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Professur Werkzeugmaschinenkonstruktion und Umformtechnik
Professur Werkzeugmaschinenkonstruktion und Umformtechnik

Entwicklung und Gestaltung von Produktionstechnik

Lehrveranstaltung

Dozenten: Dr.-Ing. Volker Wittstock
Art der Lehrveranstaltung: Vorlesung mit Übung und Praktika
Umfang der Lehrveranstaltung: 2/2/1 (180 Arbeitsstunden, 6 ECTS)
Empfohlene Semesterlage: 2. Semester (Masterstudiengänge)
Bewertung: 4 Protokolle und schriftliche Prüfung (120 min)
Prüfungsvorleistung: 4 Protokolle zu ausgewählten Übungen und Praktika
Benötigte Vorkenntnisse: Produktionssysteme, Werkzeugmaschinen-Baugruppen und Vorrichtungskonstruktion
Empfohlene Literatur:
  • Andreas Hirsch, Werkzeugmschinen - Grundlagen, Auslegung, Ausführungsbeispiele, Springer Verlag, ISBN 978-3-8348-0823-3
  • Reimund Neugebauer, Parallelkinematische Maschinen - Entwurf, Anwendung, Konstruktion, Springer Verlag, ISBN 978-3-5402-0991-1
  • Literaturverzeichnis in OPAL

Zielstellung / Inhalte

Methoden zur Entwicklung und Gestaltung von Produktionstechnik erfordern neben dem Strukturentwurf ein gesamtheitliches mechatronisches Herangehen. Auf diese Weise kann der für die Produktionstechnik entscheidende Zielkonflikt „Hohe Produktivität versus hohe Präzision“ auf einem hohen Niveau einer Lösung zugeführt werden. Das Modul behandelt grundlegende Aspekte zur maschinenbautechnischen Gestaltung und Entwicklung angefangen bei Antriebsbaugruppen über die Maschine bis zum Fertigungssystem. Dabei werden interdisziplinäre Lösungsansätze mit einbezogen, die für eine gezielte Verbesserung von Maschinenparametern notwendig sind. Schwerpunkte sind:

  • Gestelle
  • Spindel-Mutter-Systemen
  • Antriebsprinzipien, die es dem Maschinenentwickler ermöglichen, Maschinen und Komponenten gleichzeitig genauer und produktiver zu gestalten wie hochdynamische Parallelkinematiken und piezoelektrische/ elektrodynamische Präzisionsantriebe
  • Führungen
  • Grundprinzipien der Maschinenaufstellung
  • Grundlagen funktionaler Maschinensicherheit
  • Aufbau und Komponenten von Mehrmaschinensystemen

Lernergebnisse

Nach Abschluss der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage:

  • Komponenten, Peripherie und Aufbau von Werkzeugmaschinen zu reproduzieren
  • Gestaltungskonflikte an Produktionssystemen hinsichtlich Produktivität versus Genauig-keit allgemein und an konkreten Beispielen zu beschreiben
  • Berechnungen zu typischen Gestaltungsaufgaben durchzuführen
  • unter Nutzung von Simulationssoftware und gegebener Modelle das Verhalten von Maschinen im Zeit- und Frequenzbereich zu analysieren und sowohl Parameter als auch Modellelemente zu variieren
  • spezielle Methoden zur Lösung von ingenieurtechnischen Sachverhalten in Produktions-systemen zu beschreiben und an Beispielen durchzuführen

Skript zur Lehrveranstaltung

Das Skript zur Lehrveranstaltung ist über das Skriptportal der Universitätsdruckerei zu bestellen.

Presseartikel