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Professur Maschinenelemente und Produktentwicklung
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Professur Maschinenelemente und Produktentwicklung 

Neuigkeiten

IKAT auf dem PA AK Gleitlager in Frankfurt am Main

03.02.2026

Beim gemeinsamen Arbeitskreis Gleitlager der Forschungsvereinigungen FVV und FVA beim VDMA wurden die Ergebnisse des Projektes „Kombilager II“ FVA 884 II durch Herrn Friedrich vorgestellt. Zudem gab es ein Update zum Vorhaben „Gleitlagersystemtoleranzen“ FVA 803 III von Herrn Ebermann. Für 2026 sind weitere Projekte geplant – u. a. zum Losringlager sowie ein Folgeprojekt zur Schmierstoffqualifizierung, deren Planung Herr Prase vorgestellt hat.

Technik-Zuwachs aus der Slowakei: Schaeffler spendet Prüfstand für die Forschung

27.01.2026

Dank einer großzügigen Spende der Firma Schaeffler konnten wir kürzlich einen Wälzlagerprüfstand an deren Standort in Skalica abholen. Nach einem symbolischen Handschlag vor Ort wurde die Anlage sicher verladen, wobei unsere Fahrbereitschaft das schwere Gerät souverän durch die logistischen Herausforderungen steuerte. Trotz frostiger Temperaturen in der Slowakei verlief die Reise reibungslos und bot neben technischem Austausch auch herzliche Begegnungen mit den slowakischen Kollegen. Der Prüfstand soll künftig unsere Forschung bereichern. Unsere genauen Pläne mit dieser Anlage verraten wir aber noch nicht. Dieses Projekt unterstreicht erneut die wertvolle Kooperation zwischen Industrie und Wissenschaft und eröffnet uns neue Experimentiermöglichkeiten. Ein großes Dankeschön geht an Schaeffler für diese Unterstützung sowie an unser Team für den vollen Einsatz. Wir freuen uns darauf, die Anlage bald offiziell in Betrieb zu nehmen.

IKAT beim Tag der offenen Tür der TUC

23.01.2026

Am 15. Januar präsentierte sich die Technische Universität Chemnitz im Rahmen ihres Tages der offenen Tür einer breiten Öffentlichkeit. Auch das IKAT war erneut vertreten und bot mit dem bewährten 3-D-Puzzle sowie dem Informationsstand zum Studiengang Mensch-Umwelt-Technik (MUT) anschauliche Einblicke in Lehre und Forschung.

Das 3-D-Puzzle forderte die Teilnehmenden dazu auf, eine dreitafelprojektionale Darstellung zu analysieren und daraus eine dreidimensionale Struktur zu rekonstruieren. Die angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure zeigten dabei eindrucksvoll ihre ausgeprägten räumlichen Vorstellungen und ihr technisches Verständnis – Kompetenzen, die eine zentrale Grundlage für ein erfolgreiches Maschinenbaustudium darstellen.

Am MUT-Stand informierten sich zahlreiche Interessierte über den neu etablierten Studiengang Mensch-Umwelt-Technik, der sich der Entwicklung nachhaltiger Produkte und Systeme widmet. Der Studiengang vermittelt fundierte Kenntnisse zu ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten der Nachhaltigkeit, deren Bewertung sowie zur praktischen Umsetzung nachhaltiger Lebensweisen und technischer Lösungen.

Wir bedanken uns herzlich für das große Interesse am Studiengang MUT sowie an den interaktiven Angeboten des IKAT.

Frohes Weihnachten und einen guten Rutsch an alle!

24.12.2025

Liebe Studierende, Freunde, Kollegen und Projektpartner,

ich möchte mich langsam in die Festtage verabschieden. Meine Lieblings-Maschinenelemente begleiten diesen Gruß nicht ohne Grund: Die Welle-Nabe-Verbindung steht für starken Zusammenhalt, das Gleitlager für Stabilität und Verlässlichkeit. Nachgiebige Mechanismen symbolisieren Flexibilität und kreative Lösungsansätze. Der Reibwertprobekörper erinnert an die notwendige Wärme in der kalten Jahreszeit, während der Probekörper für den Reibklötzchenprüfstand das faszinierende Zusammenspiel technischer Systeme widerspiegelt.

Mit diesen Gedanken wünsche ich Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit. Ich bedanke mich herzlich für die gute Zusammenarbeit und blicke mit Freude auf gemeinsame Projekte und neue Impulse im kommenden Jahr.

Forschung

Das tiefe Lernen (DL) und die künstlichen neuronalen Netze (ANN) gehören beide zum Bereich des maschinellen Lernens (ML), der wiederum der KI zugeordnet ist. ANNs sind in der Lage, komplexe Zusammenhänge zu erlernen und auszuführen, was in den letzten Jahren zu bemerkenswerten Ergebnissen geführt hat.
Die zulässigen Beanspruchungen von ausgewählten Welle-Nabe-Verbindungen (Kegel-, Zylinderpressverband sowie Passfeder-, Rändel-, Polygonverbindung, etc.) werden im Bereich der Dauer-, Zeit- und Betriebsfestigkeit seit Jahrzehnten schwerpunktmäßig am IKAT untersucht. Dabei wird des Verhalten sowohl unter einzelnen Belastungen (Biegung, Torsion) wie auch kombinierten dynamischen Lasten analysiert.
Im Kontakt verschiedener Bauteile initiieren Verformungen in Verbindung mit dem vorherrschenden Fugendruck den Schädigungsprozess der Reibdauerermüdung (Reibkorrosion). Aktuelle Forschungsaktivitäten am Institut konzentrieren sich auf die grundlagenorientierte Erforschung des Schadensphänomens Reibkorrosion und verfolgen die Zielstellung der Erarbeitung eines wirkungskonformen Berechnungsverfahrens.

