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Lehre

Unsere Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2018

Seit dem Sommersemester 2010 erfolgt die Anmeldung zu den Lehrveranstaltungen - wenn nicht ausdrücklich anders vermerkt - über die Lernplattform OPAL des Bildungsportals Sachsen. Dort befinden sich auch alle aktuellen Informationen und Änderungen zu den Lehrveranstaltungen.

Nr.: 272035-101

Art der LV: Vorlesung

Dozentin: Jun.Prof. Dr. Birgit Glorius

Zeit: Mittwochs, 11.30-13.00, BEGINN 11.04.2016

Ort: 2/N010

Modulzuordnung der Lehrveranstaltung: SK4 (Bachelor Europa-Studien), FM2 (Master Europäische Integration PO2015), PM-HG (Bachelor Politikwissenschaften PO 2014), Kernmodul 3-2, Vertiefungsmodul (Bachelor IKK), Schwerpunktmodul 3, Label V Diskursfeld II-I (Master IKK), Studium Generale  

Einschreibung: OPAL

Inhalte und Ziele:

Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Ideengeschichte und zentrale Konzepte der Humangeographie und ihrer Teildisziplinen (insbesondere Sozialgeographie, Wirtschaftsgeographie, Bevölkerungsgeographie, Stadtgeographie). Anhand ausgewählter empirischer und regionaler Beispiele werden geographische Analysemethoden verdeutlicht. Ziel der Vorlesung ist es, den Studierenden einen Überblick über die Grundstruktur geographischen Denkens, die wesentlichen humangeographischen Konzepte, Berührungspunkte zu Nachbardisziplinen und konkrete Anwendungsbeispiele zu verschaffen. Das vorlesungsbegleitende Selbststudium soll die Themen vertiefen und die Fähigkeiten der Studierenden zum geographischen (d.h. querschnittsbezogenem, verknüpfendem und raum-zeitlich präsentem) Denken stärken.

Prüfungsleistung: Klausur (Hinweis für Klausurwiederholer: für die Klausur ist jeweils der Inhalt der aktuell laufenden Vorlesung relevant)

https://bildungsportal.sachsen.de/opal/auth/RepositoryEntry/16786325553

Nr.: 272035‐102

Art der LV: Hauptseminar

Dozentin:  Jun.Prof. Dr. Birgit Glorius

Modulzuordnung der Lehrveranstaltung: FM2 (Master Europäische Integration PO2015), MP EUR (Master Politikwissenschaft PO 2015),  Schwerpunktmodul 3, Label V Diskursfeld II-II (Master IKK), D3 (Master Germanistik PO2009), Modul 34 (Master of Finance PO2012), SV4 (Bachelor Europa-Studien PO2012)

Zeit: Dienstags, 13:45-15:15, BEGINN 10.04.2016, ein Teil des Seminars wird als Blockveranstaltung durchgeführt; hinzu kommen regelmäßige, selbst organisierte Arbeitsgruppentreffen

Ort: Raum 2/N005

Beschreibung:

Die Freizügigkeit von Personen, Waren, Kapital und Dienstleistungen im Schengen-Raum ist eine der wichtigsten Errungenschaften des europäischen Integrationsprozesses und bietet wirtschaftliche Möglichkeiten für Unternehmen und Einwohner im Schengen-Raum. "Schengen" steht nicht nur als Symbol für den Prozess der wirtschaftlichen Integration, sondern auch für den sozialen Zusammenhalt und eine gemeinsame Identität als europäische Bürger. Während diese Errungenschaften im gesamten Schengen-Raum relevant sind, sind sie für die Grenzgebiete besonders wichtig. Die Aussetzung der Schengen-Regulierung und Wiedereinführung von Grenzkontrollen aufgrund der „Europäischen Migrationskrise“ hat die Rollen und Funktionen von Grenzgebieten im Schengen-Raum herausgefordert und verändert. Neben praktischen Konsequenzen wie z.B. Staus bei der Einreise sind auch ökonomische, soziale und emotionale Auswirkungen auf Unternehmen bzw. Einwohner*innen er Grenzregionen zu erwarten.

