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Ehrenpromotion

Dr. phil. h. c. Erich Loest

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Ehrung am: 28.06.2001

Ehrung durch: Philosophische Fakultät

Angaben zur Person:

Erich Loest wurde am 24. Februar 1926 in Mittweida geboren. Seit 1950 arbeitete er als freischaffender Schriftsteller, den der Mut zum freien Wort für Jahre in die Haftanstalt nach Bautzen brachte. Seit Anfang der achtziger Jahre lebte Loest in der Bundesrepublik - zuerst in Osnabrück, dann in Bonn. Im Jahr 1989 gründete er den Linden-Verlag, der bis heute seine Bücher herausbringt. Seit 1990 lebt er wieder in Leipzig. Loest wurde unter anderem mit dem Hans-Fallada-Preis (1981), dem Jakob-Kaiser-Preis (1982 und 1987), dem Ernst-Reuter-Preis (1983), dem Marburger Literaturpreis (1984), dem Kommandeurkreuz des Verdienstordens der Republik Polen (1997) sowie mit zahlreichen Fernsehpreisen ausgezeichnet. Vor zwei Jahren erhielt er das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Aus seinem literarischen Schaffen ragen die Werke "Es geht seinen Gang", "Durch die Erde ein Riss", "Zwiebelmuster" "Völkerschlachtdenkmal" und "Nikolaikirche" heraus. Dieses Jahr ist der Roman "Reichsgericht" erschienen.
(Stand: Juni 2001)

Pressemitteilung