Forschungsprojekte
ProAktiv - Prävention und Gesundheitsförderung für Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen der Pro Seniore Residenz Chemnitz
Im Zuge des demografischen Wandels mit einer zunehmenden Alterung der Gesellschaft steigt auch der Anteil an älteren Personen, welche in einem stationären Pflegeheim versorgt werden müssen. Dieser Lebensabschnitt ist für die betroffenen Personen oft von einem Verlust an Selbstständigkeit und damit zunehmender Abhängigkeit von u.a. Pflegekräften und Angehörigen gekennzeichnet. Um körperliche, kognitive, psychische und soziale Veränderungen sowie ggf. vorhandene Multimorbiditäten der Bewohner*innen im Alltag bestmöglich bewältigen zu können sind spezielle Angebote zur Förderung der allgemeinen Gesundheit sowie Präventionsmaßnahmen notwendig.
Auch die Pflegekräfte in stationären Pflegeeinrichtungen, deren Arbeitsalltag aufgrund von Faktoren wie Fachkräftemangel oder Schichtarbeit sowohl körperlich als auch psychisch stark beanspruchend sein kann, profitieren indirekt von einem verbesserten Gesundheitszustand der Bewohner*innen. Zusätzlich kann auch deren Lebens- und Arbeitswelt durch spezielle Angebote zur Schulung der eigenen gesundheitlichen Fürsorge und weiterer Präventionsmaßnahmen entlastet werden.
Das Projekt verfolgt die bedarfsspezifische, alltagsbezogene sowie nachhaltige Umsetzung und Evaluation von Gesundheitsförderungsmaßnahmen auf verhaltens- als auch verhältnispräventiver Ebene. Es richtet sich dabei an alle Mitarbeiter*innen der Pflegeeinrichtung sowie alle gehfähigen und nichtgehfähigen Bewohner*innen. Über den Aufbau eines eigenverantwortlichen Steuergremiums aus Mitgliedern aller Beteiligten wird eine Partizipation der Zielgruppen am Gesundheitsförderungsprozess gewährleistet. Ein Schulungsprogramm für Multiplikator:innen soll sowohl zu einer Verstetigung der Maßnahmen als auch zu einem Transfer auf andere Pflegeeinrichtungen beitragen.
Auf Basis des Präventionsleitfadens nach §20b SGB V und §5 SGB XI (GKV, 2021) werden die Handlungsfelder Förderung der körperlichen Aktivität und Mobilität, Stärkung psychosozialer Gesundheit, Kommunikations- und Konfliktmanagement, Förderung kognitiver Leistungen sowie Gewaltprävention angesprochen. Im Auftrag und in Zusammenarbeit mit der Techniker Krankenkasse wird das Projekt über einen Zeitraum von 2 Jahren in der Pro Seniore Residenz Chemnitz umgesetzt.
Ansprechpartner*innen: Dr. Katrin Müller, Marcel Ottiger, Prof. Dr. Torsten Schlesinger
Laufzeit: Oktober 2023 - September 2025
Förderer: Techniker Krankenkasse (TK)
Abschlussarbeiten: OPAL
BeTaSen- Bewegungs-Tandems in den Lebenswelten Chemnitzer Seniorinnen und Senioren: ein Beitrag zur kommunalen Gesundheitsförderung
Die demografische Entwicklung unserer Gesellschaft führt zu vielfältigen strukturellen Veränderungen und stellt eine wachsende Herausforderung, verbunden mit hohen sozioökonomischen Belastungen, dar. Chemnitz verzeichnete im Jahr 2018 einen Anteil an über 65-Jährigen von 27,8% und wird Vorausberechnungen nach im Jahr 2030 die Region mit dem höchsten Anteil an über 65-Jährigen darstellen - innerhalb Deutschlands und europaweit. Derzeit fehlt es im Chemnitzer Raum an niedrigschwelligen Bewegungsangeboten zur Gesundheitsförderung in den Lebenswelten vulnerabler Senior*innen (z. B. alleinstehend, in Armut lebend, an chronischen Krankheiten leidend).
Demnach verfolgt das seitens der TU Chemnitz entwickelte Gesundheitsförderungsprogramm „BeTaSen“ das Ziel, die Aufnahme und Aufrechterhaltung eines aktiven, gesunden Lebensstils in den Lebenswelten älterer vulnerabler Stadtteilbewohner*innen in Chemnitz zu fördern. Die im Rahmen von „BeTaSen“ konzipierte Intervention (Dauer 12 Monate) beinhaltet u. a. bedarfs- und ressourcenorientierte Maßnahmen der Verhaltens- und Verhältnisprävention, die zu einer nachhaltigen Stärkung der Handlungsfelder „körperliche Aktivität“ (Kraft, Gleichgewicht, Ausdauer, Koordination, Beweglichkeit), „Kognition“ (z. B. Gedächtnis, Aufmerksamkeit, geistige Flexibilität) und „psychosoziale Gesundheit“ (z. B. Lebensqualität, psychische Gesundheit, soziale Teilhabe) beitragen sollen. Die gesundheitsförderliche Intervention wird durch Mentor*innen und Übungsleiter*innen umgesetzt, die durch Projektmitarbeiter*innen der TU Chemnitz mittels Workshops und Interventionsmanualen vor Interventionsbeginn geschult werden. Nach Abschluss der Intervention sollen die älteren Teilnehmer*innen im Sinne der Nachhaltigkeit in der Lage sein, selbstständig in den eigenen Lebenswelten körperlich aktiv zu werden.
