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Raucherambulanz
Unser Angebot

Hintergrund:

Versorgungsepidemiologische Forschungsbefunde (SNICAS-Studie) der Arbeitsgruppe von Prof. H.-U- Wittchen (TU Dresden) belegen ein auffallendes Versorgungsdefizit mit Tabakentwöhnungsangeboten im ambulanten Bereich. Vor diesem Hintergrund hatten wir uns bereits 2003 entschlossen, an der TU Dresden ein neuartiges Projekt zu starten, das ein professionelles, individuell abgestimmtes Intensivtraining zur Tabakentwöhnung in die Routineversorgung einbettet und diesen Prozess permanent wissenschaftlich begleitet. Zu diesem Zweck wurde Anfang des Jahres 2005 unter Leitung von Prof. Dr. Stephan Mühlig zunächst die Raucherambulanz Dresden (RAD) am Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie der TU Dresden gegründet. Nach einer Pilotphase, die seit 2003 lief, wurden in diesem Rahmen regelmäßig Tabakentwöhnungskurse auf Grundlage eines innovativen Therapiekonzeptes für jugendliche und erwachsene Raucher angeboten, die sich für einen Rauchstopp entschieden haben.
Im Jahr 2007 ist die Raucherambulanz mit dem Wechsel von Prof. Mühlig auf den Lehrstuhl für Klinische Psychologie der TU Chemnitz umgezogen, wo das Konzept nun von der neu errichteten Raucherambulanz Chemnitz mit einem neuen Team weiter geführt, erweitert und fortentwickelt wird. Seit Anfang 2008 werden in Chemnitz fortlaufend Kurse zur Tabakentwöhnung für aufhörbereite Raucher angeboten. Diese dienen nicht nur der Verbesserung der Versorgungssituation in der Region Chemnitz. Begleitend werden in allen Kursen zudem fortlaufend Daten erhoben, die für die Fortentwicklung des Konzeptes sowie für andere wissenschaftliche Fragestellungen im Rahmen von Forschungsprojekten wertvolle Informationen bereit stellen. Außerdem fließen die Aktivitäten der Raucherambulanz in die universitäre Lehre ein und bieten unseren Studierenden diverse Möglichkeiten zum Sammeln praktischer Erfahrungen in Form von Praktika, Hospitationen oder Kursleiterfortbildungen.
Des Weiteren sind von der Raucherambulanz Maßnahmen und Forschungsprojekte zur Rauchprävention (z.B. an Schulen, Krankenhäusern, Betrieben, Suchtberatungsstellen) sowie Angebote zur Tabakent-wöhnung im Rahmen betrieblicher Gesundheitsförderung geplant.

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