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Professur

Professur Humangeographie mit dem Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung

Teamphoto Professur Humangeographie 2026, von links nach rechts Hanne Schneider, Johannes Glöckner, Janek von Stebut, Anja Riedel, Birgit Glorius, Denis Zeković

Die Professur Humangeographie mit dem Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung konzentriert sich in Forschung und Lehre auf die Bereiche Migration, Integration und soziale Teilhabe sowie Stadt- und Regionalentwicklung auf der Basis kritischer und reflexiver Ansätze der Migrationsforschung, der postkolonialen Theorie und der Sozialgeographie. Dabei werden insbesondere Regionen untersucht, die bis 1989 dem „sozialistischen Block“ angehörten. Forschungsprojekte befassten sich unter anderem mit der Aufnahme von Geflüchteten in ländlichen Regionen Deutschlands, mit Rückwanderungsprozessen von Hochschulabsolvent*innen am Beispiel Bulgariens, oder mit jüngeren Entwicklungen in postsozialistischen Städten. Aktuelle Forschungsthemen werden regelmäßig in Lehrveranstaltungen integriert, und Studierende werden zu eigenen Forschungen angeregt. Um die Methodenkompetenz der Studierenden zu stärken, führt die Professur Lehrveranstaltungen zu sozialempirischen Forschungsmethoden durch. Exkursionen finden vorwiegend in postsozialistische Staaten statt, in den letzten Jahren z.B. nach Polen, Litauen, Kosovo und Albanien, aber auch nach Norwegen. Auch die ERASMUS-Partnerschaften der Professur konzentrieren sich auf postsozialistische Staaten. Derzeit pflegen wir Partnerschaften nach Vilnius (Litauen), Poznan (Polen) sowie nach Joensuu (Finnland).

Liebe Studierende und Interessierte, wir begrüßen Sie auf den Seiten unserer Professur. Sie finden hier alle relevanten Informationen zu unseren Lehr- und Beratungsangeboten, Forschungsschwerpunkten sowie aktuelle Aktivitäten und Termine.

Aktuelle Informationen

Ausstellung

Ausstellungseröffnung „Aufbrüche – Umbrüche: Ein Dialog zwischen Bremerhaven und Chemnitz“ im Deutschen Auswandererhaus (Bremerhaven)

Bei eisigen Temperaturen und starkem Wind fand am Donnerstag, den 29. Januar 2026, ein von der TU Chemnitz und dem Deutschen Auswandererhaus organisierter Stadtrundgang zur Migrationsgeschichte Bremerhavens statt. Trotz der widrigen Wetterbedingungen nahmen knapp 50 Personen teil, darunter viele engagierte langjährige Bremerhavener:innen.

Der Rundgang führte vom Auswandererdenkmal über den Deich bis in die Innenstadt und thematisierte an verschiedenen Stationen historische und aktuelle Migrationsbewegungen. Dabei wurden sowohl bekannte als auch weniger bekannte Aspekte der Stadtgeschichte aufgegriffen – etwa die Rolle Bremerhavens als Zwischenstation für 155 tamilische Geflüchtete in den 1980er-Jahren, die von hier aus nach Kanada weiterreisten.

Die Teilnehmenden zeigten großes Interesse an den Inhalten und beteiligten sich mit Fragen und eigenen Erfahrungen. Besonders nachgefragt wurde der „Werkzeugkoffer“, der vom Team der Humangeographie als Handreichung entwickelt wurde, um es lokalen Gruppen zu ermöglichen, eigene thematische Stadtspaziergänge zu entwickeln. Das Projekt ist Teil einer Kooperation, die durch den Kalliope-Preis für praxisnahe Migrationsforschung ermöglicht wurde.

Die begleitende Ausstellung „Aufbrüche – Umbrüche: Ein Dialog zwischen Bremerhaven und Chemnitz“ im Deutschen Auswandererhaus – die bereits in Chemnitz gezeigt wurde – greift die Thematik und zeigt Parallelen zwischen beiden Städten auf. Ziel des Projekts ist es, Migration als zentrales Element städtischer Entwicklung sichtbar zu machen und Bürger:innen zur eigenständigen Auseinandersetzung mit lokaler Geschichte anzuregen.

Einen kleinen Video-Eindruck aus der Social-Media-Redaktion des Auswandererhauses finden Sie hier:

Stadtspaziergang Video Cover

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Veranstaltung

Sicher für wen? Sicherheit und Sicherheitsempfinden in Chemnitz

Am 15. Dezember 2025 von 18 bis 20 Uhr findet eine öffentliche Diskussionsrunde mit Prof. Dr. Birgit Glorius, Prof. Dr. Frank Asbrock, Fatima Maged und lokalen Initiativen (angefragt) zum Thema Sicherheit und Sicherheitsempfinden im öffentlichen Raum im Roten Turm in Chemnitz statt.

