Die Fakultätswerkstatt
was treibt uns an
- Verbesserung und Optimierung der Zusammenarbeit aller Werkstattbereiche der Fakultät für Maschinenbau mit unseren Auftraggebern aus den Professuren
- Standardisierung von internen Prozessen der Betriebsorganisation und Arbeitsablaufplanung, der Fertigungvorlaufplanung und der Instandhaltung
- Fortschreiben eines Entwicklungskonzeptes zur fachlichen Aus-und Weiterbildung unseres Personals
- Unterstützung der Schüler -und Studierendenwerkstatt in fachlichen Angelegenheiten
- Erhalt, Erneuerung und Neubeschaffung des Maschinen- und Anlagenparks mithilfe interner Leistungsverbuchungen bei kostenintensiven Aufträgen
- Verlässliche Erfüllung aller internen QM-Ziele
wie wird das realisiert
- Die Etablierung weitgehend selbstführender Teams entspricht dem aktuellen Zeitgeist und soll konsequent fortgeführt werden. Ziel ist es, die Prozess- und Eigenverantwortung tiefer in der Umsetzungsebene zu verankern und eine flache Struktur zu etablieren.
- Die Fachbereiche sind sehr breit aufgestellt. Bei der Spezialisierung der Mitarbeiter gilt die Maxime: „So niedrig wie möglich, so hoch wie nötig“. Um den Personaleinsatz flexibler zu gestalten, sollen neue Mitarbeiter breit eingesetzt werden und können somit vielfältige Erfahrungen sammeln.
- Unterstützend wirkt hierbei eine und Qualifikationsmatrix, die eine gezielte Personalentwicklung ermöglicht und dem Zeitgeist der aktuellen Fertigungsverfahren entspricht. Kernkompetenzen sollen -wie z.B. das Wasserstahlen in Reichenhain und das Drahterodieren in Erfenschlag- verstetigt und gebündelt werden. Geplante Nutzungsvereinbarungen für Maschinen und Anlagen zwischen der Werkstatt und den beteiligten Professuren sollen Redundanzen abbauen und die strukturübergreifende Zusammenarbeit stärken.
- Um die Fertigungs- und Bearbeitungskosten finanziell transparent zu machen, wird eine Teilkostenkalkulation eingeführt. Die Kalkulation erfolgt auf Basis der Dauer des jeweiligen Arbeitsauftrages.
wie läuft die Umsetzung
- Die Arbeitsaufgaben der Werkstatt werden zentral durch den Werkstattleiter -Leiter Technik- koordiniert . Arbeitsaufträge werden elektronisch den verschiendenen Fachbereichen/Teams zugewiesen. Kommunikation ist ein wichtiger Faktor, dabei unterstützt uns das System "OTRS" der TU-Chemnitz. Darüber wird die operative Aufgabenabarbeitung organisiert.
Vorstellung des Teams
- Team Mechanik Reichenhain:
Das Team in Reichenhain soll weiterhin Kernaufgaben einer klassischen mechanischen Werkstatt abbilden. Musterbau, Werkzeugbau, Kleinserienfertigung und Vorrichtungsbau sind hier ansässig. Ergänzende Aufgaben sind die Instandhaltung, die Logistik, der Transport und entsprechende Betriebsmittelverwaltung. Zudem sind die Materialbewirtschaftung und das Bestellwesen hier verankert. Fachübergreifende interdisziplinäre Zusammenarbeit soll weiter vertieft werden. Große Schnittmengen sind mit dem Bereich CAD/CAM fertigungstechnisch mit verorteten Professuren zu erwarten, vorallem mit jenen, welche Bearbeitungszentren betreuen. - Team Elektrik Reichenhain:
Das Team der Elektrowerkstatt ist personell sehr gut aufgestellt und arbeitet größtenteils projetbezogen. Ein großer Teil der Arbeitsaufgaben nimmt derzeit und zukünftig die anfallenden eBM-Prüfungen aller technischen Geräte der Fakultät ein. Diese werden von hier aus zentral betreut, organisiert und durchgeführt. Ressourcen und Infrastruktur sind vorhanden und werden weiterhin ausgebaut. - Team Mechanik Erfenschlag:
Das Team in Erfenschlag hat ähnliche Aufgaben wie die mechanische Werkstatt in Reichenhain. Der Focus liegt hier hauptsächlich in der Probenfertigung für die ansässige Werkstoffforschung. Im Bereich von schwer zerspanbaren Werkstoffen sollen weitere Kompetenzen aufgebaut werden. Das Alleinstellungsmerkmal des Teams in Erfenschlag ist das Drahterodieren. Mit der Anschaffung von einem neuen Bearbeitungszentrum wurde der maßgebliche Maschinenpark erweitert.
Blick nach vorn
- Alles ist als dynamisches Gesamtpaket zu verstehen, dass sich kontinuierlich an der strategischen Entwicklung der Fakultät für Maschinenbau orientiert. Durch aktuelle Personaleinstellungen sowie die Beschaffung neuer Maschinen und Anlagen wurden bereits erste wichtige Weichen gestellt. Die vollständige Umsetzung ist mittelfristig bis zum Jahr 2030 geplant. Dabei sind die anstehenden Altersabgänge essenziell zu berücksichtigen und bedürfen einiger Anpassungen.
Torsten Auerbach
Leiter Technik der Fakultät für Maschinenbau