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Kunstobjekt Detail
Objektdetails

Sandsteinrelief Wissenschaft (Christian Rost)

SignaturTUC_AO_017
KlassifikationRelief
Entstehungszeitraum – 1957
Material
ObjektbeschreibungRelief/Halbplastik aus Sandstein mit einer Darstellung über die Arbeit von Wissenschaftlern,Arbeitern und Angestellten
GebäudenummerA14
LagebeschreibungEingang „Kurt-Fischer-Straße“, heutige Georgstraße zum Hbf
Zugänglichkeit

Künstler

Abgerufen aus der Gemeinsamen Normdatei (GND) über lobid.org

Christian Rost (1234731800)
NameRost, Christian
Geburtsdatum1925,
BerufBildhauer,
GeburtsortSiebenlehn,

Information

Dieses Werk befindet sich über dem Eingang des Erweiterungsbaus an der Ecke Straße der Nationen und Georgstraße. Das 1957 eingeweihte Gebäude beherbergte das Institut für Physik und einen Hörsaal für 330 Personen. Architektonisch ist der Bau ein Beispiel für den stilistischen Übergang zwischen der Nationalen Tradition und der Zweiten Moderne, die in der DDR ab 1955 einsetzte. Die gemäßigte Ausführung des traditionalistischen Stils des Architekten Kurt Hermann Wittlinger ist dabei typisch für Chemnitz. Im repräsentativ gestalteten Inneren befindet sich eine bis heute originalgetreu sanierte runde Wendeltreppe und ein Leuchter im Stil der 1950er Jahre. Aufgrund seiner baugeschichtlichen Bedeutung steht auch dieses Gebäude unter Denkmalschutz. Für die Bekunstung des Baukörpers war eine Halbplastik über der Eingangstür und ein Wandmosaik in der Vorhalle zum Hörsaal im dritten Stock vorgesehen. Die Hochschule gab als Investträgerin die inhaltliche Themenstellung an die Künstler vor. Diese ist jedoch den Archivakten nicht zu entnehmen.

Im Jahr 1957 wurde an der Fassade des Erweiterungsbaus das Sandsteinrelief vom Künstler Christian Rost angebracht. Es zeigt Professoren und Studierende bei der Lehre und der Arbeit an Maschinen. Aus einem Brief des Künstlers geht hervor, dass er 1956 von der Zentralen Auftragskommission mit der Gestaltung des Reliefs beauftragt wurde. Das Auftragsmodell wurde im Frühjahr 1957 durch ein Mitglied der Auftragskomission und eine Abordnung der Aufbauleitung genehmigt. Einer verspäteten Endabnahme des Werkes im Jahr 1959 verweigerte sich der Künstler aufgrund der zeitlichen Distanz zur Werkentstehung