Wandgestaltung Beton (Harald Stephan)
| Signatur | TUC_AO_033 |
|---|---|
| Klassifikation | Gestaltung |
| Entstehungszeitraum | – |
| Material | Betonguss mit Bronzeblechüberzug |
| Objektbeschreibung | Gestaltung aus Beton, nach 1949 erstellt |
| Gebäudenummer | |
| Lagebeschreibung | Im Wohnheim Reichenhainer Str. 51, 1. OG |
| Zugänglichkeit | beschränkt |
Künstler
Abgerufen aus der Gemeinsamen Normdatei (GND) über lobid.org
| Harald Stephan (1280580526) | |
|---|---|
| Name | Stephan, Harald |
| Geburtsdatum | 1939, |
| Beruf | Bildhauer, |
| Geburtsort | Mildenau, |
| Wirkungsstätte | Chemnitz, |
| wikipedia | https://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Stephan, |
Information
Aufgrund steigender Studierendenzahlen der Hochschule Karl-Marx-Stadt wurde bis 1966 ein weiteres Wohnheim des gleichen Typenbaus wie die Gebäude am Thüringer Weg an der Reichenhainer Straße 51 erbaut.
Dafür schuf der Künstler Harald Stephan, der kurz zuvor sein Kunststudium in Dresden beendet hatte, 1967 diese abstrakte Wandgestaltung aus Betonglas und Beton. Er hatte die spezielle Ausführungstechnik für sein erstes Werk in Karl-Marx-Stadt selbst entwickelt. Laut dem Künstler wurden die Standorte für die Kunst seitens der Architekten vorgeschlagen. Er erinnerte sich, dass für das gesamte Projekt an der Hochschule viel Geld zur Verfügung stand und mehrere Künstlerkolleg*innen zusammengearbeitet haben. Der Auftrag wurde vom Büro für Bildende Kunst, bis zur Abnahme begleitet. Bei der Werksgestaltung wurden dem Künstler keine Vorgaben gemacht, er konnte frei arbeiten, selbst in einer abstrakten Gestaltung. Dies spiegelt die generelle Öffnung bezüglich der Stilrichtungen der Kunst in der DDR zu dieser Zeit wider.
