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Professur für Allgemeine Psychologie & Human Factors
Forschungsgruppe Mobilität
Professur für Allgemeine Psychologie & Human Factors 

Mobilität

 

Automatisierte Verkehrssysteme haben das Potential die Verkehrssicherheit, die Effizienz und den Fahrkomfort zu erhöhen. Jedoch sind für den Erfolg der Technologie, neben technischen Voraussetzungen, vielfältige Faktoren der Mensch-Maschine Interaktion bedeutsam.

Beispielsweise spielen die Benutzerfreundlichkeit und die Systemadaptivität eine entscheidende Rolle. So ist es für die Unterstützung der Verkehrssicherheit wichtig, dass automatisierte Verkehrssysteme mit vulnerablen Verkehrsteilnehmenden transparent und intuitiv kommunizieren. Bei autonomen öffentlichen Verkehrsträgern sollten Einflussfaktoren auf die Nutzendenakzeptanz berücksichtigt werden.

Insgesamt zielt die Forschung der Arbeitsgruppe darauf ab, gewonnene wissenschaftliche Erkenntnisse zur Mensch-Maschine Interaktion im Mobilitätsbereich praktisch umsetzbar zu machen, um die Vorteile automatisierte Verkehrssysteme zu maximieren.


Dr. Madlen Günther (Forschungsgruppenleitung)

Thema: Nachhaltiges Mobilitätsverhalten und Elektromobilität

In diesem Forschungsbereich befassen wir uns mit der Frage, wie ein nachhaltiges Mobilitätsbewusstsein und -verhalten gefördert werden können. Dabei untersuchen wir unter anderem, inwiefern Anreize geeignet sind, die Verkehrsmittelwahl von Menschen zu beeinflussen, und wie sich Formen der aktiven Mobilität (Fahrradfahren und zu Fuß gehen) intensivieren lassen.

In einem weiteren Aspekt beleuchten wir das Nutzererleben und -verhalten im Kontext der Elektromobilität. Hierbei wird unter anderem erforscht, wie Nutzende mit unterschiedlichen Informations- und Assistenzsystemen zum sparsamen Fahren (Eco Driving) interagieren und wie Feedback für gesteuertes Laden gestaltet werden sollte, um einen hohen Nachhaltigkeitseffekt und gleichzeitig ein positives Nutzererlebnis zu erzielen.

Interessierte an Abschlussarbeiten und Forschungspraktika können sich gern direkt bei mir melden: madlen.guenther@psychologie.tu-chemnitz.de.


Dr. Ann-Christin Hensch

Thema: Interaktion zwischen (automatisierten) Fahrzeugen und umgebenden Verkehrsteilnehmenden

Für sichere und reibungslose Interaktionen erfordert der Straßenverkehr als soziales System ein hohes Maß an Kommunikation zwischen einzelnen Akteuren. Das Ziel der Forschung ist es, diese Interaktionsprozesse zu verstehen und das Wissen auf die Technologie des automatisierten Fahrens anzuwenden, um z.B. die Straßenverkehrssicherheit und die Nutzendenakzeptanz zu fördern.

Bei Interesse an einem Forschungspraktikum oder einer Abschlussarbeit (BA/ MA Psychologie und SeKo, MA HuFa) im Rahmen meiner Forschung können Sie gerne mit mir Kontakt aufnehmen (ann-christin.hensch@psychologie.tu-chemnitz.de).


Josephine Halama

Thema: Automatisiertes Fahren und Value Sensitive Design

Ziel der Forschung ist eine werteorientierte Untersuchung der Interaktion von vulnerablen Verkehrsteilnehmer:innen (Fußgänger:innen und Radfahrer:innen) mit automatisierten Fahrzeugen. Dazu werden verschiedene Nutzer:innenstudien  (Fokusgruppen, Befragungen, Laborstudien, Feldstudien) durchgeführt.

Bei Interesse an einem Forschungspraktikum (BA, MA Psychologie) im Rahmen meiner Forschung können Sie gerne mit mir Kontakt aufnehmen (josephine.halama@psychologie.tu-chemnitz.de). Neue Abschlussarbeiten können im Moment leider nicht vergeben werden, da bereits eine Vielzahl von Arbeiten betreut werden.


Dr. Maria Kreußlein

Thema: Mobilität & Partizipation

Die Stärkung emissionsfreier Mobilitätsformen ist eine zentrale Voraussetzung für die Erreichung der Klimaschutzziele. Die Forschung an der Professur untersucht das Mobilitätsverhalten von Verkehrsteilnehmenden – insbesondere vulnerablen Gruppen – mit dem Ziel, die Akzeptanz und Nutzung nachhaltiger Mobilitätsangebote sowie innovativer Mobilitätskonzepte zu fördern. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Analyse partizipativer Planungsansätze und deren Einfluss auf die Akzeptanz sowie die tatsächliche Nutzung neuer Mobilitätssysteme und Infrastrukturen.


Beatrice Schmieder

Thema: Teleoperation im Zugverkehr

Automatisierte und ferngesteuerte Züge (Railway Remote Driving) sind die Zukunft des internationalen Schienenverkehrs. Ziel der Forschung ist die Einführung und Gestaltung von Teleoperation-Arbeitsplätzen aus Sicht der Human-Factors-Psychologie. Dazu werden verschiedene wissenschaftliche Arbeiten (Expertengruppen, Befragungen, Laborstudien, Feldstudien) durchgeführt.

Bei Interesse an einem Forschungspraktikum oder einer Abschlussarbeit (BA/ MA Psychologie und SeKo, MA HuFa) im Rahmen meiner Forschung können Sie gerne mit mir Kontakt aufnehmen (beatrice.schmieder@psychologie.tu-chemnitz.de).

Laufende Projekte

 

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AuDiBaf 01/2024 bis 12/2026

BMV

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VIRTUS 07/2026 bis 06/2029 BMFTR Homepage

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SFB "Hybrid Societies"

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03/2023 bis 12/2023 DFG Homepage