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Professur Verbundwerkstoffe und Werkstoffverbunde
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Diplomarbeit zu Schichtspannungen


Bild: v.l.n.r.: Prof. Dr. Guntram Wagner, Dr. Maik Trautmann, Therese Hipp, Anika Mayer (Creavac) und Dr. Thomas Hähnel (Creavac) nach der erfolgreichen Verteidigung der Diplomarbeit

Metallische PVD-Beschichtungen auf Kunststoffen haben für die elektrische oder magnetische Abschirmung (EMV) eine große technische Bedeutung. Dabei treten verfahrensbedingt in der Schicht Eigenspannungen auf, die zu Schäden oder sogar zum Ablösen der Beschichtung führen können. Frau Therese Hipp hat sich in ihrer Diplomarbeit bei der Firma CREAVAC PVD AG aus Dresden, der experimentellen Ermittlung dieser Eigenspannungen gewidmet. In der Arbeit wurden metallische Schichten auf Kunststoffen abgeschieden, die zur Verkrümmung der Probe führten. Diese Verkrümmung wurde mittels chromatisch-konfokaler Messtechnik am Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung in Dresden gemessen und daraus wurde die Schichtspannung berechnet. Mittels statistischer Versuchspläne konnte Frau Hipp für zwei verschiedene Schichten (Cu und NiCr), Regressionsmodelle ermitteln, auf deren Basis die Schichtspannungen in Abhängigkeit von den Prozessparametern und der Schichtdicke vorhergesagt werden können. Am 14.01.2026 hat Frau Hipp erfolgreich ihre Diplomarbeit verteidigt. Frau Hipp hat Maschinenbau mit der Vertiefungsrichtung Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik an der TU Chemnitz studiert. Wir wünschen Ihr alles Gute für die berufliche Zukunft.
Bei Fragen zur Arbeit wenden Sie sich bitte an Dr. Maik Trautmann.


23.01.2026 – Maik Trautmann ( )