Aktuelle Informationen
-
Forschung
Neue Bohrtechnologie für hochfeste Faserverbundwerkstoffe Professur Produktionssysteme und -prozesse der TU Chemnitz hat mit der GBZ Mannheim GmbH & Co.KG ein neues, gestuftes Verfahren zum delaminationsfreien Bohren von Carbon erforscht
- Lehre live
Studentische Exkursion zu Chemnitzer Maschinenbauer
Am 7. Juli 2021 besichtigten 15 Studierende und Wissenschaftler der Professur Produktionssysteme und -prozesse der TU Chemnitz die Fertigungs- und Montagehallen der Starrag GmbH Chemnitz.
Starrag-Entwicklungsleiter Dr.-Ing. Markus Richter ließ es sich nicht nehmen, die Exkursionsteilnehmer selbst durch das Unternehmen zu führen und seine früheren Erfahrungen in der studentischen Ausbildung wieder einmal zu nutzen. Er hatte bis 2012 viele Jahre am Institut für Werkzeugmaschinen und Produktionssysteme (IWP) der TU Chemnitz als wissenschaftlicher Mitarbeiter gearbeitet, zahlreiche Vorlesungen, Übungen und Praktika gehalten und in dieser Zeit auch promoviert. „Es hat mir großen Spaß gemacht, mal wieder vor Studierenden zu stehen und ihnen das komplexe System Werkzeugmaschine im Detail anschaulich zu erklären“, sagt Richter. Unterstützt wurde er von seinem Kollegen Alexander Ludewig, der ebenfalls am IWP sein Hauptstudium absolviert hat.
Die Exkursion wurde für Studentinnen und Studenten aus den Vorlesungen „Entwicklung und Gestaltung von Produktionstechnik“ bzw. „Werkzeugmaschinen-Baugruppen“ organisiert. „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren begeistert, nach langer Corona-Pause endlich wieder einmal im persönlichen Kontakt praktische Einblicke in den Maschinenbau zu erlangen und haben viele Fragen gestellt“, berichtet Jan Berthold, Exkursionsleiter und Wissenschaftler an der Professur Produktionssysteme und -prozesse.
Die Starrag GmbH in Chemnitz gehört zur Starrag Group, einem weltweit tätigen Hersteller von Präzisions-Werkzeugmaschinen zum Fräsen, Drehen, Bohren und Schleifen von Werkstücken aus Metall und Verbundwerkstoffen. Am Standort Chemnitz werden Horizontal-Bearbeitungszentren zum Fräsen, Drehen und Bohren von Werkstücken im Bereich mittlerer und hoher Stückzahlen hergestellt. Die Starrag GmbH Chemnitz steht in der Tradition der Wanderer-Werke, in denen bereits 1899 mit der Serienproduktion von Fräsmaschinen begonnen wurde.
„Wir freuen uns, dass wir unseren Studierenden durch diese Exkursion zu ehemaligen Absolventen unseres Fachbereichs neben der Vermittlung von Fachwissen auch neue Impulse für ihre Karriereplanung geben und den Netzwerkgedanken fördern können“, fasst Berthold die Ziele des Unternehmensbesuchs zusammen und hofft, auch in Zukunft weitere Veranstaltungen dieser Art anbieten zu können.
Am 7. Juli 2021 besichtigten 15 Studierende und Wissenschaftler der Professur Produktionssysteme und -prozesse der TU Chemnitz die Fertigungs- und Montagehallen der Starrag GmbH Chemnitz.
Starrag-Entwicklungsleiter Dr.-Ing. Markus Richter ließ es sich nicht nehmen, die Exkursionsteilnehmer selbst durch das Unternehmen zu führen und seine früheren Erfahrungen in der studentischen Ausbildung wieder einmal zu nutzen. Er hatte bis 2012 viele Jahre am Institut für Werkzeugmaschinen und Produktionssysteme (IWP) der TU Chemnitz als wissenschaftlicher Mitarbeiter gearbeitet, zahlreiche Vorlesungen, Übungen und Praktika gehalten und in dieser Zeit auch promoviert. „Es hat mir großen Spaß gemacht, mal wieder vor Studierenden zu stehen und ihnen das komplexe System Werkzeugmaschine im Detail anschaulich zu erklären“, sagt Richter. Unterstützt wurde er von seinem Kollegen Alexander Ludewig, der ebenfalls am IWP sein Hauptstudium absolviert hat.
