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Professur Werkzeugmaschinenkonstruktion und Umformtechnik
Professur Werkzeugmaschinenkonstruktion und Umformtechnik

Fertigungslehre



Lehrveranstaltung

Dozenten: Prof. Dr.-Ing. Matthias Putz
Prof. Dr.-Ing. habil. Birgit Awiszus
Dr.-Ing. Thomas Hänel
Art der Lehrveranstaltung: Vorlesung mit Übung und Technologiedemonstrationen
Umfang der Lehrveranstaltung: 2/0/0 (Wintersemester)
2/1/1 (Sommersemester)
(210 Arbeitsstunden, 7 ECTS)
Empfohlene Semesterlage: 1. und 2. Semester (Bachelorstudiengänge) bzw.
3. und 4. Semester (Bachelorstudiengänge)
Bewertung: schriftliche Prüfung (120 min.)
Prüfungsvorleistung: keine
Benötigte Vorkenntnisse: keine
Empfohlene Literatur:
  • Birgit Awiszus, Jürgen Bast, Holger Dürr, Klaus-Jürgen Matthes: Grundlagen der Fertigungstechnik, ISBN 978-3-446-43251-2
  • Werner Degner, Hans Lutze, Erhard Smejkal: Spanende Formung, ISBN 978-3-446-44544-4
  • Engelbert Westkämper, Hans-Jürgen Warnecke: Einführung in die Fertigungstechnik, ISBN 3-519-56323-1

Zielstellung / Inhalte

Fertigungslehre ist die Theorie über Verfahren und Fertigungsprozesse zur Herstellung geometrisch bestimmter fester Körper aus verschiedenartigen Werkstoffen und mit unterschiedlicher Qualität. Mit Fertigungstechnik wird der Teil der Technologie bezeichnet, der sich mit der Werkstoffbearbeitung und -verarbeitung sowie der Gestaltung des Fertigungsprozesses auf Fertigungsmitteln und -systemen befasst. Die Lehre über die Fertigungstechnik vermittelt die sich ständig erweiternde Sachkenntnis zur Lösung dieser Aufgaben in verschiedenen Industriezweigen. Generelles Ziel der Lehrveranstaltung ist es, dem Studierenden das für diese Problematik notwendige Grundwissen zu vermitteln und ihn mit den modernen Verfahren, Methoden und Prozessen der industriellen Fertigung vertraut zu machen. Schwerpunkt der Vorlesung liegt auf dem Inhalt der Verfahrenshauptgruppen der Fertigungstechnik. Es werden technische, wirtschaftliche und organisatorische Zusammenhänge dargestellt einschließlich fertigungsübergreifender Aspekte und zugehöriger Systembausteine. Die zugehörigen Übungen und Technologiedemonstrationen sollen das entstandene Wissen an praxisorientierten Beispielen vertiefen.

Lernergebnisse

Nach Abschluss der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage:

  • eine Einteilung der Fertigungsverfahren nach Veränderung der Form und des Stoffzusammenhalts bei der Herstellung geometrisch bestimmter fester Körper in die Hauptgruppen der Fertigungstechnik vorzunehmen,
  • die wesentlichen Fertigungsverfahren der Hauptgruppen Urformen, Umformen, Trennen und Fügen zu benennen und zu beschreiben,
  • Umformverfahren nach den Kriterien Umformtemperatur, Halbzeugart und vorherrschende Beanspruchung einzuteilen sowie eine Verfahrensauswahl für die Herstellung von Halbzeugen und für ein endkonturnahes Umformen zu treffen,
  • physikalische und technische Grundlagen von spanenden und abtragenden Verfahren sowie von modernen generativen Fertigungsverfahren zu verstehen und für eine Verfahrensauswahl zu nutzen,
  • sowohl traditionelle Fügeverfahren als auch moderne Fügetechniken, wie die Laserstrahl- und Elektronenstrahlanwendung, in komplexe Fertigungsabläufe einzuordnen,
  • in Abhängigkeit von den Werkstoffeigenschaften, von den Genauigkeitsanforderungen an das zu fertigende Bauteil und der Anzahl herzustellender Bauteile ein geeignetes Fertigungsverfahren oder eine Verfahrenskette auszuwählen sowie
  • eigenständig eine Analyse fertigungstechnischer Sachverhalte vorzunehmen und ausgewählte Fertigungsprozesse zu bewerten.

Skript zur Lehrveranstaltung

Die Veröffentlichung des Skriptes und die Einschreibung erfolgt über OPAL.

Presseartikel