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Forschung

Forschung

Forschungsschwerpunkt der Juniorprofessur Media Computing ist das Multimedia Information Retrieval, also das Suchen nach Informationen in audiovisuellen Datenbeständen. Die bearbeiteten Fragestellungen sind vielseitig und stark verschränkt mit anderen Forschungsgebieten. In allen Themenbereichen fokussiert die Professur die massive computergestützte Verarbeitung großer multimedialer Datenbestände.

localizeIT Die InnoProfile-Transfer-Initiative „localizeIT – Lokalisierung visueller Medien“ fußt auf den Ergebnissen der Nachwuchsforschergruppe sachsMedia (siehe Rubrik „abgeschlossene Projekte“). Die InnoProfile-Initiative sachsMedia hat sich intensiv mit der Bildanalyse, insbesondere von Videomaterial auseinander gesetzt. Ziel der Analyse war die Entdeckung von Personen und Objekten in Videomaterial. Anwendungsfall war Material der Filmwirtschaft, wie es im Lokalfernsehen entsteht. Ziel von localizeIT ist es die Probleme und Bedürfnisse weiterer Anwendungsfälle zu lösen, die sich in Gesprächen und Kooperationen mit Unternehmen der Region Chemnitz in den vergangenen Jahren herauskristallisiert haben. Diese lassen sich in dem Thema der Lokalisierungsfrage visueller Medien zusammenfassen. Dabei behandelt das Projekt die Lokalisierungsfrage unter drei Gesichtspunkten:

  • Lokalisierung des Mediums: Wo ist eine Aufnahme entstanden?
  • Lokalisierung im Medium: Wo sind welche Objekte in einer Abbildung platziert?
  • Lokalisierung in der Welt: Wo sind die Objekte der Abbildungen in der realen Welt positioniert?

Das Projekt ist als Begleitprojekt zur Stiftungsjuniorprofessur Media Computing gemeinsam mit der Professur Medieninformatik konzipiert und wird durch das BMBF mit fünf Mitarbeitern über einen Zeitraum von fünf Jahren gefördert.
Homepage: localize-IT.de ⋅ (gefördert durch das BMBF, Unternehmen Region, Laufzeit: 8/2014 - 7/2019)

ophthalVisDas Projekt OphthalVis ist eine Initiative der Juniorprofessuren Media Computing und Visual Computing in Zusammenarbeit mit Augenärzten des Klinikums Chemnitz sowie der Universitätskliniken Greifswald und Freiburg zur Entwicklung einer effizienteren Diagnosemöglichkeit für die altersbedingte Makuladegeneration, einer Augenkrankheit, die zum Erblinden führen kann.

Ziel von OphthalVis ist zum einen die automatische und strukturierte Aufarbeitung von durch Optische Koheränztomografie (OCT) erhaltenen Daten zur einfacheren Auswertung durch behandelnde Ärzte.

AMD_desease
Sicht ohne AMD (li.) und mit AMD (re.)   [Quelle: National Institutes of Health]

Zum anderen soll der Diagnoseprozess mit Hilfe von Bildverarbeitungsmethoden gestützt und somit Aussagen über ein mögliches Auftreten der Krankheit frühzeitiger getroffen werden können. Beide Ansätze sollen dem demografischen Wandel und der damit verbundenen Ausdünnung des Facharztnetzes in ländlichen Regionen durch eine effizientere Behandlung des einzelnen Patienten entgegenwirken.

 

Homepage: www.ophthalvis.de (gefördert durch Novartis Pharma GmbH, Laufzeit: 10/2014 - 4/2016)

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