Die Exkursion wurde für Studentinnen und Studenten aus den Vorlesungen „Entwicklung und Gestaltung von Produktionstechnik“ bzw. „Werkzeugmaschinen-Baugruppen“ organisiert. „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren begeistert, nach langer Corona-Pause endlich wieder einmal im persönlichen Kontakt praktische Einblicke in den Maschinenbau zu erlangen und haben viele Fragen gestellt“, berichtet Jan Berthold, Exkursionsleiter und Wissenschaftler an der Professur Produktionssysteme und -prozesse.
Die Starrag GmbH in Chemnitz gehört zur Starrag Group, einem weltweit tätigen Hersteller von Präzisions-Werkzeugmaschinen zum Fräsen, Drehen, Bohren und Schleifen von Werkstücken aus Metall und Verbundwerkstoffen. Am Standort Chemnitz werden Horizontal-Bearbeitungszentren zum Fräsen, Drehen und Bohren von Werkstücken im Bereich mittlerer und hoher Stückzahlen hergestellt. Die Starrag GmbH Chemnitz steht in der Tradition der Wanderer-Werke, in denen bereits 1899 mit der Serienproduktion von Fräsmaschinen begonnen wurde.
„Wir freuen uns, dass wir unseren Studierenden durch diese Exkursion zu ehemaligen Absolventen unseres Fachbereichs neben der Vermittlung von Fachwissen auch neue Impulse für ihre Karriereplanung geben und den Netzwerkgedanken fördern können“, fasst Berthold die Ziele des Unternehmensbesuchs zusammen und hofft, auch in Zukunft weitere Veranstaltungen dieser Art anbieten zu können.
- Forschung
Datenverdichtung und Wissensgewinn bei der spanenden Fertigung
Wissenschaftler der Professur Produktionssysteme und -prozesse der TU Chemnitz entwickeln gemeinsam mit dem Chemnitzer IT-Unternehmen hsc solutions ein skalierbares Zustandsüberwachungssystem für spanende Fertigungsbetriebe.
Am 1. Juli 2021 fand das Kickoff des Forschungsprojektes „ALFA“ statt. Ziel des Vorhabens ist es, ohne zusätzliche Sensorik die Regelkreise, wichtige mechanische Komponenten und die Rückwirkungen der Fertigungsprozesse auf die Antriebssysteme von Werkzeugmaschinen zu überwachen. Neben einer übergeordneten Weiterverarbeitung, Visualisierung und Distribution der gewonnenen Daten sollen diese auch in ein ERP-System einfließen. „Um Mehrwerte aus den großen internen Datenmengen der Produktionssysteme zu gewinnen, sind Wege zur Datengewinnung und anschließenden Datenverdichtung zu erforschen. Damit soll der Umfang der anfallenden Daten bei gleichzeitigem Wissensgewinn reduziert werden“, erklärt Chris Schöberlein, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Produktionssysteme und -prozesse. Gleichzeitig sollen die Methoden so aufbereitet werden, dass auch ungeschultes Personal und Quereinsteiger schnell und gezielt mit den wesentlichen Maschinencharakteristika vertraut gemacht werden und diese verlässlich interpretieren können. Darüber hinaus sollen dem Bediener wichtige Informationen bereitgestellt werden, die das Prozessverständnis erhöhen und geeignete Handlungsempfehlungen im Fehlerfall liefern.
Das Projekt „ALFA“ wird seit Juni 2021 bis Oktober 2023 im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Es ist aus dem internationalen Netzwerk „META – Manufacturing 4.0 durch Entwicklung und Transfer progressiver Automatisierungslösungen“ hervorgegangen.
Weitere Informationen zum META-Netzwerk
Wissenschaftler der Professur Produktionssysteme und -prozesse der TU Chemnitz entwickeln gemeinsam mit dem Chemnitzer IT-Unternehmen hsc solutions ein skalierbares Zustandsüberwachungssystem für spanende Fertigungsbetriebe.
Am 1. Juli 2021 fand das Kickoff des Forschungsprojektes „ALFA“ statt. Ziel des Vorhabens ist es, ohne zusätzliche Sensorik die Regelkreise, wichtige mechanische Komponenten und die Rückwirkungen der Fertigungsprozesse auf die Antriebssysteme von Werkzeugmaschinen zu überwachen. Neben einer übergeordneten Weiterverarbeitung, Visualisierung und Distribution der gewonnenen Daten sollen diese auch in ein ERP-System einfließen. „Um Mehrwerte aus den großen internen Datenmengen der Produktionssysteme zu gewinnen, sind Wege zur Datengewinnung und anschließenden Datenverdichtung zu erforschen. Damit soll der Umfang der anfallenden Daten bei gleichzeitigem Wissensgewinn reduziert werden“, erklärt Chris Schöberlein, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Produktionssysteme und -prozesse. Gleichzeitig sollen die Methoden so aufbereitet werden, dass auch ungeschultes Personal und Quereinsteiger schnell und gezielt mit den wesentlichen Maschinencharakteristika vertraut gemacht werden und diese verlässlich interpretieren können. Darüber hinaus sollen dem Bediener wichtige Informationen bereitgestellt werden, die das Prozessverständnis erhöhen und geeignete Handlungsempfehlungen im Fehlerfall liefern.
