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Automatische Schutzfilter
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Automatische Schutzfilter für E-Mails

Hier sind die Maßnahmen beschrieben, die vom E-Mail-System der TU Chemnitz zur automatischen Filterung von E-Mails verwendet werden. Sie dienen zum Schutz vor E-Mails mit gefährlichen Inhalten (Schadcode, z. B. Viren) oder irreführenden bzw. unerwünschten Inhalten (Phishing, Werbe-Mails, Spam).

Diese Schutzfilter wirken für alle E-Mail-Adressen bereits am Eingangsserver, d. h. wenn die E-Mail aus dem Internet die TU Chemnitz erreicht. Sie können zusätzlich noch individuelle Filter auf dem zentralen Mailbox-Server einstellen.

Diese technischen Maßnahmen entbinden Sie jedoch nicht vom sorgsamen Umgang mit E-Mails und Vorsichtsmaßnahmen auf Ihren Endgeräten (Vorsicht mit E-Mail-Anhängen, Sicherheits-Updates für Ihre Software, Anti-Viren-Software usw.)! bitte informieren Sie sich dazu unter „Sicherheitsaspekte für Electronic Mail“.

Erläuterung der automatischen Schutzfilter

Schutzmaßnahme Erläuterung / Auswirkungen
Spamschutz Textanalyse Bewertung der E-Mails durch
  1. eXpurgate
    Diese auf den Mail-Servern der TU betriebene Lösung klassifiziert eingehende E-Mails. Gefährliche oder als Spam eingestufte E-Mails werden abgewiesen. Weitere Merkmale (z. B. Massen-Mails) fließen in die weitere Bewertung ein.
  2. ein regelbasiertes Erkennungssystem auf der Basis von SpamAssassin (tm).
    Aus dem Inhalt der Mail (bis max. 100 KBytes) wird eine Spam-Bewertung (Spam-Score) berechnet. Wird der Schwellwert für Spam (derzeit 8.2) überschritten, wird die E-Mail abgewiesen.

Werden die E-Mails angenommen, erscheint die Bewertung in den E-Mail-Headern X-purgate-type und X-Spam-Score, z. B.:

X-purgate-type: suspect.mail-count
X-Spam-Score: 2.4 (++) 
Anhand dieser Mail-Header können Sie zusätzlich individuell filtern.

Inhalt-Schutz Schadcode

Ablehnen von E-Mails mit Schadcode (z. B. Viren, Würmer, Schadprogramme)
Jede E-Mail wird durch ClamAV auf bekannten Schadcode geprüft. Bei Erkennung von Schadcode wird die E-Mail abgewiesen.

Inhalt-Schutz potenziell gefährliche Anhänge

Ablehnung aller Mails mit aktiven Inhalten, d. h. E-Mails, die Anhänge mit ausführbaren Programmen enthalten, werden abgelehnt.

Das betrifft u.a. Datei-Anhänge mit bat, com, docm, exe, pif, scr, vbs …, auch wenn diese in Archiven wie zip, rar, arj, 7z … enthalten sind.

Datei-Anhänge mit ausführbaren Programmen waren schon häufig Ausgangspunkt für rasante Virenverbreitung auf Windows-Systemen. Mit dieser Maßnahme schützen wir uns vor dem Empfang solcher Dateien. Möchten Sie mit E-Mail-Partnern trotzdem ausführbare Programme austauschen, beachten Sie bitte die Hinweise in Erhöhung der Sicherheit im elektronischen Mailverkehr

Fehler in der E-Mail Ablehnen von E-Mails, die nicht dem Standard entsprechen, z. B. Fehler in Adressen
Spamschutz Administrator

Ablehnen von gefährlicher und unerwünschter Mail durch Regeln unserer E-Mail-Administratoren.
Falls die oben genannten Regeln nicht zur Abwehr führen, ergreifen wir im Ausnahmefall spezielle Schutzmaßnahmen ein, z. B. Abweisen bestimmter Absender.

Führt eine dieser Maßnahmen zur Abweisung einer E-Mail, wird die E-Mail üblicherweise vom sendenden Mail-Server an den Absender zurückgesendet. Die Server der TU Chemnitz nehmen die E-Mail dann nicht an und stellen diese somit auch nicht in einen Spam-Ordner zu.

Wenn Sie eine E-Mail fälschlicherweise nicht zugestellt bekommen, kontaktieren Sie uns bitte.. Wir untersuchen dann die Ursache und beheben ggf. die falsche Bewertung.