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Zentrale Einrichtung MERGE
MERGE Technologiezentrum

MERGE Technologiezentrum

Die Fusion der unterschiedlichen Basistechnologien und die Bündelung des Expertenwissens der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind für die Zentrale Institution von großer Bedeutung. Das "MERGE Technologiezentrum" (MTC) schafft hierfür die Voraussetzungen. In dem dreiteiligen Hallenbau stehen sowohl miteinander vernetzte als auch flexible und modulare Fertigungszellen und Systeme für die Technologiefusion von multifunktionalen Leichtbaustrukturen zur Verfügung. Auf diese Weise wurden unterschiedlichste Anforderungen berücksichtigt und die vielfältigen nutzerspezifischen Ausstattungen und Konfigurationen auf einzigartige Weise zusammengeführt.


EFRE
Flag Saxony Diese Baumaßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.
MERGE building phase 2

Damit die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die im Rahmen der Zentralen Institution „MERGE“ an Innovationen im Leichtbau forschen, noch enger vernetzt und auf kürzeren Wegen miteinander arbeiten können, wurde dem Technologiezentrum ein neues hochmodernes Laborgebäude angeschlossen. Nach zweijähriger Bauzeit wurde das viergeschossige Gebäude am 7. Oktober 2020 mit knapp 1.400 Quadratmetern Nutzfläche an die Technische Universität Chemnitz übergeben.

Der Laborneubau schließt sich direkt an die Südfassade des bereits bestehenden Technologiezentrums, das als erster Bauabschnitt im August 2015 fertiggestellt wurde, an. Beide Gebäude sind im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss miteinander verbunden. In diesen Etagen befinden sich die hochmodernen Labore, in denen ab sofort grundlegende Fragestellungen der Leichtbauforschung entlang der Wertschöpfungskette vom Molekül bis zum komplexen Bauteil geklärt und anschließend produktionstechnisch im angrenzenden Technologiezentrum erprobt werden können.

Die Fertigstellung des Laborgebäudes erfolgte unter Regie der Niederlassung Chemnitz des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB). Finanziert wurde das Vorhaben durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und Steuermittel auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes. Die Kosten für den Neubau betrugen rund 14,5 Millionen Euro.

Nähere Informationen sowie einen Rückblick auf das Richtfest finden Sie hier.

Die interdisziplinäre Ausrichtung der Professuren an der TU Chemnitz sowie an den An-Instituten und Fraunhofer Instituten wurde bereits frühzeitig gefördert. Durch die Konzentration der Technologien von Textil-, Kunststoff- und Metallverarbeitung sowie der Mikro- und Nanosystemintegration auf dem "Technologie-Campus" wurde bereits die wichtige infrastrukturelle Rahmenbedingung geschaffen, worauf die voranschreitende Entwicklung von Hybridstrukturen maßgeblich basiert.

Auf dem etwa 4,5 Hektar großen Gelände des Chemnitzer Smart-Systems-Campus (SSC) sind eine ganze Reihe renommierter Forschungseinrichtungen ansässig. Zu diesen gehören unter anderem das Fraunhofer Institut ENAS, das Zentrum für Mikrotechnologien, die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik sowie die Fakultät für Maschinenbau der Technischen Universität Chemnitz. Das Institut für Physik, das Fraunhofer IWU und das Zentrum für integrative Leichtbaustrukturen (ZIL) liegen ebenfalls in unmittelbarer Nähe zum SSC.

Den Videobeitrag über den Technologie-Campus finden Sie hier .

Technology Campus of TUC