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Professur Koordinationschemie
Koordinationschemie

Erfolgreiche Promotion

Mit der Verteidigung seiner Promotion am 14.08.2017, wurde Dipl.-Chem. Ronny Fritzsche der akademische Titel eines Doctor rerum naturalium verliehen. In seiner Arbeit hat er sich mit der Synthese von Heterozyklen und mit der Abscheidung von dünnen Germaniumschichten beschäftigt.

Gastwissenschaftler aus Australien

Im Rahmen eines DAAD-Programms (Deutscher akademischer Austauschdienst) forschen Melissa Werrett und Dimuthu Senevirathna aus dem Arbeiskreis von Prof. Dr. Phil Andrews (Monash University Melbourne), für einen Monat in unserem Arbeitskreis an antimikrobiellen Vorstufen für Hybridmaterialien. Die Kooperation beider Professuren ist nunmehr in der zweiten Förderperiode. Im kommenden Herbst werden erneut zwei Mitglieder unserer Arbeitsgruppe nach aus Australien aufbrechen um den wissenschaftlichen Austausch rund um die antimikrobiellen Hybridmaterialien weiter zu vertiefen.

 

Promotion in Cluj-Napoca, Rumänien

Im Rahmen einer DAAD-Kooperation mit der Babes Bolyai Universität in Cluj-Napoca, wurde M. Sc. Eng. Ana Maria Toma am 05. Mai 2017 der akademische Titel ‘Doctor in the field of chemistry‘ mit dem Prädikat ‘excellent’ verliehen. Während Ihrer Promotion hat Ana mehrere Monate in der Arbeitsgruppe Koordinationschemie gearbeitet und ihre Arbeit unter dem Titel “Contributions to the chemistry of group 15 and 16 hypervalent compounds” angefertigt.

Evangelisches Gymnasium Leukersdorf im Schülerlabor Chemie

Bereits zum dritten Mal hatten 22 Schüler und Schülerinnen des Evangelischen Gymnasiums Leukersdorf Anfang diesen Monats die Möglichkeit in die Welt der Chemie an der Technischen Universität Chemnitz einzutauchen. Ermöglicht wurde die Veranstaltung durch das Projekt TU4U in Kooperation mit der Professur Koordinationschemie der Fakultät für Naturwissenschaften. Dabei wurden die Experimente an den Lehrplan der 10. Klassenstufe angelehnt, um Unterrichtsinhalte und Experimente gezielt miteinander zu verknüpfen. Dies begeisterte auch die Lehrerin, welche im Vergleich zu den universitären Laboren, nur auf begrenzte Mittel für die experimentelle Begleitung des Unterrichts zugreifen kann. Im Rahmen des Praktikums konnten sowohl Einblicke in die Analyse von Stoffgemischen gewonnen werden, wie auch quantitative Untersuchungen mittels Titration geübt werden. Dabei konnte der Experimentierfreude über weite Strecken selbstständig nachgegangen werden und bei Bedarf auf die Expertise der Betreuer aus dem Masterstudiengang Chemie zugegriffen werden. "Eine Neuauflage der Veranstaltung im Schülerlabor Chemie mit dem nächsten Jahrgang der Schule ist in Planung.", erläutert der Organisator Max Hofmann abschließend.

Foto: Ronny Fritzsche

5-jähriges Jubiläum - Praktikumswoche von Schülern des BSZ Oschatz im Schülerlabor Chemie

Bereits zum fünften Jahr in Folge hatten Schüler(-innen) des BSZ Oschatz die Gelegenheit Experimente in den chemischen Laboratorien der TU Chemnitz durchzuführen und so ihren Leistungskurs „Ernährungslehre mit Chemie“ eine Woche lang (06. - 10.03.2017) mit Experimenten zu ergänzen. Die 14 Schüler(‑innen) der Klassenstufe 12 profitierten von der langjährigen Kooperation zwischen ihrer Schule und dem Schülerlabor Chemie des Projekts „TUChemnitz4U“. Die personelle und materielle Mitwirkung der Professuren  Koordinationschemie, Physikalische Chemie und Polymerchemie trugen dazu bei, die Woche interessant und lehrreich für die Schüler zu gestalten. 

Den Start in die Woche markierte ein Informationsvortrag zum Chemiestudium, danach begann die Stationsarbeit. Dabei durchliefen die Schüler innerhalb von vier Tagen 7 Stationen, wobei sie sich an unterschiedlichen Experimenten beweisen konnten. Da viele Versuche von Studierenden der Bachelor- und Masterstudiengänge Chemie betreut wurden, gab es die Möglichkeit aus erster Hand zu erfahren, was es heißt Chemie zu studieren.  

