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Fachgruppe der Soziologiestudierenden
Hausarbeiten

Haus- und Seminararbeiten

Sende uns deine Arbeit!

„Warum schreibe ich eigentlich diese Hausarbeit?“

„Zur Übung natürlich!“

„Meine Arbeit ist gut, also wieso nicht eigentlich veröffentlichen?“

Es gibt sogenannte „Self-Publishing-Plattformen“, die den Studierenden Honorare versprechen. Andererseits tritt man ab dem Punkt der Veröffentlichung oft seine gesamten Rechte an der doch oft hart erarbeiteten Arbeit ab. Ausführliche Vor- und Nachteile solcher Plattformen finden sich hier. Größtes Problem ist jedoch sicherlich klar (geworden): Es widerspricht schlicht dem Open-Source-Gedanken des Internets und der Wissenschaft (Wissenskommunismus).

In Zeiten, in denen WissenschaftlerInnen teilweise nur noch halblegale Wege finden, wissenschaftliche Publikationen zu lesen, ohne dafür dreistellige Beträge bezahlen zu müssen, sollten wir als StudentInnen diesen Entwicklungen als erste entgegentreten. Dazu sollen hier die besten Arbeiten jedes Semesters auf dieser Seite kostenlos für jede/n veröffentlicht werden! Wir geben Euren Ausarbeitungen eine Plattform und ihr habt nach wir vor die vollste Kontrolle darüber, was mit eurer Haus-, Seminar-, Bachelor- oder Masterarbeit passieren soll. Neben verborgenen Schätzen und gedanklichen Anregungen, schenkt ihr somit jeder/m eine Hilfe für die eigene Arbeit und rettet eure eigene gleichzeitig vorm Verstauben im Institutsgebäude oder auf eurer Festplatte.

Wenn du mit deiner Arbeit eine bessere Note als 2,0 erreicht hast, sende uns diese gerne als PDF mit zusätzlichen Meta-Informationen (Autor, Jahr, Titel der Arbeit, Seminar und Abstract) an: martin.lenzner@...

Download:

Information: Es bleibt stets zu beachten, dass diese Arbeiten als Übungen angefertigt werden, nicht mit wissenschaftlichen Artikeln et cetera zu vergleichen und nicht zitierfähig sind!

Perspektiven der Sozialisation - Sozialisationsmodelle nach Talcott Parsons und George H. Mead

Autor: Anne-Marie Kilpert
Verfasst: Sommersemester 2009
Übung: Neuere Theorien (Dr. Backert)

Abstract:
In dieser Arbeit geht es um die Bedeutung der Sozialisation in Erklärungen zur Struktur der Gesellschaft. Herbeigezogen werden die Theorien von Talcott Parsons aus dem Strukturfunktionalismus und die von George H. Mead, der rückwirkend der Theorierichtung des interpretativen Paradigmas zugeordnet wird.
Zunächst werden beide Theorien gesondert voneinander besprochen, wobei das allgemeine Handlungssystem und der Rollen-Begriff bei Parsons und die signifikanten Symbole und die Struktur des Selbstbewusstseins bei Mead aufgegriffen werden. Der anschließende Vergleich enthält folgende drei Kategorien: Die Bedeutung des Individuums, das Erlernen sozialer Normen und der Vorgang des sozialen Handelns. Abgeschlossen wird mit einer kurzen Diskussion, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede gegenüberstellt.

Soziale Ordnung in der Systemtheorie – Das Ordnungsproblem bei Parsons und Luhmann

Autor: Daniel Wiese
Verfasst: Sommersemester 2008
Übung: Neuere Theorien (Dr. Backert)

Abstract:
In dieser Arbeit geht es um eines der zentralen Grundprobleme der Soziologie, nämlich um die Frage, wie soziale Ordnung möglich ist. Hierbei wird sich auf die Ausarbeitung und Lösung des Problems bei den zwei großen Systemtheoretikern des 20. Jahrhunderts konzentriert, Niklas Luhmann und Talcott Parsons. Nach einem kurzen Abriss des Problems und einiger prominenter Lösungsvorschläge, folgen die unterschiedlichen Herangehensweisen der beiden Systemtheoretiker an das Ordnungsproblem. In einem letzten Schritt wird versucht die beiden Ansätze zu vergleichen, also sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede heraus zu arbeiten.

Individualisierung und posttraditionelle Gemeinschaft

Autor: Nico Stawarz
Verfasst: Sommersemester 2008
Seminar: Subjektorientierte Soziologie (Prof. Dr. Voß)

Abstract:
In dieser Arbeit wird anhand zweier ethnografischer Studien, „Der Tanzmusiker“ von Howard. S. Becker (1981) und die „Techno-Szene“ vorgestellt durch Ronald Hitzler et. al. (2001)., die Transformation der traditionellen Gemeinschaft hin zur posttraditionellen Gemeinschaft unter Berücksichtigung des Individualisierungsprozesses betrachtet. Die Hinführung zum Thema wird mittels eines Vergleichs zwischen der Gemeinschaft der Tanzmusiker und der Techno-Gemeinschaft erfolgen. Dabei wird festgestellt, dass Individualisierung ein multidimensionaler Prozess ist, der auf Mikro-, Makro-, und Subjektebene wirkt. Anhand der Techno-Szene, der Prototyp einer posttraditionellen Gemeinschaft, wird die Teilnahme an ihr, durch den Menschen und die sich daraus ergebenden Konsequenzen, exemplarisch dargestellt.

Das bildungsorientierte Konsumverhalten der Mittelklasse

Autorin: Anne Keßler
Verfasst: Sommersemester 2007
Seminar: Makrosoziologie II - Neue Theorien

Abstract:
In „Die feinen Unterschiede. Kritik einer gesellschaftlichen Urteilsfähigkeit“ stellt Bourdieu sein Modell des sozialen Raumes vor. Unter Berücksichtigung dieses Modells soll hier das bildungsorientierte Verhalten der Mittelklasse anhand von zwei Studien untersucht werden.
Wie ist die soziale Struktur innerhalb der Studierenden von Sozialwissenschaften aufgebaut und wie äußert sich ihr „Habitus“ innerhalb des Studiums und des universitären Ablaufes.
Inwieweit nimmt die soziale Stellung der Eltern Bezug auf die Bildungsempfehlung und die Lesekompetenz von SchülerInnen der 4. Klassenstufe. Dazu wurden die Daten der PISA-Studie verwendet.

Die neue Vollerwerbsgesellschaft Zu der Notwendigkeit und den Auswirkungen eines bedingungslosen Grundeinkommens

Autor: Christian Papsdorf
Verfasst: Sommersemester 2006
Seminar: Arbeitsgesellschaft im Wandel – Diagnosen und Prognosen (Prof. Voß)

Abstract:
Die vorliegende Arbeit umreißt im ersten Teil die wesentlichen Veränderungen der Arbeitsgesellschaft beginnend in den frühen 1980er Jahren. Dabei stehen die aus den Prozessen der Flexibilisierung, Individualisierung und Prekarisierung resultierenden Probleme für das Individuum im Mittelpunkt. Da der gegenwärtige Sozialstaatstypus nicht im Stande ist diese zu lösen, werden die Alternativen negative Einkommenssteuer und bedingungsloses Grund-einkommen hinsichtlich der Wirkung auf die vorher herausgearbeiteten Defizite untersucht. Es zeigt sich, dass das bedingungslose Grundeinkommen nicht nur diese Probleme lösen kann, sondern darüber hinaus noch einen ganzen neuen Typ der Arbeitsgesellschaft begründete: die Neue Vollerwerbsgesellschaft.