Chemnitz gilt als die sicherste Großstadt Ostdeutschlands. Dennoch ist das Sicherheitsempfinden vieler Menschen beeinträchtigt. Die von Kanzler Merz platzierte »Stadtbild«-Debatte stellt eine Verbindung zwischen ›gefühlter‹ Unsicherheit und der Anwesenheit von Geflüchteten und MigrantInnen her. Selten wird jedoch darüber gesprochen, wie das Sicherheitsempfinden derjenigen ist, die im »Stadtbild« für migrantisch gehalten werden.

Am roten Turm, in direkter Nachbarschaft des Stadthallenparks und nicht weit vom NSU-Dokumentationszentrum möchten wir Gemeinsam mit Prof. Dr. Birgit Glorius, Prof. Dr. Frank Asbrock, Fatima Maged sowie lokalen Initiativen (angefragt) im öffentlichen Raum über Sicherheit, Wahrnehmungen und Erfahrungen ins Gespräch kommen. Stimmen aus Stadtgesellschaft, Wissenschaft und Presse diskutieren miteinander – und laden alle Interessierten ein, ihre Perspektiven zu teilen. Es gibt heiße Getränke!

Ausstellung

Ausstellungseröffnung „Aufbrüche – Umbrüche: Ein Dialog zwischen Bremerhaven und Chemnitz“

Social-Media-Logo Ausstellung, Grafik: © Andreas Heller Architects and Designers

Am 20. Oktober 2025 eröffnet in Chemnitz eine Ausstellung, die einlädt regionale und urbane Geschichte neu zu entdecken: „Aufbrüche – Umbrüche: Ein Dialog zwischen Bremerhaven und Chemnitz“ zeigt Gemeinsamkeiten der beiden Städte in ihrer Geschichte, beginnend mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert. Eines der verbindenden Elemente ist dabei, wie Wirtschaft und lokales Leben von und mit Zugewanderten gestaltet wurden und werden.

„Aufbrüche – Umbrüche: Ein Dialog zwischen Bremerhaven und Chemnitz“ wird am kommenden Montag, 20. Oktober 2025, von Humangeographin Prof. Dr. Birgit Glorius (TU Chemnitz) und Museumsdirektorin Dr. Simone Blaschka (Deutsches Auswandererhaus) gemeinsam im „Ideenreich“ im Erdgeschoss der Bibliothek der TU Chemnitz (Straße der Nationen 33), am Vormittag in einem Pressetermin vorgestellt. Im Anschluss wird ein kurzer Stadtrundgang angeboten, der einen Einblick in die Ergebnisse der Forschungsarbeit im Rahmen des Kalliope-Preis-Projekts gibt.

Am selben Abend um 17 Uhr eröffnet die Ausstellung feierlich mit geladenen Gästen in der Bibliothek der TU Chemnitz bei einem Get-Together bei Snacks und Getränken. Sie kann bis zum 28. November 2025 zu den Öffnungszeiten der Bibliothek kostenfrei besucht werden. Bereits vor der Eröffnung wird ein weiterer kostenfreier Stadtrundgänge durch Chemnitz für alle Interessierten angeboten, der um 16.00 Uhr vor Ort beginnt.

Um sich für die Abendveranstaltung anzumelden, schicken Sie bitte eine Email an Stephan Schurig (bis zum 16. Oktober 2025, 17.00 Uhr).

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Industriegeschichte erleben

Industriegeschichte(n) erleben – Stadtgeschichten aus Chemnitz neu erzählt

Screenshot Weboberfläche Industriegeschichte erleben. Interessierte können verschiedene Orte in Chemnitz aus unterschiedlichen Perspektiven entdecken. Grafik: Katja Manz

TU Chemnitz lädt am 17. September 2025 zur öffentlichen Präsentation einer neuen digitalen Stadtführung ein und stellt zwei neue Routen vor – Textile Geschichten und Migrationsgeschichten

Welche Geschichten prägen das Bild einer Stadt wie Chemnitz, auch wenn sie nicht auf den ersten Blick sichtbar sind? Die Professur Humangeographie mit dem Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung der Technischen Universität Chemnitz hat viele dieser unsichtbaren Erzählungen gesammelt und in einer interaktiven Web-Anwendung zugänglich gemacht. Sie ist das Ergebnis eines interdisziplinären Projekts in Zusammenarbeit mit Schulen, lokalen Archiven, Stadtteilinitiativen und Kulturschaffenden. Der neue digitale Guide wird erstmals am 17. September 2025 um 14 Uhr in Chemnitz im Büro für Städtebau, Fürstenstraße 23 (1.OG), präsentiert.

