations- und Repräsentationskrise führt. 
In dem Seminar werden wir uns mit verschiedenen Theorien und Methoden wie Soziale Bewegungsforschung, Situationsanalyse, Feldforschung und Diskursanalyse auseinandersetzen und praktisch in Arbeitsgruppen auf den Fall Spanien anwenden.

*Dieses Seminar wird als inhaltliche Vorbereitung für die geplante Exkursion "Schauplatz Barcelona – Soziale Bewegungen im 21. Jahrhundert" vom 6.-13.9.2018 empfohlen.

 

Module: ES_KV1, ES_KV3, BEUST_SV1, BEUGE_EM1, BAIKK_KM3-4, BAIKK_VM

Termine: Fr. 6.4.18, von 12:15-13.45; Fr. 20.4.18 von 13:45-16:15 + Sa. 21.4.18 von 9:15-12:30; Fr. 27.4.18 von 13:45-16:15 + Sa. 28.4.18 von 9:15-12:30; Fr. 4.5.18 von 13:45-14:15 + Sa. 5.5.18 von 9:15-12:30; Fr. 25.5.18 von 13:45-16:15 + Sa. 26.5.18 von 9:15-12:30.

Beginn: 6.4.2018

Raum: TW9/213 (für alle Blockveranstaltungen) Achtung am 20.04.2018 im Raum TW9/013

Anmeldung: OPAL

Prüfungsleistung: entsprechend d. Studiengangs- rsp. Prüfungsordnung.

Seit Anfang des 21. Jahrhunderts kommt es im spanischen Staat vermehrt zu unterschiedlichen kleineren und größeren Krisen, immer mehr Menschen sind in den vergangenen Jahren mit unterschiedlichen Forderungen auf die Straße gegangen. Vor allem im Kontext der Finanzkrise wurde die Parole laut „Sie repräsentieren uns nicht!“. Auch in der Katalonienkrise kommt zum Ausdruck, dass sich viele Katalan_inen nicht mehr durch die spanische Zentralregierung vertreten fühlen. 
In 6 Tagen und am Beispiel Barcelonas wollen wir uns den verschiedenen zivilgesellschaftlichen Reaktionen auf die aktuellen multiplen Krisen im spanischen Staat — durch erleben — annähern. Teil des Programms sind der Besuch von Repräsentationsorten (Museen, Stadtführung, Erinnerungsorte) sowie Gespräche mit Aktivist_innen aus verschiedenen sozialen Bewegungen, die sich an den Kämpfen und somit an der Bewältigung der aktuellen Krisen beteiligen. Gegenstände der Exkursion sind folgende Themen und Akteure: Krise und Krisenbewegungen (15-M und PAH), Flucht/Migration und Willkommensinitiativen für Geflüchtete (Refugiados Bienvenidos), Katalonien und Unabhängigkeitsbewegung (CUP, ANC oder Òmnium Cultural) sowie Erinnerungspolitik und Movimiento Memorialista. Darüber hinaus wollen wir uns durch teilnehmende Beobachtung mit den Demonstrationen am katalanischen Nationalfeiertag „La Diada“ auseinandersetzen.


Der Besuch des Vorbereitungsseminars „Methoden zur Erforschung von Krise(n) und sozialen Bewegungen: Spanien im 21. Jahrhundert“ im SS_18 ist erwünscht, aber keine Voraussetzung für die Teilnahme an der Exkursion.

 

Module: ES_S1

Zeit: 06.09.18 - 13.09.18

Anmeldung: Ein erstes Informationstreffen wird am 16.05.2018 um 17:30 Uhr im Raum TW9/213 stattfinden.

Anmeldungszeit: OPAL

Anzahl der Teilnehmenden: Maximal 20

Prüfungsleistung: entsprechend d. Studiengangs- rsp. Prüfungsordnung.

Das Examenskolloquium ist ein Diskussionsforum, in dem Studierende des BA-Europa-Studien und des MA-IKK die Möglichkeit haben, über den Stand ihrer wissenschaftlichen Abschlussarbeit zu berichten bzw. Kapitelentwürfe vorzustellen. Darüber hinaus werden auch technische und inhaltliche Fragen, die im Laufe des Schreibprozesses entstehen, geklärt. Zur Teilnahme eingeladen sind alle Studierenden, die während des Sommersemesters an ihrer Abschlussarbeit schreiben.

 

Module:

Zeit: Di., 13.45-15.15

Beginn: 3.4.2018

Raum: TW9/213

Anmeldung: OPAL

Prüfungsleistung: entsprechend d. Studiengangs- rsp. Prüfungsordnung.

 

Eine detaillierte Liste zu den Lehrveranstaltungen vergangener Semester finden Sie im Archiv.

Presseartikel