„Die Ruhende“ (Unbekannt)
| Signatur | TUC_AO_043 |
|---|---|
| Klassifikation | Plastik |
| Entstehungszeitraum | – 1983 |
| Material | |
| Objektbeschreibung | Plastik einer Frau, Kein Auftragswerk der TU – ein Geschenk des Bauwesens für die Poliklinik |
| Gebäudenummer | |
| Lagebeschreibung | Thüringer Weg 11, Poliklinik Außengelände |
| Zugänglichkeit |
3D-Modell
Information
Im Jahr 1983 entstand die Skulptur „Ruhende“ von Werner Rauschhardt. Sie ist bis heute vor der ehemaligen Poliklinik der Hochschule am Thüringer Weg 11 zu finden. Die Poliklinik, die 1970 als eigenes Gebäude geplant war, wurde letztendlich 1979 im ehemaligen Wohnheimgebäude eröffnet. Laut den Akten im Universitätsarchiv war das Kunstwerk kein Auftragswerk der Hochschule, sondern eine Schenkung des Bauwesens an die Poliklinik. Da die medizinische Einrichtung seit 1983 auch als arbeitshygienische Beratungsstelle des Bauwesens fungierte, ist diese Verbindung denkbar. Margitta Rauschhardt erinnerte sich, dass ihr damaliger Ehepartner die Skulptur 1983 für ein Symposium in Karl-Marx-Stadt anfertigte. In diesem Jahr fand im Küchwald ein Bildhauersymposium statt, bei dem Herr Rauschhardt als Teilnehmer aufgeführt war. Das Symposium war jedoch eine Maßnahme zur Fremdfinanzierung von Kunst im Neubaugebiet, da die entstandenen Skulpturen in das entstehende Wohngebiet Fritz Heckert eingesetzt wurden. Diese Praxis war in den 1980er Jahren in der DDR üblich, wenn Gesellschaftsbauten und die damit verbundenen Gelder für Kunstleistungen in Neubaugebieten ausblieben. Wie genau also das Werk von Werner Rauschhardt an die Poliklinik der Hochschule gelangte, bleibt unklar.