Innerhalb des gemeinsamen Projektes der Stadt Chemnitz und der TU Chemnitz begleitet das zuständige Steuerungsgremium alle Phasen der Planung (Konzeption), Umsetzung und Evaluation der gesundheitsförderlichen Intervention. Mit den kommunalen Projektpartner*innen wird gleichzeitig der Auf- und Ausbau einer dauerhaften Akteursgemeinschaft zur nachhaltigen Umsetzung dieses Projektvorhabens geplant. Zudem soll ein wesentlicher Beitrag zur systematischen Weiterentwicklung und Stärkung der kommunalen Prävention und Gesundheitsförderung sowie zur Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit geleistet werden.
Ansprechpartnerinnen: Dr. Katrin Müller, Iris Poppele, Prof. Dr. Torsten Schlesinger
Laufzeit: 01.10.2021 – 30.09.2025
Kooperationspartner: Stadt Chemnitz (AG Gesundes Chemnitz)
Projektpartner*innen: SG Adelsberg e.V. (Abteilung Seniorensportschule), Chemnitzer Freizeit- und Wohngebietssportverein e.V., Bürgerinitiative Chemnitzer City e.V., Bürgerplattform „Chemnitz-Mitte“
Weitere Informationen zur Studienteilnahme: Flyer
Abschlussarbeiten: OPAL
Prozesse und Konsequenzen der Professionalisierung von Sportvereinen
Ausgangslage und Ziel des Projekts
Sportvereine spielen eine zentrale Rolle für die Sportaktivitäten der Bevölkerung und haben vielfältige gesellschaftliche Funktionen. Allerdings ist es für viele Sportvereine mit ehrenamtlichen Strukturen zunehmend schwieriger, ihre Ziele und Aufgaben zu bewältigen. Deshalb versuchen sie zunehmend den entsprechenden Herausforderungen mit Professionalisierung zu begegnen. Im Rahmen des Projekts werden Professionalisierungsprozesse von Schweizer und Deutschen Sportvereinen ganzheitlich im Rahmen von Fallstudien untersucht. Dabei interessieren förderliche Bedingungen und Barrieren und die mit der Professionalisierung verbundenen Entscheidungsprozesse. Ein besonderer Fokus wird auf die Frage gerichtet, ob die mit der Professionalisierung angestrebten Ziele erreicht werden und welche unerwünschten Nebeneffekte zu beobachten sind.
Theoretisch-methodische Vorgehensweise
Das Projekt orientiert sich an vorliegenden mehrebenen-analytischen Konzepten zur Analyse der Professionalisierung und erweitert diese um die Prozessperspektive und die Frage möglicher Konsequenzen. Auf dieser konzeptionellen Grundlage werden Fallstudien in Sportvereinen in der Schweiz und in Deutschland durchgeführt.
Relevanz des Projekts
Das Wissen über Professionalisierungsprozesse liefert Grundlagen für Managementempfehlungen für eine zielgerichtete Sportvereinsentwicklung. Die Erkenntnisse tragen weiterhin zur Beantwortung der Frage bei, welche Professionalisierungsformen für welche Sportvereine sinnvoll sind.
Projektpartner:
Prof. Dr. Torsten Schlesinger & Luc Schulz (IfAB, TU Chemnitz)
Prof. Dr. Siegfried Nagel, Dr. Grazia Lang, Romano Meier & Raphael Stieger (ISPW, Universität Bern)
Projektlaufzeit: 01. Februar 2022 bis 30. September 2025
Projektförderer: SNF & DFG (Programm: Lead Agency)


Auswirkungen von COVID-19 als BK-Nr. 3101 oder anerkannter Arbeitsunfall auf die körperliche Belastbarkeit, psychische Gesundheit und Arbeitsfähigkeit – ein Beitrag zur Handlungssicherheit im Reha-Management (FF-FB0326)
Der Verlauf und die Symptomatik von COVID-19 ist sehr heterogen und komplex mit teilweise schweren bis kritischen Verläufen (RKI, 2020). Unklar ist bisher, welche langfristigen Effekte COVID-19 auf die physische und psychische Gesundheit sowie Arbeitsfähigkeit haben wird und ob krankheitsbedingte Einschränkungen persistieren.