Das Projekt „ALFA“ wird seit Juni 2021 bis Oktober 2023 im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Es ist aus dem internationalen Netzwerk „META – Manufacturing 4.0 durch Entwicklung und Transfer progressiver Automatisierungslösungen“ hervorgegangen.
Weitere Informationen zum META-Netzwerk
-
Forschung
Deutsch-polnisches Automatisierungsnetzwerk stärkenDie internationale Koordinatorin des META-Netzwerks der TU Chemnitz, Prof. Dr. Justyna Patalas-Maliszewska, fördert den deutsch-polnischen Austausch bei ihrem Forschungsaufenthalt in Chemnitz
- Promotion
Herzlichen Glückwunsch zur Promotion
Am 12. Mai 2021 hat unser Kollege Marco Schumann seine Dissertation zum Thema "Methodik einer Echtzeit-Kollisionserkennung und -vermeidung für Werkzeugmaschinen" erfolgreich verteidigt.
Mitglieder der Promotionskommission waren Prof. Reimund Neugebauer, Prof. Steffen Ihlenfeldt, Prof. Verena Kräusel und Prof. Matthias Putz. Den Vorsitz hatte Prof. Welf-Guntram Drossel inne. Die Dissertation wurde mit dem Prädikat „magna cum laude“ ausgezeichnet.
Marco Schumann arbeitet seit 2009 als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Prozessinformatik und Virtuelle Produktentwicklung an der Professur Produktionssysteme und -prozesse. Er ist studierter Informatiker der Westsächsischen Hochschule Zwickau und erhielt nach der Ableistung zusätzlicher Prüfungen die Zulassung zur Promotion an der Fakultät für Maschinenbau der TU Chemnitz. „Ich danke allen Unterstützerinnen und Unterstützern an der Professur und am Fraunhofer IWU“, sagt Marco Schumann, der seine wissenschaftliche Karriere am Fraunhofer IWU fortsetzen wird.
Am 12. Mai 2021 hat unser Kollege Marco Schumann seine Dissertation zum Thema "Methodik einer Echtzeit-Kollisionserkennung und -vermeidung für Werkzeugmaschinen" erfolgreich verteidigt.
Mitglieder der Promotionskommission waren Prof. Reimund Neugebauer, Prof. Steffen Ihlenfeldt, Prof. Verena Kräusel und Prof. Matthias Putz. Den Vorsitz hatte Prof. Welf-Guntram Drossel inne. Die Dissertation wurde mit dem Prädikat „magna cum laude“ ausgezeichnet.
Marco Schumann arbeitet seit 2009 als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Prozessinformatik und Virtuelle Produktentwicklung an der Professur Produktionssysteme und -prozesse. Er ist studierter Informatiker der Westsächsischen Hochschule Zwickau und erhielt nach der Ableistung zusätzlicher Prüfungen die Zulassung zur Promotion an der Fakultät für Maschinenbau der TU Chemnitz. „Ich danke allen Unterstützerinnen und Unterstützern an der Professur und am Fraunhofer IWU“, sagt Marco Schumann, der seine wissenschaftliche Karriere am Fraunhofer IWU fortsetzen wird.
- Promotion
Dissertation erfolgreich verteidigt
Am 7. Mai 2021 verteidigte Christian Scheffler, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, erfolgreich seine Dissertation. Herr Scheffler verfasste seine Arbeit zum Thema »Electromagnetic Pulse Welding and Material Parameter Identification for High Speed Processes«. Sie wurde von den Gutachtern Prof. Reimund Neugebauer, Prof. Alexander Brosius, Prof. Verena Kräusel und Prof. Dr. Welf-Guntram Drossel mit »magna cum laude« bewertet. Den Vorsitz der Prüfungskommission übernahm Prof. Jörn Ihlemann."
Am 7. Mai 2021 verteidigte Christian Scheffler, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, erfolgreich seine Dissertation. Herr Scheffler verfasste seine Arbeit zum Thema »Electromagnetic Pulse Welding and Material Parameter Identification for High Speed Processes«. Sie wurde von den Gutachtern Prof. Reimund Neugebauer, Prof. Alexander Brosius, Prof. Verena Kräusel und Prof. Dr. Welf-Guntram Drossel mit »magna cum laude« bewertet. Den Vorsitz der Prüfungskommission übernahm Prof. Jörn Ihlemann."