Springe zum Hauptinhalt
Professur Produktionssysteme und -prozesse
Professur
Professur Produktionssysteme und -prozesse 

Aktuelle Informationen

  • Forschung
    Partner des deutsch-tschechischen Projekts „NovaCut-MQL“ beim Kickoff-Treffen an der TU Chemnitz. Quelle: TU Chemnitz/Manuel MöckelDeutsch-tschechisches Forschungsteam startet Entwicklung von nachhaltigem Fräswerkzeug

    Am 22. Januar 2026 lud die Professur Produktionssysteme und -prozesse ihre Partner im neuen deutsch-tschechischen Forschungsprojekt „NovaCut-MQL“ zum Kickoff-Treffen nach Chemnitz ein.

    Die Abkürzung „NovaCut-MQL” steht für „Novel additively manufactured milling tool with optimized cutting edge microgeometry and minimum quantity lubrication supply through porous material structures”. Das Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines neuartigen, additiv gefertigten Fräswerkzeugs mit optimierter Schneidenmikrogeometrie und einem präzise lokalisierten Minimalmengenschmiersystem, bei dem Schmierstoff durch poröse Materialstrukturen direkt in die Zerspanungszone gepresst wird. Dadurch lassen sich Prozesskräfte und -temperaturen senken, was die Prozessstabilität, -sicherheit und -wirtschaftlichkeit erhöht.

    Die Ziele des Projektes basieren auf Anforderungen der industriellen Praxis und basieren auf dem Know-how der Partner. Auf deutscher Seite ist neben der TU Chemnitz die GBZ Mannheim & Co. KG am Forschungsvorhaben beteiligt. Auf tschechischer Seite arbeiten die Westböhmische Universität Pilsen und die Firma NACE Global s.r.o. im Projekt mit.

    An der TU Chemnitz wird das Projekt aus dem internationalen Netzwerk IraSME von Januar 2026 bis Dezember 2028 mit 280.000 Euro im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

  • Promotion
    Herzlichen Glückwunsch zum Doktortitel

    Am 17. Dezember 2025 verteidigte Ricardo Tran, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, erfolgreich seine Promotion.

    In seiner Dissertation analysierte er "Prozesstechnische Potenziale der Kontakterwärmung von ausscheidungshärtbaren Aluminiumlegierungen am Beispiel EN AW-7075".

    Er ist in diesem Jahr bereits der sechste Promovend, der bei seinem Doktorvater Prof. Martin Dix, Inhaber der Professur Produktionssysteme und -prozesse der TU Chemnitz und Institutsleiter am Fraunhofer IWU, promoviert hat.

    Neben Prof. Dix begutachteten Frau Prof. Marion Merklein, Leiterin des Lehrstuhls für Fertigungstechnologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, und Frau Prof. Verena Kräusel vom Fraunhofer IWU die wissenschaftliche Arbeit. Den Vorsitz der Promotionskommission hatte Prof. Till Clausmeyer von der Professur Umformtechnik der TU Chemnitz inne.

    Wir gratulieren Herrn Tran herzlich und wünschen ihm für seine weitere wissenschaftliche Karriere viel Erfolg.

Pressearchiv

Studierendenwerbung

Soziale Medien