Primäres Untersuchungsziel ist, mittel- und langfristige Auswirkungen von COVID-19 als anerkannte Berufskrankheit (BK-Nr. 3101) oder anerkannter Arbeitsunfall auf die körperliche Belastbarkeit, psychische Gesundheit und Arbeitsfähigkeit zu erfassen als auch Einflussfaktoren auf den Krankheitsverlauf zu ermitteln. Außerdem werden Besonderheiten bei der Umsetzung eines stationären Heilverfahrens für Patientinnen und Patienten mit COVID-19 als BK-Nr. 3101 oder anerkannter Arbeitsunfall dokumentiert. Aufgrund der Erkenntnisse werden Hinweise zur Handlungssicherheit im Reha-Management u. a. mit dem Ziel der Aufrechterhaltung der Gesundheit sowie beruflichen und sozialen Teilhabe abgeleitet.
Das Forschungsprojekt wird mittels einer nicht kontrollierten, longitudinalen Beobachtungsstudie mit vier Messzeitpunkten als Fallserie an der BG Klinik für Berufskrankheiten in Bad Reichenhall umgesetzt.
ProjektmitarbeiterInnen: Dr. Katrin Müller, Iris Poppele, Marcel Ottiger, Prof. Dr. Torsten Schlesinger
Projektlaufzeit: 01.05.2021 bis 31.01.2024
Projektförderer: DGUV Forschungsförderung (FF-FB0326)
Pressemittelung:
Im Fokus: COVID-19 als Berufskrankheit oder anerkannter Arbeitsunfall
post-COVID: Der schwierige und lange Weg zurück in Job und Alltag
Publikationen in peer-reviewed Journals:
- Rehabilitation and Return-to-Work of Patients Acquiring COVID-19 in the Workplace: A Study Protocol for an Observational Cohort Study
- Impact of Rehabilitation on Physical and Neuropsychological Health of Patients Who Acquired COVID-19 in the Workplace
- Long-term course and factors influencing work ability and return to work in post-COVID patients 12 months after inpatient rehabilitation
- Device-assessed physical activity and sleep quality of post-COVID patients undergoing a rehabilitation program
- Work ability and return-to-work of patients with post-COVID-19: a systematic review and meta-analysis
- Physical Health in Patients with Post-COVID-19 6 and 12 Months after an Inpatient Rehabilitation: An Observational Study
- Course of neuropsychological health in post-COVID patients differs 6 and 12 months after inpatient rehabilitation
Kongressabstracts:
- Benefits of rehabilitation on neuropsychological symptoms in patients acquiring COVID-19 in the workplace: a longitudinal study
- Rehabilitation of work ability in patients acquiring COVID-19 in the workplace: a longitudinal study
- Körperliche Belastbarkeit sowie physische und kognitive Gesundheit von Patient*innen mit COVID-19 als Berufskrankheit oder anerkannter Arbeitsunfall während einer stationären Rehabilitation - Erste Ergebnisse einer Kohortenstudie im Längsschnitt
- Körperliche Aktivität bei Post-COVID-Patient*innen
- Körperliche Belastbarkeit, psychische Gesundheit und Arbeitsfähigkeit von Patient*innen mit COVID-19 als Berufskrankheit oder Arbeitsunfall 6 Monate nach einer stationären Rehabilitation
- Körperliche Belastbarkeit von Patient*innen mit COVID-19 als Berufskrankheit oder anerkannter Arbeitsunfall 6 Monate nach einer Rehabilitation
- Körperliche und psychische Gesundheit von Patient*innen mit berufsbedingter COVID-19-Erkrankung im Anschluss einer stationären Rehabilitation
- Physical capacity and fatigue in patients who acquired COVID-19 in the workplace 6 months after rehabilitation: a longitudinal study
- Körperliche Belastbarkeit und Lebensqualität bei Patient:innen mit Post-COVID 6 und 12 Monate nach einer stationären Rehabilitation
- Arbeitsfähigkeit von Patient:innen mit COVID-19 als Berufskrankheit oder Arbeitsunfall 6 und 12 Monate nach einer stationären Rehabilitation
- Körperliche Aktivität von post-COVID Patient:innen vor und 12 Monate nach einer stationären Rehabilitation
- Einfluss von körperlicher Belastbarkeit und Fatigue auf die Arbeitsfähigkeit von post-COVID Patient:innen 6 und 12 Monate nach einer stationären Rehabilitation
- Körperliche Leistungsfähigkeit von post-COVID Patient:innen 12 monate nach einer stationären Rehabilitation
Buchbeitrag:
Artikel in Fachzeitschrift, nicht referiert:
- Herausforderungen und Empfehlungen für die Rehabilitation von Patient:innen mit Post-COVID – Ergebnisse eines Expert:innenworkshops
- Stationäre Rehabilitation nach berufsbedingter SARS-CoV-2-Infektion (accepted, DGUV Forum 6/2025)


Kooperatives Lernen im Schulsport
Eine Möglichkeit der Teilnahme aller Kinder am Sportunterricht stellt das kooperative Lernen dar. Kooperatives Lernen kann über die Vermittlung der sozialen und fachlichen Kompetenzen, der Steigerung des Selbstwertes und -konzeptes, der Verbesserung von Lernerfolgen und der Gruppenselbstwirksamkeitserwartung zur Steigerung des Klassenklimas und zur Verbesserung subjektiver Gesundheit von Lehrpersonen und Schüler:innen beitragen. Innerhalb der Studie werden verschiedene Anwendungspraktiken von Lehrpersonen und das Nutzungsverhalten von Lehrkräften und Schüler:innen im Schulsport mittels qualitativer Messmethoden untersucht. Weiterhin werden verschiedene Effekte (z.B. Klassenklima, subjektive Gesundheit) kooperativer Lernstrukturen im Schulsport mittels standardisierter Fragebögen erfasst. Die Ergebnisse können hinsichtlich der Ausbildung von Lehrpersonen und innerhalb von Weiterbildung genutzt werden.
