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Sozialwissenschaftliche Perspektiven von Sport, Bewegung und Gesundheitsförderung
Sozialwissenschaftliche Perspektiven von Sport, Bewegung und Gesundheitsförderung
Sozialwissenschaftliche Perspektiven von Sport, Bewegung und Gesundheitsförderung 

Forschungsprojekte

Entwicklung eines effizient aufgebauten und nutzerorientierten Qualitätsmanagements des Stützpunktsystems+

Das vorliegende Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zielt darauf, ein Qualitätsmanagementsystem für das Stützpunktsystem+ zu entwickeln, das auf die Sicherung und Verbesserung der Funktionserfüllung der beteiligten Organisationen gerichtet ist und dabei einerseits den geforderten Kriterien der Effektivität, Praktikabilität und Wirtschaftlichkeit, andererseits aber auch der beschriebenen Komplexität der Förderstrukturen angemessen Rechnung trägt. Es wird ein systemischer Ansatz gewählt, der Qualität erstens über die Funktionalität von Strukturen und Prozesse im Hinblick auf die jeweilige Aufgabenerfüllung und Problemlösung bestimmt. Zweitens trägt dieser Ansatz der Tatsache Rechnung, dass die zentralen Leistungen der am Stützpunktsystem+ partizipierenden Organisationen auf professionellen Tätigkeiten beruhen, die auf die Arbeit mit Personen gerichtet und dementsprechend in hohem Maße individualisiert und wissensbasiert sind, so dass sich ihre Qualität nur im Rahmen professioneller Selbstkontrolle und kollegialer Beratung sichern lässt. Drittens setzt der Ansatz im Kern auf Qualitätsentwicklung, um die Innovationsfähigkeit der beteiligten Organisationen zu fördern und so die Bedingung der Möglichkeit zu schaffen, dass die im Stützpunktsystem+ betreuten Athlet*innen eine optimale Leistungsfähigkeit erreichen, ohne dass ihre Gesundheit und ihre sonstigen gesellschaftlichen Teilhabechancen beeinträchtigt werden. Und viertens ist der Ansatz im Rahmen der Qualitätsprüfung, -sicherung und -entwicklung nicht auf hierarchische Durchsetzung ausgerichtet, sondern auf Formen der Kontextsteuerung, die die beteiligten Organisationen dazu anregt, die Qualität ihrer Prozesse und Strukturen fortlaufend zu beobachten, deren Angemessenheit zu reflektieren und bei Bedarf entsprechend Anpassungen einzuleiten.

Förderung: Bundesinstitut für Sportwissenschaft

Zeitraum: 05/26 – 04/29

Kooperation:

  • Prof. Dr. Carmen Borggrefe (Universität Stuttgart, Institut für Sport- und Bewegungswissenschaft, Abteilung Sportsoziologie und -management)
  • Prof. Dr. Peter Ehnold (IST Hochschule Düsseldorf, AB Sportökonomie und Sportsoziologie)

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