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H-RoC: Human Robot Cooperation - Kooperation von Menschen und mobilen Robotern in unstrukturierten Umgebungen
Bis vor Kurzem wurden Roboter hauptsächlich in Fabriken eingesetzt. Ihre sensorischen Fähigkeiten waren begrenzt und damit, um die Sicherheit des Bedienpersonals nicht zu gefährden, auch ihr Einsatzbereich. Seit einigen Jahren finden jedoch zunehmend intelligente Serviceroboter Anwendung in der Praxis, die auch in unstrukturierten Umgebungen verschiedenste Aufgaben erfolgreich bewältigen, die für Menschen z. B. zu monoton oder zu gefährlich sind. Serviceroboter bilden eine interdisziplinäre Anwendung zwischen Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik. In allen drei Disziplinen besitzt Sachsen große industrielle Stärken. Daher kann eine einheitliche, landesweit integrierte Initiative Synergien in allen drei Industriefeldern erzeugen. Das vorliegende Rahmenkonzept schlägt dementsprechend einen Forschungsschwerpunkt „Robots in saXony (RoX)“ vor und identifiziert innerhalb dieses Themenkomplexes Arbeitsgebiete für koordinierte Einzelprojekte. Das Rahmenkonzept wurde für die drei Themengebiete „Kognitive Robotik“, „Embedded Systems und Cyberphysical Systems“ sowie „Virtual Reality, Simulation, Integrated Engineering“ entwickelt.

Die strategischen Ziele des Forschungsschwerpunkts sind:
- Erhöhung der internationalen Sichtbarkeit der sächsischen Forschung zur Service-Robotik
- Vernetzung der sächsischen Robotik-Forschung zwischen den Hochschulen und mit anderen Fachdisziplinen an den jeweiligen Standorten
- Anwendungsorientierte Grundlagenforschung zur Entwicklung von Robotersoftware
- Demonstration des Anwendungspotentials durch Entwicklung von Prototypsystemen
- Entwicklung standortübergreifender Lehrplattformen