Projektlaufzeit: September 2022 - August 2024
Stichprobe: Grund- und weiterführende Schulen im Raum Chemnitz
Projektmitarbeiter:innen: Dr. Carolin Schulze, Leona Freudenberg
Förderer: Dr. Kienle-Gogolok-Stiftung
Villa Aktiv - Prävention und Gesundheitsförderung für Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen der Seniorenresidenz „Villa von Einsiedel“
In Deutschland steigt der Anteil pflegebedürftiger Menschen stetig. Dies ist zukünftig mit Herausforderungen für das Gesundheitssystem verbunden und führt zu einem erhöhten Bedarf an gesundheitsfördernder Maßnahmen in der stationären Langzeitversorgung.
Kernziel des Projektes ist die nachhaltige Umsetzung und Evaluation von bedarfsspezifischen Gesundheitsförderungsmaßnahmen für Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen stationärer Langzeitpflegeeinrichtungen auf verhaltens- und verhältnispräventiver Ebene.
Über einen Zeitraum von 18 Monaten sollen Interventionsmaßnahmen für die Handlungsfelder Körperliche Aktivität, Kognitive Ressourcen, Psychosoziale Gesundheit, Kommunikation und Organisation entwickelt, umgesetzt und evaluiert werden. Hierbei wird ein Beitrag zur Konzipierung und Weiterentwicklung von effektiven und effizienten Gesundheitsförderungskonzepten im Arbeits- und Lebensumfeld Pflege geleistet.
Die Umsetzung des Projektes findet im Auftrag und in Zusammenarbeit mit der Techniker Krankenkasse und auf Basis des Präventionsleitfadens nach §20b SGB V und §5 SGB XI (GKV, 2021) in der stationären Langzeitpflegeeinrichtung „Villa von Einsidel“ in Chemnitz statt.
Ansprechpartner*innen: Dr. Katrin Müller, Alexandra Eigner, Prof. Dr. Torsten Schlesinger
Laufzeit: Mai 2022 - Oktober 2023
Förderer: Techniker Krankenkasse (TK)
INAMOS - Integration of Newly Arrived Migrants through Organised Sport
"Integration von neu angekommenen Migranten durch organisierten Sport - Von der europäischen Politik zur Praxis lokaler Sportvereine" ("Integration of Newly Arrived Migrants through Organised Sport - From European Policy to Local Sports Club Practice"; INAMOS) sucht die langfristige soziale Eingliederung und Chancengleichheit in und durch Sport, mit Schwerpunkt auf dem Engagement der neu angekommenen Migranten in lokalen Sportvereinen. INAMOS trägt zu diesem Ziel durch ein forschungsbasiertes Arbeitsprogramm bei, das die Auswirkungen der Politik analysiert und Programminterventionen sowie greifbare und gezielte Erkenntnisse zur Unterstützung der Entwicklung zukünftiger Strategien und Aktivitäten bietet.
Die langfristige soziale Eingliederung von neu angekommenen Migranten ist eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen für die EU. Sport ist dafür anerkannt eine entscheidende Rolle bei der Erleichterung dieses Prozesses zu spielen und eine positive gemeinsame Grundlage für die Integration zu bieten. Ein tieferes Verständnis von der damit verbundenen Umsetzung der Politik sowie der beabsichtigten und unbeabsichtigten Auswirkungen solcher Interventionen ist erforderlich.
Ziele:
- Die INAMOS-Partnerschaft strebt ein ganzheitliches Verständnis der folgenden Fragen an:
- Welche Politiken und Strategien gibt es bereits im Bereich der sportbasierten Integration für neu angekommene Migranten?
