Forschung
Der Arbeitsbereich MKN fokussiert sich auf drei zentrale Forschungsbereiche, die motorische, kognitive und neurophysiologische Funktionen aus einer lebensspannenorientierten und anwendungsnahen Perspektive erforschen. Ziel ist dabei, evidenzbasierte präventive, gesundheitsfördernde und therapeutische Ansätze zu entwickeln.
Motorische und kognitive Entwicklung über die Lebensspanne
Dieser Schwerpunkt untersucht motorische und kognitive Entwicklungsprozesse von der Kindheit bis ins hohe Alter. Im Fokus stehen neurodevelopmentale Veränderungen, Alterungsprozesse sowie funktionelle Einschränkungen bei MCI sowie neurologischen und muskuloskelettalen Erkrankungen. Ziel ist es, Mechanismen motorischer Kontrolle, Balance und Muskelsteuerung zu verstehen und innovative neurofunktionelle Interventionen zur Förderung von Mobilität, Selbstständigkeit und Lebensqualität zu entwickeln.
Angewandte Neurophysiologie und interventionelle Bewegungsforschung
Unter diesem Aspekt werden neuromotorische, sensorische und kognitive Prozesse mithilfe moderner Mess- und Analyseverfahren untersucht. Zentrale Themen sind neurophysiologische Mechanismen motorischer und kognitiver Leistungen, motorisch-kognitive Interaktionen sowie neuronale Adaptationsprozesse in Ruhe und unter Belastung. Darauf aufbauend werden bewegungsbasierte und kombinierte Interventionen evaluiert.
Frauengesundheit und hormonelle Einflüsse
Dieser Bereich befasst sich mit dem Einfluss hormoneller Schwankungen auf Motorik, Kognition und Gesundheit in verschiedenen hormonellen Lebensphasen (Menstruationszyklus, Peri- und Postmenopause). Untersucht werden Zusammenhänge mit Leistungsfähigkeit, neuromuskulärer Kontrolle, Gleichgewicht, Verletzungsprävention und Wohlbefinden, mit dem Ziel, präventive und bewegungsbasierte Interventionen für Frauen zu entwickeln.
Aktuelle Projekte





