Dame mit Tasche, „Studentin“ (Hanns Diettrich)
| Signatur | TUC_AO_001 |
|---|---|
| Klassifikation | Plastik |
| Entstehungszeitraum | 1963 – 1963 |
| Material | Betonguss mit Bronzeblechüberzug |
| Objektbeschreibung | Plastik in Übergröße „Bildung“, Studentin vor dem Brunnen |
| Gebäudenummer | C23 |
| Lagebeschreibung | Seitlich vor Turmbau, auf der Wiese |
| Zugänglichkeit | frei |
3D-Modell
Künstler
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| Hanns Diettrich (1102140872) | |
|---|---|
| Name | Diettrich, Hanns |
| Geburtsdatum | 1905-04-04, |
| Sterbedatum | 1983-04-03, |
| Beruf | Bildhauer, |
| Geburtsort | Jahnsdorf/Erzgeb., |
| wikipedia | https://de.wikipedia.org/wiki/Hanns_Diettrich, |
Information
Im Jahr 1963 wurde der Hochschule anlässlich ihres 10-jährigen Jubiläums der Status Technischen Hochschule (TH) verliehen. Im gleichen Jahr wurde auch der D-Bau an der Reichenhainer Straße 70 eingeweiht. Die Diskussionen über die künstlerische Ausgestaltung des Gebäudes lassen sich in den Akten des Universitätsarchivs nachvollziehen. So klärte in einer Kollegiumssitzung der Hochschule im Dezember 1962 der Aufbauleiter der Hochschule, Heinz Burkhardt, darüber auf.
Für den D-Bau war dabei ein Springbrunnen mit der Figur einer Studentin vorgesehen. Das Kollegium legte daraufhin fest, dass vom Künstler Hanns Diettrich angefertigte Werkvorschläge fotografiert und zur Diskussion gestellt werden sollten. In einer Ausgabe der Hochschulzeitung findet sich die nächste Erwähnung des Kunstwerks. Im Januar 1963 fand wohl eine Diskussion zwischen kunstinteressierten Hochschulangehörigen, den Architekten und Bildhauern statt. Von den Teilnehmenden an der Diskussion wurde sich vom Künstler Hanns Diettrich ein “lebensbejahender” Gesichtsausdruck gewünscht, da der Ausdruck des Modells der Statue wohl zu ernst war.
Die überarbeitete Version des Kunstwerks wurde noch im gleichen Jahr an der Ecke des Brunnens vor dem Gebäude aufgestellt.
Im Jahr 1999 wurde das Areal vor dem D-Bau umgestaltet. In diesem Zuge verschwand der Brunnen und die Studentin wurde um einige Meter nach hinten bewegt. Fünfundzwanzig Jahre stand sie also, schwer sichtbar, auf der Wiese südlich vom Eingang des Turmbaus. Im Frühjahr 2024 konnte das Kunstwerk in Absprache mit dem Sohn des Künstlers, Frank Diettrich, erneut transloziert werden. Die Statue steht nun vor dem Eingang des D-Baus und begrüßt Hochschulangehörige auf ihrem Weg zu Lehrveranstaltungen.