- Wie werden diese Richtlinien auf die Ebene der lokalen Sportvereine übertragen?
- Welches sind die strukturellen Merkmale freiwilliger Sportvereine, die ihre Fähigkeit und Bereitschaft für Integration beeinflussen?
- Wie wirksam sind sportbasierte Integrationspraktiken?
- Wie verändern diese Praktiken den Sportverein als Organisation?
Projektpartner:
Projektlaufzeit: 01. Januar 2020 bis 31. Dezember 2022
Projektförderer: 
Projektwebseite: INAMOS: https://inamos.org/
Sport-, Bewegungs- und Gesundheitsverhalten Chemnitzer Bürgerinnen und Bürger im Alter von 65+
Die demografische Entwicklung unserer Gesellschaft führt zu vielfältigen strukturellen Veränderungen und stellt Kommunen wie Chemnitz vor große Herausforderungen, wenn es darum geht, altersangepasste Bewegungs- und Sportangebote sowie Infrastrukturen zur Gesundheitsförderung von Senior*innen bereitzustellen und künftig weiterzuentwickeln.
Das Ziel der Befragung besteht darin, die bewegungs-, sport- und gesundheitsbezogenen Verhaltensweisen und Einstellungen Chemnitzer Senior:innen genauer zu analysieren. Zudem beleuchten wir, inwieweit die sozialräumlich-strukturellen Gegebenheiten wie lokale Bewegungsmöglichkeiten sowie Sport- und Wohninfrastrukturen in den Chemnitzer Stadtteilen das Ausüben von Sport- und Bewegungsaktivitäten älterer Bürger:innen unterstützen oder eher behindern.
Auf Grundlage der Daten und Ergebnisse wollen wir gemeinsam mit kommunalen Akteuren (z.B. Gesundheitsamt, Sportamt) Strategien und Handlungsempfehlungen für die Praxis- und Politikberatung erarbeiten, um in Chemnitz die sport- und bewegungsbezogenen Angebots- und Infrastrukturen für Ältere gezielt weiterzuentwickeln.
Befragungslink: https://bildungsportal.sachsen.de/umfragen/limesurvey/index.php/228281?lang=de
oder QR-Code scannen: 
MoKo-Fit - Implementierung eines nachhaltigen motorisch-kognitiven Bewegungskonzeptes in die Lebenswelten älteren Personen im Raum Chemnitz: ein Beitrag zur Bewältigung des demografischen Wandels
Die zunehmende Überalterung der Bevölkerung v. a. in der Region Chemnitz (Anteil über 65-Jähriger im Jahr 2018: 27,8% - vorausberechnet für das Jahr 2030: 37,7%) stellt eine Herausforderung innerhalb des demografischen Wandels dar und ist mit hohen sozioökonomischen Belastungen verbunden (Zunahme chronische Erkrankungen & Pflegebedürftigkeit). Niedrigschwellige und barrierefreie Bewegungsangebote in den Lebenswelten älterer Personen, die über die Aufnahme und Aufrechterhaltung von körperlicher Aktivität nachhaltige gesundheitsförderliche Effekte bewirken können, fehlen jedoch im Chemnitzer Raum.
Mit Hilfe eines motorisch-kognitiven Bewegungskonzepts für ältere Personen ab 65 Jahren soll das Projekt „MoKo-Fit“ einen Beitrag zur Bewältigung des regionalen demografischen Wandels leisten. Das bedarfsspezifische und gruppenbasierte Konzept zielt auf die Schulung motorischer Hauptbeanspruchungsformen (Kraft, Ausdauer, Koordination, Beweglichkeit) und alltagsbezogener kognitiver Funktionen (z. B. Gedächtnis, Aufmerksamkeit, geistige Flexibilität) ab. Für die Umsetzung des Konzepts im Außenbereich verschiedener Quartiere in Chemnitz sind neben lizenzierten Übungsleiter*innen im weiteren Projektverlauf auch altersangepasste Mentor*innen eingeplant. Nach dem Leitspruch „Hilfe zur Selbsthilfe“ sollen die Mentor*innen über ein spezielles Schulungsprogramm sowie begleitenden Manualen zur selbstständigen Anleitung des gesundheitsförderlichen Bewegungskonzeptes befähigt werden, sodass eine nachhaltige Weiterführung in den Lebenswelten der Teilnehmer*innen sichergestellt ist. Das Konzept wird wissenschaftlich durch eine Evaluation der Planungs-, Prozess-, Struktur- und Ergebnisqualität begleitet. Innerhalb eines randomisierten kontrollierten Studiendesigns ist geplant fünf Bewegungsgruppen mit maximal 15 Teilnehmer*innen zweimal wöchentlich umzusetzen. Mit Hinzunahme einer Kontrollgruppe können somit ca. 150 Personen aus dem Raum Chemnitz angesprochen werden.
Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes (Förderrichtlinie „Demografie“, II. 1 FRL).
