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Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement
Professur Aw&I
Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement 

Beforschung von Technologien zur Unterstützung kollaborativer Gestaltungsprozesse im Rahmen der Produktentwicklung auf Basis von Spatial Computing

Teilthema:

Nutzungszentrierte Interaktionsforschung und Evaluation multimodaler Spatial-Computing-Paradigmen für geführte XR-Präsentationen

Finanzierung:

Europäische Union und die Sächsische Aufbaubank (SAB) im Rahmen des EFRE-Förderprogramms (100759595)

Projektpartner:

onexip GmbH
queo GmbH
Hochschule Mittweida, Professur Virtuelle Technologien

Projektlaufzeit:

April, 2026 bis März, 2028

Motivation und Zielstellung

  • Fiktive Darstellung einer geführten Spatial-Computing-Demonstration | KI-generiert mit ChatGPT/OpenAI, 2026

Geführte Präsentationen sind ein zentrales Element in Produktentwicklung, Vertrieb, Schulung und Beratung. Ob Betriebsrundgang, Showroom-Termin oder Produktdemonstration: Solche Formate machen komplexe Inhalte erlebbar, sind aber häufig personal- und logistikintensiv, kaum skalierbar und an physische Orte gebunden.

SPATIAL-CoCreation untersucht, wie solche Präsentationen mit Spatial Computing in immersive, kollaborative Touren übertragen werden können. Über Head-mounted Displays entstehen virtuelle und Mixed-Reality-Räume, in denen Teilnehmende gemeinsam Produkte und Anlagen erleben und bewerten können. Ein Guide führt dabei durch die Umgebung, lenkt Aufmerksamkeit, strukturiert Inhalte und ermöglicht Interaktionen mit digitalen Objekten oder realen Objekten, die durch digitale Informationen und 3D-Inhalte ergänzt werden.

Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Evaluation neuer Funktionen und Interaktionsstrategien für geführte Spatial-Computing-Präsentationen. Aus Sicht der Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement steht dabei im Mittelpunkt, dass diese neuen Formate nicht nur technisch funktionieren, sondern verständlich und intuitiv bedienbar sind, ein hohes Maß an Immersion und sozialer Präsenz ermöglichen und für reale Arbeits- und Gestaltungsprozesse sinnvoll nutzbar bleiben.

Vorgehensweise

SPATIAL-CoCreation folgt einem iterativen, nutzungszentrierten Entwicklungsprozess. Zunächst werden Anforderungen aus den Anwendungskontexten Produktentwicklung, Vertrieb, Schulung und Beratung erhoben und mit Blick auf Guided-Tour-Szenarien konkretisiert. Dabei stehen sowohl die Bedürfnisse der Teilnehmenden als auch die Anforderungen an Guides im Fokus, die solche Touren künftig führen, moderieren und strukturieren.

Auf dieser Grundlage werden Interaktions- und Navigationskonzepte für Spatial-Computing-Präsentationen entwickelt, prototypisch umgesetzt und in Demonstratoren überführt. Die Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement begleitet diesen Prozess durch Bedarfserhebungen, die Einbindung potenzieller Nutzer sowie die Evaluation der entstehenden Lösungen hinsichtlich Gebrauchstauglichkeit, Nutzererleben, Beanspruchung und sozialer Präsenz.