4    Gleitlager

Wachsender ökologischer und ökonomischer Druck führt in der Entwicklung der Gleitlager zu immer höheren und komplexeren Beanspruchungen. Die Forschung am Institut beschäftigt sich daher vorrangig mit der Untersuchung und Entwicklung von alternativen Gleitwerkstoffen und dem Einfluss geometrischer Abweichungen. Der Schwerpunkt der Untersuchungen liegt im Verschleißverhalten bei unterschiedlichsten Betriebsbedingungen (Partikel, Mischreibung, Hydrodynamik).
Während konventionelle Mechanismen ihre Verformbarkeit den gleitenden oder rollenden Schnittstellen in den Gelenken verdanken, erfüllen nachgiebige Mechanismen ihre Funktion durch elastische Dehnungen an Stellen, die beim Entwurf bewusst flexibel gestaltet werden. Dieses Funktionsprinzip ermöglicht neuartige, formadaptive Strukturen, welche beispielsweise in der Softrobotik oder bei formvariablen Tragflächen Anwendung finden können. Die Professur setzt hierbei den Forschungsschwerpunkt auf optimierungsbasierte Synthesemethoden.
Die Festigkeitsuntersuchungen fokussieren auf die Zahnfußtragfähigkeit von Schneckenradgetrieben. Die Herausforderung zur numerischen Abbildung liegt in der komplexen Geometrie und im speziellen Werkstoff Bronze.
Der Haftreibwert (auch: Reibbeiwert oder Reibungszahl) ist als eine Systemgröße mit einer Vielzahl beeinflussender Parameter zu verstehen. Um bestehende Potentiale in reibschlüssigen Verbindungen (u. a. Schrauben-, Flansch-, Pressverbindungen) zu nutzen, ist eine experimentelle Untersuchung unerlässlich. Mit Hilfe standardisierter Prüfverfahren an Modellproben werden an der Forschungsstelle verschiedenste tribologische Konfigurationen hinsichtlich ihres Übertragungsverhaltens betrachtet. Ein Hauptforschungsgebiet ist dabei die Synthese neuer Auslegungs-/Auswahlwerkzeuge für reibwerterhöhende Maßnahmen (z. B. Mikro-/Laserstrukturen, Hartpartikel, Beschichtungen) für statische und dynamische Belastungsfälle.
Wie lässt sich Nachhaltigkeit in der Produktentwicklung schon gleich zu Beginn mit Denken? Wie lassen sich Grundprinzipien der Nachhaltigkeit: Menschenrechte, Kreislaufwirtschaft, Natur- und Ressourcenschutz und betriebswirtschaftliche Tragfähigkeit in Produkten verankern? Welche Methoden und Fähigkeiten benötigen Entwickler, Konstrukteure und Manager zur Umsetzung nachhaltiger Produkte in ihrer ganzen Komplexität?

  • Eine junge Frau sitzt am Computer.

    Rund um die Uhr die Hausarbeit abschließen

    Einfach dranbleiben: Universitätsbibliothek der TU Chemnitz hat unmittelbar im Anschluss an die „Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ am 5. Februar 2026 erstmals noch bis 14. Februar gegen Mitternacht 24/7 geöffnet …

  • Logo vor einer Gebäudeansicht

    TU Chemnitz im Ranking von StudyCheck.de auf Platz 4 der beliebtesten Universitäten in Deutschland

    Ein „StudyCheck Award 2026“ mit dem Zertifikat „Top Universität 2026“ geht dank der sehr positiven Bewertung ihrer Studierenden sowie Absolventinnen und Absolventen an die TU Chemnitz – Zudem ist die TUC aktuell die zweitbeste staatliche Universität im Live-Ranking „Digital Readiness“ …

  • Mehrere Personen spielen Tischtennis.

    Wenn der Deutschkurs in die Werkhalle verlagert wird

    Tischtennisturnier krönte Premiere des Sprach- und Praxisprojekts „Deutsch für Ingenieure“ – Internationale Studierende präsentierten ihre selbstgebauten Schläger und bewiesen dabei ihre neugewonnene Sprachkompetenz …

  • Blick auf ein schiff, das neben einem Gebäude ankert.

    Spurensuche in der Stadt

    Wie Migration Stadtbilder und Lebensgeschichten prägt, zeigt das Deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven bis zum 1. März 2026 – Ausstellung „Aufbrüche – Umbrüche“ verknüpft Bremerhaven und Chemnitz in einem Dialog über Wandel, Erinnerung und Identität – Professur Humangeographie mit Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung der TU Chemnitz wirkte an der Konzeptentwicklung mit …