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Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement
Professur Aw&I
Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement 

Karola Köpferl | E05.007 (alt: 3/F007)

Karola Köpferl ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt HealthyRotation an der Technische Universität Chemnitz.

Karola Köpferl schloss ihr Studium der Sozialpädagogik (Bachelor) an der Hochschule Mittweida mit dem Nebenfach Betriebswirtschaftslehre ab. Den Masterabschluss erwarb sie an der Katholische Stiftungshochschule München in den Studiengängen „Management von Sozial- und Gesundheitsbetrieben“ und „Pflegemanagement“. Promotionsbegleitend absolvierte sie das strukturierte Qualifizierungsprogramm „Qualitative Bildungs- und Sozialforschung“ an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Während und nach dem Studium sammelte sie praktische Erfahrungen in verschiedenen organisationalen Kontexten, unter anderem im Klinikum Chemnitz, bei der Diakonie München sowie in IT-Start-ups. Anschließend kehrte sie an die Hochschule Mittweida zurück, wo sie als akademische Projektmanagerin tätig war und zugleich in der Lehre im Bereich Soziale Arbeit mitwirkte. Eine weitere Station führte sie zum WohnXperium e.V. in Chemnitz, das in Kooperation mit der Technische Universität Chemnitz steht.

Ihre Forschung bewegt sich im interdisziplinären Feld zwischen Informatik und Sozialwissenschaften und untersucht insbesondere, wie ältere Menschen smarte Technologien in ihren Alltag integrieren. Methodisch arbeitet sie vor allem qualitativ, partizipativ und interdisziplinär. Ihre thematischen Schwerpunkte liegen unter anderem auf dem Internet der Dinge, kritischen Perspektiven auf Digitalisierung, künstlicher Intelligenz sowie Fragen von Datenschutz, Teilhabe und technikbezogener Alltagskultur. Für ihre Wissenschaftskommunikation rund um das Projekt „Erika meets ChatGPT“ wurde sie gemeinsam mit Dr. Albrecht Kurze im Jahr 2025 mit dem Transferpreis der Technische Universität Chemnitz ausgezeichnet. Zudem erhielt das Projekt den Best Demo Award der Mensch und Computer 2025. Im Rahmen der ZDF-Reihe „Ich bewege was im Osten“ (Karola Köpferl: Inklusion an der UNI) wurde zudem ihre Arbeit als Wissenschaftlerin mit Behinderung porträtiert.

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