Weitere Informationen zu diesem Projekt auf dieser Webseite.
Ansprechpartnerinnen: Dr. Katrin Müller, Katharina Zwingmann, Prof. Dr. Torsten Schlesinger
Laufzeit: 01.07.2021-30.06.2023
Projektförderer: Freistaat Sachsen, Förderrichtlinie „Demografie“, II. 1 FRL (SAB)
Projektpartner*innen: AG Gesundes Chemnitz (Gesundheitsamt Chemnitz), Bürgerplattform „Bürgernetzwerk Chemnitz-Süd“, Bürgerhaus City e.V., Chemnitzer Freizeit- und Wohngebietssportverein e.V., Haus der Begegnung RAGH e.V., Sächsische Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e.V. (SLfG), SG Adelsberg e.V. (Abteilung Seniorensportschule), Verein activ leben e.V. (Sachsen-Senioren)
Weitere Informationen zur Studienteilnahme: Flyer
Publikationen:
Effekte eines motorisch-kognitiven Bewegungskonzeptes im Außenbereich für ältere Bewohner*innen von Chemnitzer Kommunen
Effects of a motor-cognitive exercise program for seniors 65+ in urban outdoor environments
Körperliche Aktivität von älteren Personen im Rahmen der kommunalen Gesundheitsförderung. Darstellung eines motorisch-kognitiven Bewegungskonzeptes im Außenbereich
Kognitive Bewegungsübung mit bunten Zahlenkarten und Ball ((c) TUC SWP)
Bewegungsübung zu zweit mit Parkbank als Übungsgerät ((c) TUC SWP)

ESF Landesinnovationspromotion - Funktionalität und Wirksamkeit der überbetrieblichen Zusammenarbeit für sächsische KMUs im Bereich Gesundheitsförderung

Aufgrund des demografischen Wandels wird das zukünftige Angebot von Arbeitskräften im Freistaat Sachsen stark beeinflusst. Besonders in den strukturschwächeren und ländlichen Regionen verschärft sich diese Problematik.
Demografische Entwicklungen gehen mit Veränderungen der Belegschaften in Unternehmen einher, was zu einem Mangel an jungen qualifizierten Nachwuchskräften einerseits und zu einer sich verändernden Altersstruktur der Mitarbeitenden andererseits führt. Entsprechend diesen Entwicklungen dürfte sich der Fachkräftemangel in diesen Regionen weiter verschärfen und das Durchschnittsalter der Belegschaften weiter nach oben verschieben. Neben den demografischen Entwicklungen hat sich in vielen Unternehmen durch Rationalisierungen der Arbeitsdruck erhöht und die Belegschaften stehen in psycho-physischer Hinsicht immer höheren Anforderungen gegenüber. Die Angst vor Arbeitsplatzverlust aufgrund fortschreitender Digitalisierung, steigendem Termin‐ und Kostendruck sowie arbeitsmarktpolitischen Veränderungen werden zunehmend als belastend empfunden. Dies zeigt sich in der Zunahme psychischer und physischer Belastungen auf Seiten der Arbeitnehmer. Gemäß Erhebungen des Statistischen Bundesamtes scheidet mehr als jeder vierte Arbeitnehmer aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Erwerbsleben aus. Die Folgen der Arbeitsverdichtung und des demografischen Wandels, insbesondere die daraus entstehenden Krankheits- und Ausfallzeiten, können in sächsischen Unternehmen zu reduzierter Leistungsfähigkeit bzw. Produktivität und zu höheren Krankheitskosten führen. Trotz dieser Entwicklungen ist die Verbreitung gesundheitsfördernder Maßnahmen in Unternehmen nach wie vor begrenzt. Auffallend ist dabei, dass es insbesondere den kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) schwerfällt, Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) zu etablieren, was vor allem mit fehlenden Ressourcen (Zeit, Geld) bzw. infrastrukturellen Voraussetzungen begründet wird. Gelingende überbetriebliche Kooperationen als Steuerungsinstrument ermöglichen es vielen KMUs und deren Belegschaften gesundheitsfördernde Angebote zugänglich zu machen.
Aus diesem Gründen wird (1) eine Strukturanalyse zu bestehenden Angeboten des BGMs und der BGF in KMUs des Erzgebirgskreises und ihrer Netzwerktätigkeit sowie (2) eine explorativ angelegte Netzwerkanalyse des Netzwerks ERZgesund - gesunde Unternehmen im Erzgebirge durchgeführt und (3) ausgewählte KMUs als Netzwerkpartner intensiver hinsichtlich ihrer Netzwerkarbeit untersucht und begleitet.
