Wandgestaltung Physik (Maximilian Stark)
| Signatur | TUC_AO_018 |
|---|---|
| Klassifikation | Metallgestaltung Auf Holz |
| Entstehungszeitraum | – |
| Material | |
| Objektbeschreibung | Gestaltung aus Messing auf einer Wandplatte aus Holz |
| Gebäudenummer | A14 |
| Lagebeschreibung | Straße der Nationen, Physikbau, 3. OG am Eingang von 316 |
| Zugänglichkeit |
Künstler
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| Maximilian Stark (1173437371) | |
|---|---|
| Name | Stark, Maximilian |
| Geburtsdatum | 1922-03-18, |
| Sterbedatum | 1998-05-25, |
| Beruf | Bildhauer, |
| Wirkungsstätte | Chemnitz, Wolfsburg, Gifhorn, |
| Biografie | danach freischaffend in Chemnitz/Karl-Marx-Stadt, 1938-1942 Ausbildung an der Holzbildhauerschule Warmbrunn und der Kunstakademie München, 1958-1968 freischaffend in Wolfsburg, 1969-1998 in Gifhorn, |
Information
Dieses Werk befindet sich über dem Eingang des Erweiterungsbaus an der Ecke Straße der Nationen und Georgstraße. Das 1957 eingeweihte Gebäude beherbergte das Institut für Physik und einen Hörsaal für 330 Personen. Architektonisch ist der Bau ein Beispiel für den stilistischen Übergang zwischen der Nationalen Tradition und der Zweiten Moderne, die in der DDR ab 1955 einsetzte. Die gemäßigte Ausführung des traditionalistischen Stils des Architekten Kurt Hermann Wittlinger ist dabei typisch für Chemnitz. Im repräsentativ gestalteten Inneren befindet sich eine bis heute originalgetreu sanierte runde Wendeltreppe und ein Leuchter im Stil der 1950er Jahre. Aufgrund seiner baugeschichtlichen Bedeutung steht auch dieses Gebäude unter Denkmalschutz. Für die Bekunstung des Baukörpers war eine Halbplastik über der Eingangstür und ein Wandmosaik in der Vorhalle zum Hörsaal im dritten Stock vorgesehen. Die Hochschule gab als Investträgerin die inhaltliche Themenstellung an die Künstler vor. Diese ist jedoch den Archivakten nicht zu entnehmen.
Im Jahr 1957 wurde statt eines Wandmosaiks das hier vorliegende Werk vor dem Eingang zum Hörsaal angebracht. Die Gestaltung aus Messing auf Holz stammt von Max Stark und zeigt thematisch passend zum Physikbau eine Person mit Pendel und Zeigestab in der Hand, die von den Elektronenbahnen eines Atoms umrahmt ist.