In diesem Forschungsseminar werden die Auswirkungen von (sich verändernden) Grenzkontrollen und -praktiken in ausgewählten Grenzregionen entlang der schwedisch-norwegischen und deutsch-österreichischen Grenze durch eine vergleichende Perspektive untersucht. Grenzregionen werden dabei als Landschaften mit einer gemeinsamen Geschichte und etablierten Traditionen und Praktiken konzipiert. Nach diesem Verständnis würde eine Änderung der Grenzkontrollen verschiedene grenzüberschreitende Aktivitäten wie den grenzüberschreitenden Kleinhandel, Pendlerverkehr und (Einkaufs-) Tourismus beeinträchtigen. Sie würden auch dazu führen, dass die Wahrnehmung von Grenzen in Bezug auf Schmuggel, Menschenhandel und irreguläre Einreisen verändert wird. Ausgehend von diesen Ideen wollen wir in einem deutsch-norwegischen Kooperationsprojekt die sich verändernden Praktiken und ihre ökonomischen Auswirkungen durch die individuelle Wahrnehmung von Grenzbewohner*innen, Firmen und staatlichen Akteuren beschreiben. Durch die Zusammenführung verschiedener Perspektiven aus den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften verfolgen wir zwei Ziele: 1) Veränderliche Grenzpraktiken aus Sicht der Akteure in den Grenzregionen zu identifizieren und zu beschreiben. Leitfragen sind: Nehmen Anwohner und Firmen, die die Schengen-Freizügigkeit nutzen, Veränderungen in den angrenzenden Praktiken wahr? Wie werden Änderungen sichtbar? 2) Analyse der Symbolik, die mit der Änderung von Grenzpraktiken verbunden ist. Leitfragen sind: Wie werden Änderungen in den Grenzpraktiken in Formulierungen, Aussagen, Symbolen etc. ausgedrückt? Wie können diese Praktiken mit den Konzepten der Grenzforschung verknüpft werden?

Empirisch werden diese Fragen mit einem Methodenmix bearbeitet, die sowohl klassische „Desk-Research“ (Literaturarbeit, Datenrecherche und -auswertung, Medienanalyse) umfasst, wie auch klassische „Field Research“ in Form von teilnehmender Beobachtung an Orten auf und an der Grenze sowie leitfadengestützten Interviews mit Anwohnern, Firmen und Wirtschaftsorganisationen.

Die Forschungsarbeiten werden in Arbeitsgruppen organisiert. Dabei sind Feldaufenthalte an der bayerisch-österreichischen Grenze und an der schwedisch-norwegischen Grenze vorgesehen. Nähere Erläuterungen folgen in der ersten Sitzung, deren Teilnahme eine konstitutive Teilnahmevoraussetzung für das Anrechnen der Prüfungsleistung ist.

Teilnahmevoraussetzungen: Dieses Seminar ist als Forschungsseminar zu verstehen. Es erfordert eine regelmäßige, aktive Teilnahme, die verlässliche Zusammenarbeit in Kleingruppen und termingerechte Erledigung von Arbeitsaufgaben. Detaillierte Informationen sowie verbindliche Einschreibung in das Seminar erfolgen in der ersten Seminarsitzung, eine Interessensbekundung ist über https://bildungsportal.sachsen.de/opal/auth/RepositoryEntry/16732028928 möglich.

Nr.: 272035‐103

Art der LV: Seminar

Dozentin: Jun.Prof. Dr. Birgit Glorius

Modulzuordnung der Lehrveranstaltung: SK4 (Bachelor Europa-Studien), PM-HG (Bachelor Politikwissenschaften PO 2014), MP EUR (Master Politikwissenschaft PO 2015), Kernmodul 3-2, Vertiefungsmodul (Bachelor IKK), TM2 (Master Europäische Integration PO2015), Schwerpunktmodul 3, Diskursfeld II-II (Master IKK)

Zeit: Di, 9.15-10.45 Uhr; BEGINN 10.04.2016

Ort: Raum 2/W037

Beschreibung:

Das Seminar widmet sich dem Thema Mobilität und Migration in Europa. Das Seminars zielt darauf ab, theoretische Konzepte zur Erklärung von Mobilitäts- und Migrationsprozessen kennenzulernen und kritisch zu würdigen, den Verlauf der Mobilitätsentwicklung vor dem Hintergrund veränderlicher struktureller, ökonomischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen nachzuvollziehen und mit den wichtigsten kontextuellen Faktoren in einen Zusammenhang zu bringen, politische Regulationsmuster und ihre Auswirkungen zu analysieren sowie ein Verständnis für die Folgen von Mobilität und Migration auf verschiedenen räumlichen Maßstabsebenen zu entwickeln. Daneben werden allgemeine Kompetenzen zur Erschließung wissenschaftlicher Fachliteratur und Datenquellen und die Fähigkeit der kritischen Reflexion weiterentwickelt.

Teilnahmevoraussetzungen: Wie jedes Seminar ist auch dieses Seminar als Präsenzveranstaltung konzipiert. Teilnehmende sollten die Bereitschaft haben, sich aktiv am kollektiven Wissenserwerb zu beteiligen und sich mit relevanten Diskussionsbeiträgen einzubringen. Dazu gehört selbstverständlich die Recherche und Analyse von relevanter Literatur und deren Präsentation im Seminar. Einschreibung über https://bildungsportal.sachsen.de/opal/auth/RepositoryEntry/16732028929

Eine Liste zu den Lehrveranstaltungen vergangener Semester finden Sie im Archiv.

Presseartikel