Förderzeitraum: März 2018 bis Februar 2021
Weitere Informationen erteilt:
Luisa Hente, Telefon 0371 531-31342, E-Mail luisa.hente@hsw.tu-chemnitz.de
WHAT CAN MOBILITY DO? – Ein internationales Projekt zur nachhaltigen Entwicklung (17-Goals Youth Charta 2020)
Schülerinnen und Schüler engagieren sich immer mehr für unsere Zukunft. Ein wichtiger Baustein für eine gelungene Gestaltung unserer Zukunft ist die Mobilität. Die von Erwachsenen ausgearbeiteten 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung sollen die globale Entwicklung sozial, ökologisch und wirtschaftlich nachhaltig gestalten und somit eine nachhaltige Nutzung unserer Umwelt fördern. Doch wie ist eine nachhaltige Zukunft aus Sicht von Schülerinnen und Schülern erreichbar? Jugendliche nehmen einen großen Teil der Bevölkerung ein: zwischen 2015 und 2030 werden voraussichtlich rund 1,9 Milliarden junge Menschen 15 Jahre alt werden. Nie zuvor miteinander verbunden, tragen junge Menschen zur Widerstandsfähigkeit ihrer Gemeinschaften bei, schlagen innovative Lösungen vor, fördern den sozialen Fortschritt und inspirieren den politischen Wandel. Sie sind Agenten des Wandels, die mobilisieren, um die Nachhaltigkeitsziele voranzubringen und das Leben der Menschen und die Gesundheit unseres Planeten zu verbessern. Unter der Schirmherrschaft der MSAO Future Foundation und in Kooperation mit dem Fraunhofer Zentrum IMW, der schwedischen Botschaft in Berlin und den 10. Klassen des André-Gymnasiums unterstützt die Jun.-Prof. Sportpädagogik der TU Chemnitz die Ausarbeitung der 17 Nachhaltigkeitsziele unter der Prämisse einer Veränderung der Mobilität aus der Sicht von 15-jährigen Jugendlichen. Als Diskussionsplattform wird Instagram genutzt, sodass Kinder und Jugendliche aus allen Ländern am Entwicklungsprozess teilnehmen können. Ein reger Austausch soll vor allem mit schwedischen Schülerinnen und Schülern entstehen, welche sich aktiv am Entwicklungsprozess beteiligen. Die Ergebnisse werden Mitte September im Austausch mit internationalen Schülerinnen und Schülern in der schwedischen Botschaft in Berlin präsentiert.
Projektleitung: MSAO Stiftung; Ines Miersch-Süß; Dr. Carolin Schulze
Projektdurchführung: Sandra Emmerling, Florian Bauske
Projektlaufzeit: 01/2020-05/2021
Projekt: Sporttherapie bei Tinnitus – eine unterschätzte Heilmethode
Tinnitus ist eine der am häufigsten gestellten Diagnosen in der HNO-ärztlichen Praxis. Etwa drei Millionen Menschen in Deutschland sind von Tinnitus betroffen. Dies entspricht etwa 4% der Gesamtbevölkerung. Eine aktuelle telefonische Befragung von ca. 3.000 Personen kam zu dem Ergebnis, dass rund ein Viertel der (über zehn Jahre alten) Befragten in der Vergangenheit einmal unter Ohrgeräuschen litt oder derzeit Tinnitus hat. Etwa 4% der Befragten gaben an, zum Zeitpunkt der Erhebung an Ohrgeräuschen zu leiden. Der überwiegende Teil hatte diese schon länger als drei Monate.
Tinnitus ist nur schwer behandel- oder therapierbar. Aktuelle Maßnahmen beziehen sich häufig nur auf den Umgang mit Einschränkungen oder auf den Versuch, das Leiden der Betroffenen zu mindern. Nur selten wird dabei auf Sport- und Bewegungsprogramme zurückgegriffen. In der Praxis der Tinnitustherapie werden sportbezogene Maßnahmen oftmals skeptisch gesehen. Präferiert werden in der Verhaltenstherapie entspannende Maßnahmen. Dabei können Sport und Bewegung auf die Hörproblematik einen positiven Einfluss haben, ohne nachteilige Wirkungen auf Betroffene zu erzielen. So zeigen sich neben einer Verbesserung der Hauptproblematik, auch Effekte bezüglich der sozialen Eingliederung und des subjektiven Befindens der Betroffenen.
Ausgehend von den vorgestellten Überlegungen stellt sich die Frage, ob bewegungsorientierte Programme bei Patienten mit einer Tinnitusproblematik zu einer positiven Veränderung der Befindlichkeit führen. Dafür sollen Personen mit diagnostiziertem Tinnitus ein evidenzbasiertes Bewegungsprogramm durchführen. Die Befindlichkeit der Betroffenen soll mit der Befindlichkeitsskala von Abele & Brehm untersucht werden. Die globale Stimmung soll mit Hilfe der siebenstufigen Gesichterskala von Andrews & Withney gemessen werden. Die Lautstärke des Tinnitus und die Belästigung durch Ohrgeräusche soll von den Patient/innen auf einer jeweils zehnstufigen Skala eingeschätzt werden.
