Max Littmann (Erika Matthes)
| Signatur | TUC_AO_010 |
|---|---|
| Klassifikation | Plastik |
| Entstehungszeitraum | 1984 – 1986 |
| Material | Bronzeguss, Stahl und Sandstein |
| Objektbeschreibung | Plastik, Bronzeguss, Stahl und Sandstein, Kunstguss Lauchhammer |
| Gebäudenummer | A14 |
| Lagebeschreibung | Straße der Nationen 62, Physikbau, Treppenhaus, Eingang Richtung UB |
| Zugänglichkeit | frei |
Künstler
Abgerufen aus der Gemeinsamen Normdatei (GND) über lobid.org
| Erika Matthes (1190061708) | |
|---|---|
| Name | Matthes, Erika |
| Geburtsdatum | 1954, |
| Beruf | Bildhauerin, |
| Geburtsort | Karl-Marx-Stadt, |
Information
Die erste Vorgängereinrichtung der TH Karl-Marx-Stadt war die 1836 gegründete Königliche Gewerbschule zu Chemnitz. Aus diesem Grund stand an der TH im Jahr 1986 das 150-jährige Jubiläum der Ingenieurausbildung bevor. Zu diesem Anlass wurde ein umfassender Plan zur repräsentativen Traditionspflege entwickelt. So sollten Gebäude der Hochschule nach berühmten Professoren benannt werden, ein Jubiläumsband über die Geschichte der Einrichtung entstehen und bronzene Porträts der bedeutenden Wissenschaftler der Einrichtung angefertigt werden. Ab 1982 wurde in Zusammenarbeit mit dem Büro für architekturbezogene Kunst Karl-Marx-Stadt eine Konzeptionsgruppe von Künstler*innen für letzteres Vorhaben geschaffen. Der Leiter der Gruppe war der Bildhauer Volker Beier. Gemeinsam mit dem Maler Raimund Friedrich entwickelte er 1983 ein aufwändiges Konzept für die geplante Umgestaltung der Eingangshalle des Hauptgebäudes und die zu erstellenden Plastiken. Darin waren Aspekte wie bauliche Veränderungen, Materialeignungen, die Farb- und Beleuchtungsgestaltung sowie die visuelle Kommunikation berücksichtigt. Für die Bronzegestaltungen wurden folgende neun Künstler*nnen ausgewählt: Berthold Dietz, Frank Diettrich, Joachim Harbort, Gottfried Kohl, Erika Matthes, Stephan J. Möller, Rolf Magerkord, Johannes Schulze und Volker Beier.
Die Chemnitzer Künstlerin Erika Harbort (damals noch Matthes) fertigte die Plastik von Max Littmann an. Matthes war die einzige Künstlerin der Konzeptionsgruppe. Der dargestellte Max Littmann war ein bedeutender Architekt und studierte von 1878 bis 1882 an der Vorläufereinrichtung der heutigen Universität.
Aufgrund des begrenzten Raumes in der Eingangshalle der TH kam es zu einigen Veränderungen der ursprünglichen Planung der Kunstausstattung. So wurden die Standorte einiger Plastiken verändert. Die Plastik Max Littmanns wurde für den Eckbau an der Straße der Nationen bestimmt. Sie wurde im Beisein der Künstlerin Erika Matthes im April 1987 enthüllt.

