Wandbild Professorenmensa „Karl-Marx-Stadt“ (Rudolf Kraus)
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| Signatur | TUC_AO_039 |
|---|---|
| Klassifikation | Wandgestaltung |
| Entstehungszeitraum | – 1970 |
| Material | |
| Objektbeschreibung | Wandgestaltung aus Wachsfarbe zum Thema „Karl-Marx-Stadt“ |
| Gebäudenummer | |
| Lagebeschreibung | Professorenmensa |
| Zugänglichkeit |
Künstler
Abgerufen aus der Gemeinsamen Normdatei (GND) über lobid.org
| Rudolf Kraus (1073465322) | |
|---|---|
| Name | Kraus, Rudolf |
| Beruf | Maler, |
| Wirkungsstätte | Chemnitz, |
| wikipedia | https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Kraus_%28K%C3%BCnstler%29, |
Information
Im Jahr 1970 wurde die neue Mensa an der Reichenhainer Straße fertiggestellt. Sie wurde nach dem Entwurf des Architekten Wolfgang Sehm als Kompaktbau errichtet. Charakteristisch für die Mensa waren die Vorhangfassade aus blaugrünem Überfangglas und der mit Sandstein verkleidete Sockel.
Das Gebäude wurde mit zwei Arbeiten bildender Kunst ausgestattet. Eine davon war ein Wandbild des Künstlers Rudolf Kraus. Er hatte zuvor Wandgestaltungen vor einem Hörsaal und in einem Wohnheim angefertigt. Sein Gemälde im Raum der ehemaligen Hochschulgaststätte im Obergeschoss zeigte Szenen aus dem Zentrum von Karl-Marx-Stadt. So konnte man darin den Roten Turm mit dem zugehörigen Café und einige der neuen Wohngebäude an der Magistrale erkennen. Der Architekt Wolfgang Sehm schrieb in einem Artikel über die Mensa in einer Fachzeitschrift 1973: „Ein ganzflächiges Wandbild in Lasurtechnik von Rudolf Kraus rundet den Raumeindruck ab“.
Im Jahr 1999 wurde unter Leitung des Studentenwerks als Bauherr die Sanierung der Mensa begonnen. Dabei wurden beide Standorte der baubezogenen Kunst im Gebäude umgestaltet. Das Treppenhaus mit der Strukturwand von Johann Belz wurde entfernt. In der ehemaligen Professorenmensa wurde ein Durchbruch in die Wand mit dem von Rudolf Kraus gestalteten Bild eingezogen, um eine ausgelagerte Feuertreppe an das Gebäude anzuschließen. Der Verbleib des Wandbilds in der Mensa von Rudolf Kraus ist unbekannt. Aufgrund der Umgestaltung des Raums ist der Verlust des Werks anzunehmen.