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Zentrum für Lehrerbildung

S Didaktik des interkulturellen Lernens 

Modulnummer: 133132-004
 

Dozentin: Prof.in Dr. Minkyung Kim

Ort/Zeit: A30.311 (1/R311), Montags,11:30-13:00 Uhr 

Beschreibung:

Wie können Kinder im Ethikunterricht dazu angeregt werden, über kulturelle und gesellschaftliche Vielfalt, Zugehörigkeit und Fremdheit kritisch nachzudenken? Und wie können dabei Stereotype und Vorurteile thematisiert werden, ohne Differenzen und Zuschreibungen selbst zu verfestigen?

Das Seminar beschäftigt sich mit theoretischen Grundlagen und aktuellen Ansätzen des interkulturellen Lernens und fragt nach deren Bedeutung für den Ethikunterricht der Grundschule. Zentrale Begriffe wie Kultur, Diversität, Fremdheit, Zugehörigkeit, Stereotyp, Vorurteil, Diskriminierung und Rassismus werden kritisch reflektiert und auf ihre fachdidaktische Relevanz hin untersucht.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Frage, wie philosophische Gespräche und weitere fachdidaktische Zugänge Kinder dazu anregen können, eigene und gesellschaftliche Vorstellungen von Normalität, Differenz und Zugehörigkeit zu hinterfragen, unterschiedliche Perspektiven wahrzunehmen und begründete Urteile zu entwickeln. Dazu werden ausgewählte Unterrichtsmaterialien, Gesprächsimpulse und Unterrichtssituationen analysiert und hinsichtlich ihrer Chancen und Herausforderungen diskutiert. 

Auf dieser Grundlage entwickeln die Studierenden eine eigene Unterrichtsplanung zu einem ausgewählten Themenfeld und reflektieren dabei insbesondere den Umgang mit Differenz, Zuschreibungen und unterschiedlichen Perspektiven.

Link zur Einschreibung:

Leistung: 20-minütige Präsentation einer Unterrichtsplanung mit 5-seitiger schriftlicher Ausarbeitung (PVL)