Im Zentrum dieser neuen Web-Anwendung stehen Perspektiven, die in offiziellen Stadtbeschreibungen häufig übersehen werden: Geschichten von Migrantinnen und Migranten, von Bewohnerinnen und Bewohnern, Umbrüchen und alltäglichen Orten. Die Nutzerinnen und Nutzer können Stadtteile interaktiv erkunden, sich durch multimediale Inhalte navigieren und dabei ein lebendiges Mosaik aus Vergangenheit und Gegenwart erleben.

„Diese Web-Anwendung ist mehr als ein touristischer Blick – sie ist ein Werkzeug zum Nachdenken über die Stadt, über das, was nicht oder nicht mehr sichtbar ist, und darüber, wie Geschichten hinter den Fassaden unsere Gegenwart prägen“, sagt Prof. Dr. Birgit Glorius, Inhaberin der Professur Humangeographie mit dem Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung, die das Projekt leitet. Die Anwendung richte sich insbesondere an Besuchende der Stadt, interessierte Bürgerinnen und Bürger, Akteurinnen und Akteure der Stadtentwicklung sowie Studierende und Forschende.

Ab dem 17. September 2025 ist die vollständige Web-Anwendung kostenfrei und ohne Registrierung zugänglich unter www.industriegeschichten.tu-chemnitz.de.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Forschung

Flucht, Ankommen und sozialer Wandel – eine Zeitreise

Zehn Jahre nach Angela Merkels "Wir schaffen das!": Prof. Dr. Birgit Glorius, Inhaberin der Professur Humangeographie mit dem Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung der TU Chemnitz sowie Stellvertretende Vorsitzende des Sachverständigenrates für Integration und Migration, zieht in ihrem neusten Buch eine Bilanz

31. August 2015, Bundespressekonferenz: Die damalige deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel äußerte sich mit Blick auf die zunehmende Aufnahme von Geflüchteten in Deutschland mit dem Satz „Wir schaffen das!“. Diese Aussage war danach oft Gegenstand politischer Auseinandersetzungen – unter anderem in Parlamenten, in den Medien und an Stammtischen. Doch was ist warum bei der Integration der Geflüchteten gut gelungen und was nicht?

Publikation: Birgit Glorius, Flucht, Ankommen und sozialer Wandel. Perspektiven für Geflüchtete in der deutschen Aufnahmegesellschaft, transcript, 2025, 393 Seiten (Kostenlos verfügbar als Open Access)

Forschung

Digitale Impulsreihe demografischer Wandel Ländlicher Räume: "Geflüchtete, Integration und Migration auf dem Land"

Am Dienstag, 18.3.2025 stellt Prof. Dr. Birgit Glorius im Rahmen der Impulsreihe Demographischer Wandel Forschungsergebnisse über "Geflüchtete, Integration und Migration auf dem Land" vor.

Ländliche Räume sind Wohn- Arbeits- und Lebensmittelpunkt vieler Geflüchteter in Deutschland. Durch die räumlichen Verhältnisse, Vorbehalte - aber auch engere soziale Netze und Strukturen bietet das Leben auf dem Land dabei sowohl Herausforderungen als auch Chancen. Prof. Dr. Glorius bringt zu diesem Thema Einblicke aus ihrer Forschung rund um Geflüchtete in ländlichen Regionen mit und beleuchtet einige der Aspekte tiefer: Wo existieren Herausforderungen? Welche Faktoren wirken sich positiv auf eine gelingende Willkommenskultur aus? Und wo existieren hier Ansatzpunkte zum (politischen) Handeln?

Bitte melden Sie sich zu der Veranstaltung über Microsoft-Forms an.

Forschung

Kulturhauptstadt Chemnitz 2025: Beiträge von Hanne Schneider und Stephan Schurig

Cover des Weks Kulturhauptstadt Chemnitz 2025

Seit 2018 wird Chemnitz mit rechtsextremen Ausschreitungen in Verbindung gebracht. Seitdem ist die Stadt bemüht, ihre Außenwahrnehmung zu verbessern. Dass Chemnitz nun Kulturhauptstadt 2025 wurde, ist für die Stadt eine Chance bestehende Herausforderungen zu meistern und das eigene Image zu verbessern. Auch das Thema Migration ist in Chemnitz ein umkämpft. So erfuhr die Stadt bereits in der Vergangenheit Migration im Zuge der Industrialisierung, heute durch die Migrationsbewegungen von 2015 oder den russischen Angriffskrieg. Gleichzeitig wird dieses Thema häufig von rechtspopulistischen Parteien besetzt, was eine diskursive und sachliche Aushandlung erschwert.

Die wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen der Professur für Humangeographie Hanne Schneider und Stephan Schurig haben in dem Werk Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 ebenfalls mitgewirkt. Hanne Schneider beschäftigt sich mit der Aushandlung von Migration in Chemnitz, während Stephan Schurig die Aufarbeitung des kolonialen Erbes in den Blick nimmt und hinterfragt das Schweigen der Stadt Chemnitz.

