Sächsische Allianz für MAterial- und RessourcenEffiziente TechnOlogien

AMARETO ist die Vernetzung von TU Bergakademie Freiberg, TU Dresden, TU Chemnitz und Fraunhofer IWU mit folgenden Zielen:

  • Standortübergreifende Zusammenarbeit, um anwendungsnahe Forschung voranzubringen
  • Wissenschaftlichen Vorlauf besser in Sächsischer Wirtschaft wertschöpfend verankern
  • Hemmnisse und Barrieren in der Wertschöpfungsketten gezielt abbauen
  • Sichtbarer "Kristallisationspunkt" für Werkstoff- und Produktionsforschung für und in Sachsen
  • Starker Impuls für wissenschaftliche Exzellenz im Kampf um die besten "Köpfe"
  • Verstetigung der Landesexzellenzinitiative für den Zeitraum 2017-2020

AMARETO in Sachsen

Als Nachfolgeprojekt der Spitzentechnologiecluster ergeben sich für AMARETO die folgenden drei miteinander verknüpften Arbeitskomplexe:

Logo ADDES
ADDE
Freiberg
Smart Material
Werkstoffe und Funktionalisierung
Effizienteres Werkstoffdesign
Logo ECEMP
ECEMP
Dresden
Smart Design
Bauteil und Prozess
Effizienter zum Prototyp
Logo eniPROD
eniPROD
Chemnitz
Smart Production
Produktionstechnik und -technologie
Effizienter zum Produkt


Die durch individuellere Produkte erhöhte Produktvielfalt erfordert neue Strategien für die effizientere und flexible Entwicklung von Werkstoffen und Bauteilen sowie Produktionsprozessen. Die damit einhergehende Forderung nach immer kürzeren Produkteinführungszeiten steigert das Risiko, bei der Entwicklung, Produktion und Einführung neuer Produkte. Jedoch verfügen kleinere Unternehmen häufig nicht über die Ressourcen und das Produktportfolio, um vorab Risikominderung zu betreiben.

Wesentliches Ziel von AMARETO ist es daher, verbesserte Methoden und Transferlösungen für Teile der Wertschöpfungskette zu erarbeiten, die es KMU ermöglichen, ihr Produkteinführungsrisiko deutlich zu reduzieren.

Der Forschungsansatz von AMARETO ist die Kompetenzbündelung der vorangegangenen Spitzentechnologiecluster, um Werkstoffe, Bauteile sowie Produktionsprozesse abgestimmt zu entwickeln, Wertschöpfungsketten zu optimieren und eine kürzere Produkteinführungszeit zu realisieren. Durch den Transfer der wissenschaftlichen Ergebnisse in die KMU-geprägte sächsische Wirtschaft können Unternehmen diese Lösungen im Rahmen von leistungsfähigen Wertschöpfungsketten umsetzen und somit ihr Kapitalrisiko deutlich senken.