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Professur Werkzeugmaschinenkonstruktion und Umformtechnik
Professur Werkzeugmaschinenkonstruktion und Umformtechnik

Verzahntechnik



Lehrveranstaltung

Dozent: Dr.-Ing. Volker Wittstock
Art der Lehrveranstaltung: Vorlesung mit Übung
Umfang der Lehrveranstaltung: 1/1/0 (90 Arbeitsstunden, 3 ECTS)
Empfohlene Semesterlage: 2. Semester (Masterstudiengänge)
Bewertung: mündliche Prüfung (45 min.)
Prüfungsvorleistung: keine
Benötigte Vorkenntnisse: Werkzeugmaschinen-Baugruppen I
Empfohlene Literatur:
  • Reimund Neugebauer (Hrsg.), Werkzeugmaschinen: Aufbau, Funktion und Anwendung von spanenden und abtragenden Werkzeugmaschinen, ISBN 978-3-642-30077-6
  • Andreas Hirsch, Werkzeugmaschinen - Grundlagen, Auslegung, Ausführungsbeispiele, ISBN 978-3-8348-0823-3

Zielstellung / Inhalte

Ziel der Lehrveransatltung ist das Kennenlernen des Aufbaus, der Kinematik und des Einsatzes von spanenden und umformenden Werkzeugmaschinen für die Herstellung von Verzahnungen. Die Betrachtung erfolgt nach konstruktiven und fertigungstechnischen Gesichtspunkten, so dass die Studierenden Verzahnmaschinen entwickeln - aber auch für eine Fertigungsaufgabe auswählen und wirtschaftlich einsetzen können. Auszug aus dem Inhalt:

  • Geometrie von Zylinder- und Kegelradverzahnungen, Verzahnungskenngrößen und deren Abhängigkeit von der Verzahnkinematik
  • Spanende Maschinen zur Herstellung von Verzahnungen hinsichtlich Werkzeugaufbau, Einstellungen und Bewegungen, Zusatzeinrichtungen und Maschinenmodifikationen, Werkstückqualität, Wirtschaftlichkeitskennziffern, verfahrensbedingter Fehler sowie bewusst erzeugter Profilabweichungen
  • Spanende Maschinen: Stoß-, Fräs- und Schleifmaschinen für zylindrische und kegelige Zahnräder (Formen, Wälzen, Formate-, Konvoid-, Gleason-, Kurvex-, Spiromatic-, Zyklo-Palloid- und Palloid-Verfahren), Schab-, Hon-, Läpp- und Schälmaschinen zur Endbearbeitung
  • Umformende Werkzeugmaschinen zur Herstellung von Zahnrädern, wie Taumelpressen und Walzmaschinen

Lernergebnisse

Nach Abschluss der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage:

  • Fertigungsverfahren zur Herstellung von Verzahnungen zu analysieren und zu bewerten sowie auf dieser Basis neue Maschinenstrukturen zu entwerfen bzw. vorhandene Maschinen hinsichtlich ihrer Anwendung zu bewerten,
  • konstruktive und fertigungstechnische Details im Zusammenhang mit Werkstück, Maschine und Werkzeug zu bewerten und unter Qualitäts- und wirtschaftlichen Gesichtspunkten weiterzuentwickeln.

Skript zur Lehrveranstaltung

Das Skript zur Lehrveranstaltung ist über das Skriptportal der Universitätsdruckerei zu bestellen.
Die Arbeit mit dem Skript beginnt in den Übungen / Vorlesung der ersten Vorlesungswoche.


Weitere Unterlagen zur Lehrveranstaltung finden Sie im OPAL.

Presseartikel