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Professur Schweißtechnik
Professur Schweißtechnik

Willkommen

Mit einem ganzheitlichen Forschungsansatz schlägt die Professur Schweißtechnik eine Brücke von den zu verbindenden Werkstoffen über die Fügetechnologien bis hin zu den Eigenschaften gefügter Bauteile. Wir sind sowohl in der Grundlagenforschung als auch in der angewandten Forschung aktiv und engagieren uns in zahlreichen nationalen und internationalen Projekten aber auch in direkten bilateralen Kooperationen mit Industriepartnern. Mit den angebotenen Lehrveranstaltungen in Bachelor-, Master-, und Diplomstudiengängen bieten wir unseren Studierenden aus mehreren Fachrichtungen eine moderne, gezielt abgestimmte und vor allem praxisrelevante Ausbildung im Bereich der Fügetechnik. Durch die Vermittlung von Fachpraktika und industriebezogenen Abschlussarbeiten fungieren wir außerdem als direkte Schnittstelle zwischen Industrie und den zukünftigen Ingenieurinnen und Ingenieuren. Machen sie sich auf unserer Homepage ein Bild über unsere Aktivitäten und wir würden uns freuen, Sie als Student oder als Forschungspartner an unserer Professur begrüßen zu dürfen.

Univ.-Prof.Dipl.-Ing.Dr.techn. Peter Mayr

Aktuelles

Leistungsnachweise...
Geschrieben am: 11.01.2016
Die Leistungsnachweise für die Prüfungen "Fügetechnik" und "Fügen in der Medizin" liegen ab sofort zur Abholung bereit
(Sekretariat Schweisstechnik, 2/A114)...

Unsere Vision

Wir nehmen mit unseren Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Füge- und Schweißtechnik sowohl national als auch international eine Vordenkerrolle ein.

Die Vermittlung von fachspezifischen Grundlagen, vertiefenden Lehrinhalten als auch von aktuellen Forschungsinhalten in unseren Lehrveranstaltungen bereitet unsere Studierenden optimal auf ihren weiteren beruflichen Werdegang vor.

Unser Arbeitsumfeld ermöglicht es jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter in größt möglicher Eigenverantwortung gemeinsam gesteckte Ziele zu erreichen.

Unsere Mission

Wir wenden unsere Erkenntnisse aus der grundlagenorientierten Forschung zur Lösung von Aufgabenstellungen der angewandten Forschung an. Unsere Industriepartner unterstützen wir mit vollem Einsatz bei der Bewältigung von schwierigen Herausforderungen, um sie so in eine ideale Wettbewerbsposition zu bringen. Durch unsere ganzheitliche Herangehensweise an Aufgabenstellungen und die starke Vernetzung unserer Arbeitsgruppen ist es uns möglich, auch komplex erscheinende Herausforderungen erfolgreich zu lösen.

Neben der Wissensvermittlung in Vorlesungen, Übungen, Seminaren und Praktika ermöglichen wir unseren Studierenden bereits frühzeitig im Rahmen einer Tätigkeit als Hilfswissenschaftler oder in praxisnahen Abschlussarbeiten einen direkten Einblick in das spannende Aufgabengebiet der Fügetechnik. Die Betreuung bei Praktika und Abschlussarbeiten in der Industrie ermöglichen den Studierenden das Knüpfen von Unternehmenskontakten, welche ihnen den Einstieg ins spätere Berufsleben erleichtern.

Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen wir ein Arbeitsumfeld zur Verfügung in dem sie kreative und innovative Lösungen erarbeiten und diese national sowie international publik machen können.

Zur Geschichte der Schweißtechnik in Chemnitz


Schweißlaboratorium (1925)

Professor Neumann mit Lehrschweißer Jäger in den 60iger Jahren


Die schweißtechnische Ausbildung und Forschung in Chemnitz kann auf eine über 85-jährige Tradition zurückblicken und ist eng mit der Geschichte der TU Chemnitz verbunden.
Bereits 1922 gründete der spätere Direktor der Staatlichen Akademie für Technik zu Chemnitz, Prof. Schimpke, eines der ersten Schweißlaboratorien in Deutschland. Schwerpunkte lagen in der Ausbildung von Autogen- und Elektroschweißfachleuten sowie der Berechnung und dem Entwerfen von Schweißkonstruktionen.

Nach dem II. Weltkrieg erfolgte mit der Gründung der Technischen Lehranstalten Chemnitz ein Neuanfang. Die Schweißtechnik wurde unter dem Dach des Institutes für Technologie des Maschinenbaus gelehrt.
> 1962 erhielt die Abteilung Schweißtechnik unter Prof. Neumann den Status einer eigenständigen Professur. Mit dem Ausbau der Hochschule für Maschinenbau zur Technischen Hochschule 1963 und dann zur Technischen Universität 1986 verbesserten sich die Lehr- und Forschungsbedingungen stetig. Seit 1973 wurden Studenten im neugegründeten Wissenschaftsbereich Füge- und Montagetechnik im Direktstudium zu Schweißkonstrukteuren oder -technologen ausgebildet. Die Forschungsschwerpunkte lagen in den Bereichen Schweißkonstruktion, Schweiß- und Löttechnologien, Montageprozesse sowie montagegerechte Gestaltung.

In Zuge der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten wurden Anfang der 90er Jahre die Strukturen der Hochschulen im Freistaat Sachsen neu geordnet.
1992 wurde Professor Matthes auf die neu gegründete Professur Schweißtechnik berufen. Noch im selben Jahr wurde das Institut für Fügetechnik/Schweißtechnik an der Fakultät für Maschinenbau und Verfahrenstechnik der TU Chemnitz etabliert. 1999 wurde das Institut zum Institut für Fertigungstechnik/Schweißtechnik (IFS Chemnitz) mit den Professuren Schweißtechnik und Fertigungslehre erweitert. Neben den traditionellen Lehr- und Forschungsgebieten Schweißkonstruktion und Schweißtechnologie wurden auf fügetechnischer Seite die Fachgebiete mechanisches Fügen, Beschichtungstechnik, Lasertechnik, Automatisierung und numerische Simulation neu installiert.
Weiterführende Informationen können Sie in unserer Festschrift hier nachlesen, die anlässlich des 80-jährigen Jubiläums schweißtechnischer Ausbildung in Chemnitz am 18. April 2002 herausgegeben wurde. Das Dokument liegt im PDF-Format vor (40 Seiten - 1900 kb). Es wird ein PDF-Reader benötigt, wie z. B. der Adobe Acrobat Reader.