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Exzellenzcluster MERGE
MERGE Technologiezentrum

MERGE Technologiezentrum

Die Fusion der unterschiedlichen Basistechnologien und die Bündelung des Expertenwissens der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind für das Cluster von großer Bedeutung. Aus diesem Grund wird im Rahmen des Forschungsprojektes das "MERGE Technologiezentrum" (MTC) am Technologie-Campus der TU Chemnitz errichtet. In dem Neubau müssen unterschiedliche Anforderungen berücksichtigt werden, der die vielfältigen nutzerspezifischen Ausstattungen und Konfigurationen auf einzigartige Weise zusammenführt. Dabei sollen sowohl miteinander vernetzte als auch flexible und modulare Fertigungszellen und Systeme für die Technologiefusion von multifunktionalen Leichtbaustrukturen zur Verfügung stehen.


EFRE
Flag Saxony Diese Baumaßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.
MERGE building phase 2

Damit die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die im Rahmen des Exzellenzclusters „MERGE“ an Innovationen im Leichtbau forschen, künftig noch enger vernetzt und auf kürzeren Wegen miteinander arbeiten können, erhalten sie ein neues hochmodernes Laborgebäude. Das viergeschossige Gebäude befindet sich seit Juni 2018 im Bau und wird voraussichtlich 2020 mit knapp 1.400 Quadratmetern Nutzfläche an die Technische Universität Chemnitz übergeben.

Der Laborneubau schließt sich direkt an die Südfassade des bereits bestehenden Technologiezentrums, das als erster Bauabschnitt im August 2015 fertiggestellt wurde, an. Beide Gebäude werden im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss miteinander verbunden sein. In diesen Etagen werden die hochmodernen Labore eingerichtet, in denen künftig grundlegende Fragestellungen der Leichtbauforschung entlang der Wertschöpfungskette vom Molekül bis zum komplexen Bauteil geklärt und anschließend produktionstechnisch im angrenzenden Technologiezentrum erprobt werden können.

Die Fertigstellung des Laborgebäudes unter Regie der Niederlassung Chemnitz des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) ist für Mitte 2020 geplant. Finanziert wird das Vorhaben durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und Steuermittel auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes. Die Kosten für den Neubau betragen rund 14,5 Millionen Euro.

Nähere Informationen sowie einen Rückblick auf das Richtfest finden Sie hier.

Die interdisziplinäre Ausrichtung der Professuren an der TU Chemnitz sowie an den An-Instituten und Fraunhofer Instituten wurde bereits frühzeitig gefördert. Durch die Konzentration der Technologien von Textil-, Kunststoff- und Metallverarbeitung sowie der Mikro- und Nanosystemintegration auf dem "Technologie-Campus" wurde bereits die wichtige infrastrukturelle Rahmenbedingung geschaffen, worauf die voranschreitende Entwicklung von Hybridstrukturen maßgeblich basiert.

Auf dem etwa 4,5 Hektar großen Gelände des Chemnitzer Smart-Systems-Campus (SSC) sind eine ganze Reihe renommierter Forschungseinrichtungen ansässig. Zu diesen gehören unter anderem das Fraunhofer Institut ENAS, das Zentrum für Mikrotechnologien, die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik sowie die Fakultät für Maschinenbau der Technischen Universität Chemnitz. Das Institut für Physik, das Fraunhofer IWU und das Zentrum für integrative Leichtbaustrukturen (ZIL) liegen ebenfalls in unmittelbarer Nähe zum SSC.

Den Videobeitrag über den Technologie-Campus finden Sie hier .

Technology Campus of TUC