HZwo:StabiGrid - Technische und ökonomische Auslegung des Wasserstoffsystems zur Stabilisierung des Elektronetzes für 80% erneuerbare Energien
Sieben Professuren der Technischen Universität Chemnitz arbeiten in diesem Projekt "HZwo:StabiGrid" zum Thema Integration von Wasserstoffsystemen in das Stromnetz und zur Netzstabilität im Zuge der Energiewende zusammen. In diesem Kontext soll die notwendige Kapazität von Energiespeichern im Verhältnis zu traditionellen und erneuerbaren Erzeugungsanlagen zur Gewährleistung der Netzstabilität zur Diskussion gestellt werden. Zu diesem Zweck entwickelt die Nachwuchsforschungs-gruppe einen Leitfaden, der das Risiko der Netzinstabilität für verschiedene Kombinationen von Stromerzeugungsanlagen und Energiespeichern beschreibt. Darüber hinaus wird analysiert, inwieweit das Wasserstoffsystem die Herausforderung von Stromsystemen mit mehr als 80% erneuerbarer Energie erfüllen und somit die Rolle eines Energiespeichers übernehmen kann. Das transdisziplinäre Konsortium widmet sich der Frage, welche Belastung diese Herausforderung für das Wasserstoffsystem darstellt und ob diese Belastung für das Wasserstoffsystem ökologisch und technisch vertretbar ist. Als Ergebnis des Projektes ist neben der wissenschaftlichen Qualifizierung der einzelnen Projektteilnehmer ein Technologietransfer durch Aktivitäten im HZwo-Netzwerk mit Kooperationen zu Industriepartnern geplant. Diese Nachwuchsforschergruppe leistet einen aktiven Beitrag zur Einrichtung eines Wasserstoffzentrums an der TU Chemnitz, welches im angepassten Hochschulentwicklungsplan 2025 anvisiert wurde.

Projektziele:
Dieses Projekt wird eine umfassende Analyse der Herausforderungen bei der Integration von Wasserstoffsystem zur Stabilisierung des Elektronetzes liefern. Dazu wird die benötigte Kapazität der Wasserstoffsysteme im Elektronetz mit unterschiedlichen Kombination von erneuerbaren Energien und Synchronmaschinen ermittelt.