Die Teilnehmer/innen werden über HNO-Praxen innerhalb der Stadt Chemnitz rekrutiert.
Projektförderer: Dr. Kienle-Gogolok-Stiftung
Projektleitung: Dr. Carolin Schulze; Arbeitsbereich Sportpädagogik, TU Chemnitz
Projektdurchführung: Florian Bauske, Sandra Emmerling
Projektlaufzeit: 01/2021-12/2021
Bewegungsprogramm bei Patient:innen mit Asthma bronchiale
Asthma bronchiale ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen im Erwachsenenalter. Aufgrund der bestehenden Atemschwierigkeiten neigen Menschen mit diagnostiziertem Asthma bronchiale dazu, körperliche Anstrengungen zu vermeiden. Gerade diese körperliche Inaktivität führt zu einer Dekonditionierung des Herz-Kreislauf-Systems, zum Abbau der Muskulatur und begünstigt die Entstehung von Osteoporose und die Entwicklung von Sekundärproblematiken, wie soziale Ausgrenzung, Depression oder Adipositas (Worth et al., 2017). Mit Hilfe von Sport- bzw. Bewegungstherapie können körperliche und psychosoziale Folgen des Asthma bronchiale überwunden bzw. verringert werden. Durch das Training der Herz-Kreislauffunktion, einer sozialen (Wieder-)Eingliederung und der Verbesserung psychologischer Faktoren (Selbstwert, Selbstwirksamkeit) lässt sich die Lebensqualität von Betroffenen steigern. Obwohl die positiven Effekte von Sport und Bewegung ausreichend belegt sind, ist die Zahl aktiver Sportgruppen Personen mit Asthma bronchiale in Deutschland noch gering. Es konnte gezeigt werden, dass in Deutschland nur 100 bis 150 aktive Lungensportgruppen existieren (Pleyer & Schmitz, 2018).
Aufbauend auf den bisherigen Erkenntnissen soll innerhalb der Forschungsarbeit untersucht werden, welche Effekte eine bewegungsorientierte Intervention bei Personen mit der Diagnose Asthma bronchiale sowohl auf die allgemeine als auch auf die krankheitsspezifische Selbstwirksamkeitserwartung zeigt. Innerhalb eines randomisiert kontrollierten Studiendesigns mit Messwiederholung erhalten in etwa jeweils 30 Personen zwei Mal wöchentlich ein Bewegungsprogramm, ein Entspannungstraining oder keine Intervention. Die Ergebnisse leisten einen wichtigen Beitrag zur Konzipierung und Weiterentwicklung von Lungensportgruppen mit Fokussierung auf Asthma bronchiale.
Ansprechpartner*innen: Dr. Carolin Schulze, Prof. Dr. Torsten Schlesinger
Laufzeit: Januar 2022 - Dezember 2022
Finanzierende Stellen: Dr. Kienle-Gogolok-Stiftung / Technische Universität Chemnitz
Prävention in (teil-)stationären Pflegeeinrichtungen in Sachsen
Der demographische Wandel mit seinen Folgen für die gesellschaftliche Entwicklung führt u. a. zu einer Erhöhung der Krankheitslast sowie einen starken Anstieg der Anzahl Pflegebedürftiger und stellt somit eine Herausforderung für das Gesundheitssystem in der Zukunft dar. Mit Einführung des Präventionsgesetzes (PrävG 2016) sollen Präventionsmaßnahmen im Setting Pflege implementiert werden. Durch die Umsetzung von Präventions- und Gesundheitsförderungsmaßnahmen in der (teil- und vollzeit-)stationären Langzeitversorgung kann ein bedeutender Beitrag zur Stärkung gesundheitsfördernder Potentiale der BewohnerInnen von Pflegeeinrichtungen geleistet werden. Gleichzeitig können bei Inanspruchnahme Effekte auf biopsychosozialer Ebene für Pflegebedürftige und deren Angehörige hervorgerufen werden.
Hauptziel des Projektes ist die Konzept-, Ergebnis-, Struktur- und Prozessevaluation der vom SBV konzipierten Bewegungsintervention, welche über 12 Monate mit den BewohnerInnen von verschiedenen stationären Pflegeeinrichtungen in Sachsen von lizenzierten ÜbungsleiterInnen umgesetzt wird. Die Ergebnisse leisten einen Beitrag zur Konzipierung und Weiterentwicklung von effektiven und effizienten Gesundheitsförderungskonzepten im Setting Pflege.
ProjektmitarbeiterInnen: Alexandra Clauß, Dr. Katrin Müller
Projektlaufzeit: 01.07.2020-28.02.2022
Projektförderer: Sächsischer Behinderten- und Rehabilitationssportverband e. V. (SBV) in Kooperation mit der BARMER und der IKK classic


