
Im Wesentlichen lassen sich zwei Gruppen von Förderungsorganisationen unterscheiden:
Die größten außeruniversitären Forschungseinrichtungen Deutschlands, die auch international agieren, sind:
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist die zentrale Selbstverwaltungseinrichtung der Wissenschaft zur Förderung der Forschung an Hochschulen und öffentlich finanzierten Forschungsinstitutionen in Deutschland.
Instrumente der DFG zur Förderung von Doktoranden sind Graduiertenkollegs und Graduiertenschulen sowie die Einbindung der Promovierenden in Projekte.
Doktoranden erhalten in Graduiertenkollegs die Möglichkeit, ihre Dissertationen im Rahmen eines koordinierten Forschungsprogramms zu schreiben und werden dadurch in die Forschungsarbeit der beteiligten Einrichtungen einbezogen. Dabei handelt es sich um befristete Einrichtungen der Hochschulen, in denen das umfassende Kursprogramm für die Erwerbstätigkeit keinen und für die Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter kaum Raum lässt. Die Finanzierung erfolgt deshalb grundsätzlich über Stipendien.
An der TU Chemnitz werden derzeit folgende Graduierten- und Promotionskollegs gefördert:
Graduiertenschulen bieten strukturierte Promotionsprogramme, die DokotorandInnen im Kollektiv fördern. Es gibt sowohl fach- bzw. fakultätsbezogene Graduiertenschulen, als auch interdisziplinär angelegte Graduiertenschulen, an denen WissenschaftlerInnen aus unterschiedlichen Fakultäten beteiligt sind.
Außer der DFG nutzen das Förderinstrument der Graduiertenschule die Helmholtz-Gemeinschaft mit ihren Helmholtz-Graduiertenschulen sowie die WGL; mehrere Leibniz-Institute haben Research Schools bzw. Graduate Schools eingerichtet.