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Universitätsarchiv

2011

Die TU Chemnitz im 21. Jahrhundert

Das Ende der DDR und die schnelle Realisierung der Deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 bedeuteten auch das Ende der realsozialistischen Hochschullandschaft in Ostdeutschland. Die Grundlage einer personellen Neuausrichtung der sächsischen Hochschulen sollte das Hochschulerneuerungsgesetz von 1991 bilden. Die Umstrukturierung wurde durch das Hochschulstrukturgesetz von 1992 auf eine gesetzliche Basis gestellt. Auf der Grundlage dieses Gesetzes kam es zum Zusammenschluss von Pädagogischer Hochschule Zwickau und Technischer Universität Chemnitz. zur Technischen Universität Chemnitz-Zwickau. Der Doppelstandort erwies sich als dermaßen unpraktikabel, dass die Zwickauer Räumlichkeiten nach nur fünf Jahren an die dortige Westsächsische Hochschule übergeben wurden und der Namenszusatz Zwickau wieder gestrichen wurde.

Mit dem neuen System kam auch frischer Wind in die bauliche Veränderung der Hochschule. 1994 wurde ein erneuter Architekturwettbewerb – mit dem Ziel der Weiterentwicklung des Campus Reichenhainer Straße – ausgelobt. Von den ambitionierten Plänen wurde jedoch lediglich das Neue Hörsaalgebäude „Orangerie“ im Jahr 1998 eröffnet.
Nach der jahrtausendwende entstanden dann im Rückraum neue Gebäude für die Fraunhoferinstitute sowie das Institut für Physik. In enger Kooperation mit der Stadt wird in unmittelbarer Nähe der Smart Systems Campus entwickelt, der jungen und innovativen Unternehmen eine Heimstatt bietet sowie hocheffiziente Forschungskooperationen mit der Universität ermöglicht.

Im Jahr 2011 feiert die Technische Universität ihr 175jähriges Jubiläum und kann dabei auf eine wechselvolle aber erfolgreiche Geschichte zurückblicken.

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