Formsteinfassade Hubert Schiefelbein (Hubert Schiefelbein)
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| Signatur | TUC_AO_049 |
|---|---|
| Klassifikation | Durchbruchfassade Formsteine Beton |
| Entstehungszeitraum | – 1966 |
| Material | Beton |
| Objektbeschreibung | |
| Gebäudenummer | |
| Lagebeschreibung | |
| Zugänglichkeit |
Künstler
Abgerufen aus der Gemeinsamen Normdatei (GND) über lobid.org
| Hubert Schiefelbein (119076462) | |
|---|---|
| Name | Schiefelbein, Hubert |
| Geburtsdatum | 1930, |
| Beruf | Bildhauer, Hochschullehrer, |
| Geburtsort | Falkenburg, |
| Wirkungsstätte | Weimar, |
| Biografie | Prof. für Bildende Kunst an der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar, |
| wikipedia | https://de.wikipedia.org/wiki/Hubert_Schiefelbein, |
Information
In der Innenstadt wurde von 1966 bis 1968 das Haus der Industrieverwaltung an der Ecke Brückenstraße und Straße der Nationen erbaut. Nach einem Entwurf von Roland Kluge und Günter Hauptmann wurde das Gebäude im selben Stil wie das Haus der Partei hinter dem Karl-Marx-Kopf errichtet.
Ein Teil des zweiten und dritten Stocks des Gebäudes wird seit 2013 vom Zentrum für Lehrerbildung der TU Chemnitz genutzt. Charakteristisch für den Bau ist der Spiegel aus Betonformsteinen, der in die Fassade eingelassen ist. Der Entwurf dafür stammt von Siegfried Tschierschky, einem Wegbereiter der sogenannten durchbruchplastischen Elemente in der DDR. Diese waren zwar ein internationales Phänomen, wurden jedoch in der DDR vermehrt eingesetzt, da sie scheinbar die angestrebte Synthese zwischen seriellem Bau und serieller architekturbezogener Kunst vollzogen. Nach dem Tod Tschierschkys im Jahr 1965 wurde die Betonformsteinwand im Treppenbereich des Haus der Industrieverwaltungen vom Nachfolger auf seiner Lehrstelle in Weimar, Hubert Schiefelbein, realisiert.
Im Jahr 2010 wurde das ehemalige Haus der Industrieverwaltungen an der Straße der Nationen 12 trotz fehlendem Denkmalstatus unter Achtung der Tradition der Ostmoderne saniert. Die Optik der horizontal gelagerten Brüstungselemente, in die die Formsteinwand von Hubert Schiefelbein eingelassen ist, blieb erhalten.