Die Beiträge sowie das gesamte Werk zur Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 finden Sie hier.

Forschung

Stadtrundgang zu lokalen Migrationsgeschichten in Chemnitz

Stadtrundgang in Chemnitz

Am 29.11.2024 trafen sich das Team von Prof. Dr. Birgit Glorius mit interessierten Akteur:innen der Zivilgesellschaft zu einem gemeinsamen Stadtrundgang zum Thema Migrationsgeschichten in Chemnitz. Der Stadtrundgang wurde im Rahmen des Kalliope-Projekts entwickelt und verfolgt das Ziel, lokale Migrationsgeschichten sichtbar zu machen.

Treffpunkt war der Karl-Marx-Kopf, von dem aus der Stadtrundgang in Richtung Straße der Nationen startete. An verschiedenen Stationen, wie der Universitätsbibliothek, dem Hauptbahnhof und dem Sonnenberg, gab es kurze inhaltliche Beiträge zu hören sowie Bilder und Grafiken zu sehen, die über den Wandel verschiedener Orte in Chemnitz informierten. Nach dem Rundgang trafen sich die Teilnehmer:innen im Alten Heizhaus der TU-Chemnitz, um die gemeinsamen Erlebnisse zu diskutieren. In Form eines Werkzeugkoffers soll der Stadtrundgang für alle Interessenten frei und selbstständig erlebbar gemacht werden, damit alle Menschen mehr über die vielfältigen Migrationsgeschichten in Chemnitz lernen können.

Forschung

Wie geht es weiter für die Syrer in Europa?

Birgit Glorius in einem Beitrag bei ARTE

Nach dem Sturz des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad herrscht für viele Syrer und Syrerinnen, die in den vergangenen Jahren Zuflucht in Europa gefunden haben, Unklarheit hinsichtlich einer Bleibeperspektive. Birgit Glorius, Migrationsforscherin und Professorin für Humangeographie an der TU Chemnitz ordnet die Debatte um die politisch vielfach diskutierte Rückkehr der Syrerinnen und Syrer ein.

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier sowie in folgendem Blogbeitrag Rückkehr nach Syrien: Realitätscheck aus Perspektive der empirischen Migrationsforschung – Netzwerk Fluchtforschung. FluchtForschungsBlog, 15.1.2025.

Forschung

Hochdotierter Kalliope-Preis 2023 für die Konzeptentwicklung von Stadtrundgängen zur Migrationsgeschichte an der Professur

Team Professur für Humangeographie mit Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung

Das Team an der Professur erhält den mit 20.000 Euro dotierten Preis für praxisnahe Migrationsforschung des Deutschen Auswandererhauses und der Stiftung Deutsches Auswandererhaus

Das Deutsche Auswandererhaus und die Stiftung Deutsches Auswandererhaus in Bremerhaven verleihen in diesem Jahr den mit 20.000 Euro dotierten Preis für praxisnahe Migrationsforschung. Der prämierte Forschungsansatz des TUC-Teams untersucht Ortschaften als soziale Räume, die wesentlich durch Migration in Form von Zuzug geprägt sind. Die Einbeziehung von Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ermöglicht dabei eine neue Selbstwahrnehmung im Zusammenhang mit Migration. So wird – wie es in der prämierten Einreichung heißt – globale Migrationsgeschichte „in den Erinnerungsteppich einer lokalen Gesellschaft eingewoben“. Unter dem Stichwort „Citizen Science“ werden Bürgerinnen und Bürger auf Augenhöhe in die Forschung eingebunden, u. a. bei der Entwicklung von Stadtrundgängen rund um Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt. Das fertige Konzept soll es Städten ermöglichen, Stadtrundgänge zur Migrationsgeschichte mit lokalem Bezug anzubieten.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Forschung

Erstes deutschsprachiges Handbuch zur Flucht- und Flüchtlingsforschung veröffentlicht

Prof. Dr. Birgit Glorius

Das Themenfeld „Flucht und Migration“ begegnet uns seit einigen Jahren fast täglich in unterschiedlichen Zusammenhängen. Flucht vor Krieg und Zerstörung, Flucht vor repressiven Regimen, Flucht vor den Folgen des Klimawandels – um nur einige Beispiele zu nennen. 

Gemeinsam mit drei weiteren Forscherinnen und Forschern gehört Prof. Dr. Birgit Glorius, Inhaberin der Professur Humangeographie mit dem Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung an der Technischen Universität Chemnitz (TUC), zu den Herausgeberinnen und Herausgebern des ersten deutschsprachigen Handbuchs der Flucht- und Flüchtlingsforschung, das jüngst im Nomos-Verlag erschienen ist. Das Werk versammelt 83 Beiträge von 130 Autorinnen und Autoren, die zu diesem aktuellen und hochrelevanten Themenfeld geforscht haben.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

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