TU Chemnitz Professur News „Künstlich und Menschlich Intelligent (K-M-I)": Kompetenzzentrum für transformierte Arbeit in Westsachsen startet

„Künstlich und Menschlich Intelligent (K-M-I)": Kompetenzzentrum für transformierte Arbeit in Westsachsen startet

„Künstlich und Menschlich Intelligent (K-M-I)": Kompetenzzentrum für transformierte Arbeit in Westsachsen startet

09.12.2021

Die Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement und die Professur Fabrikplanung und Intralogistik der Technischen Universität Chemnitz gehören zu den derzeit 14 Partnerinnen und Partnern des achten „Regionalen Kompetenzzentrum der Arbeitsforschung“, das Anfang Dezember 2021 seine Arbeit aufgenommen hat. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in den kommenden fünf Jahren mit etwa zwölf Millionen Euro unterstützte Zentrum trägt den Namen „Künstlich und Menschlich Intelligent – Kompetenzzentrum für transformierte Arbeit in Westsachsen (K-M-I)“ und hat seinen Sitz in Leipzig. Aufgabe des Kompetenzzentrums ist es, in der Region des mitteldeutschen Kohlereviers und in Westsachsen zu erforschen, welche arbeitsgestalterische Konsequenzen der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Produktion, etwa in From von intelligenten Assistenzsystemen bei der Produktionsplanung und -steuerung oder bei der Wartung und Instandhaltung komplexer Anlagen, hat.

Zu den Partnern des Kompetenzzentrums zählen vier wissenschaftlichen Einrichtungen (Institut für Angewandte Informatik e.V., Technische Universität Chemnitz, Universität Leipzig und Westsächsische Hochschule Zwickau) sowie zehn Unternehmen aus verschiedenen Branchen der Region. Rund 30 Forschende – davon vier bis fünf in Chemnitz – werden im Kompetenzzentrum arbeiten. Für das Zentrum ist es von zentraler Bedeutung sowohl die Vorteile von KI für regional ansässige produzierende Unternehmen herauszustellen als auch die damit einhergehenden Herausforderungen durch aktive Gestaltung zu bewältigen. „Die Chemnitzer Arbeitsforschung nimmt dabei insbesondere die Interaktion zwischen den Menschen und der oft noch unvertrauten, intransparenten KI in den Blick.“, sagt Prof. Dr. Angelika C. Bullinger-Hoffmann, Inhaberin der Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement, und fügt hinzu „Das wird entscheidend sein, um eine breite Akzeptanz für KI zu erreichen, um Mitarbeitende weder zu unter- noch zu überfordern sowie natürlich auch, um Produktivitätsfortschritte und Innovationen zu generieren.“


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