Pünktlich zum Jubiläum der Veranstaltung durften sich die diesjährigen Teilnehmer erstmalig am neuen Laborversuch zur chemischen Energiespeicherung versuchen. Die Umwandlung von elektrischer Energie in chemische Energie und die Umkehrung dieses Prozesses stehen dabei im Mittelpunkt des Experimentes. Der dafür benötigte Strom wird im Versuchsaufbau direkt mithilfe von Solarzellen aus Licht erzeugt. Das einfache Konzept der Wasserelektrolyse bietet die Möglichkeit, die so gewonnene elektrische Energie in Form von chemischer Energie zu speichern. Die Schüler(‑innen) mussten nur ihr Wissen zum Thema Redoxreaktionen auspacken ("Das A und O der Elektrochemie ist die anodische Oxidation") und hatten damit einen Zugang, Gesetzmäßigkeiten aus dem Tafelwerk selbstständig zu überprüfen. So konnten sie auch den Wirkungsgrad der angeschlossenen Brennstoffzelle bestimmen, mit der die chemische Reaktionsenergie von Wasserstoff und Sauerstoff wieder in elektrische Energie umgewandelt wird.  

Die Gestaltung innovativer Energiekonzepte wiederspiegelt sich nicht nur in leicht zugänglichen Schülerversuche, sondern findet in vielfältiger Weise Eingang in die Forschungsprojekte am Institut für Chemie der TU Chemnitz. Die Schüler(-innen) durften dies aus erster Hand erfahren und gleichzeitig ihr experimentelles Geschick im Labor schärfen. Eine willkommene Abwechslung zum Unterricht im Klassenzimmer!

Weitere erfolgreiche Promotion

Mit der Verteidigung seiner Promotion am 14.11.2016, wurde Dipl.-Chem. Christian Leonhardt der akademische Titel eines Doctor rerum naturalium verliehen. In seiner Arbeit hat er sich mit Zinnalkoxiden als Vorstufen für zinnhaltige Nanokomposite für den Einsatz in Li-Ionen Batterien beschäftigt.

 

 

Rückkehr von "Down Under"

Im Rahmen der DAAD (Deutscher akademischer Austauschdienst) Förderung im Bereich der antimikrobiellen Vorstufen für Hybridmaterialien waren M.Sc. Paul Görner und M.Sc. Benjamin Mielke für je einen Monat im australischen Melbourne an der Monash University im Arbeitskreis von Prof. Dr. Phil Andrews. Die Kooperation beider Professuren ist nunmehr in der zweiten Förderperiode. Im kommenden Sommer werden in Chemnitz erneut Forscher aus Australien erwartet um den wissenschaftlichen Austausch rund um die antimikrobiellen Hybridmaterialien weiter zu vertiefen.

 

Publikationen und Tagungsbeiträge

Heteroaryl Bismuthines: A Novel Synthetic Concept and Metal···π Heteroarene Interaction

A.-M. Preda, W. B. Schneider, M. Rainer, T. Rüffer, D. Schaarschmidt, H. Lang, M. Mehring

Dalton Trans., 2017, 10.1039/C7DT01437F - Accepted Manuscript

Heterocyclic bismuth(III) compounds with transannular N→Bi interactions as catalysts for the oxidation of thiophenol to diphenyldisulfide

A. M. Toma, C. I. Rat, O. D. Pavel, C. Hardacre, T. Rüffer, H. Lang, M. Mehring, A. D. Silvestru, V. i Pavulescu

Catal. Sci. Technol., 2017, 10.1039/C7CY00521K - Accepted Manuscript

Synthesis, structure and thermolysis of oxazagermines and oxazasilines

F. Dannenberg, G. Thiele, E. Dornsiepen, S. Dehnen, M. Mehring

New J. Chem., 2017, 10.1039/C7NJ00894E - Accepted Manuscript

Synthesis and characterization of GeH2Cp*2 and its structural comparison with SiXHCp*2(X=Cl, H) and SnCl2Cp*2

R. Fritzsche, T. Rüffer, H. Lang, M. Mehring

Main Group Met. Chem., 2017, 40, 1-8.

Bismuth···π arene versus bismuth···halide coordination in heterocyclic diorganobismuth(III) compounds with transannular N→Bi interaction

A. Toma, A. Pop, A. Silvestru, T. Rüffer, H. Lang, M. Mehring

Dalton Trans., 2017, 46,3953-3962.

 

Arbeitsgruppenseminar

Raum 1/B006  9.15 Uhr

Felix Dannenberg - aktuelle Forschungsergebnisse

25. Aug 2017

Arbeitsgruppenseminar

Raum 1/B006  9.15 Uhr

Lutz Mertens - aktuelle Forschungsergebnisse

08. Sept 2017

Arbeitsgruppenseminar

Raum 1/B006  9.15 Uhr

Paul Görner - aktuelle Forschungsergebnisse

22. Sept 2017

 

Prof. Dr. Michael Mehring

Technische Universität Chemnitz
Institut für Chemie
Professur Koordinationschemie
Straße der Nationen 62
D-09111 Chemnitz

E-mail: michael.mehring@...

Tel.: +49 (0) 371 531 - 21250
Fax: +49 (0) 371 531 - 21219

 

Sekretariat: Frau Jutta Ruder
Raum: 1/157
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