Springe zum Hauptinhalt
Zwischen Asyl und Realität
Zwischen Asyl und Realität
Zwischen Asyl und Realität 

Film und afghanisches Büffet

Ab 20 Uhr

Inhalt                                                

 
Wir zeigen Nina Kusturicas preisgekrönte Dokumentation "Little Alien", welche über die Schicksale junger, meist minderjähriger Menschen berichtet, die allein mit dem Traum vom besseren Leben aus ihrem Land flüchten. Anschließend darf bei traditionell afghanischen Speisen diskutiert und genossen werden.  
 

 

Nina Kusturica

Little Alien könnte wohl nicht authentischer gemacht worden sein. Nina Kurustica, gebürtige Bosniern, musste Anfang der Neunziger selbst aus ihrem Land fliehen und wurde als Kriegsflüchtling in Wien aufgenommen. Diese eigenen Erfahrungen brachten sie auf die Idee, ihr künstlerisches Talent für die Sichtbarmachung der Situation minderjähriger Flüchtlinge nutzen und somit auf die harten Bedingungen der europäischen Asylpolitik in Bezug auf unbegleitete Minderjährige aufmerksam zu machen. Obwohl bereits 15 Jahre seit ihrer eigenen Flucht vergangen sind und die Regisseurin und Inhaberin einer Produktionsfirma dauerhaft und erfolgreich in Wien leben kann, stellt sie fest:
"Diese andere Perspektive, das Aufeinanderprallen der Welten und Erwartungen, dieses parallele Leben mehrerer Realitäten begleiten mich bis heute."
 
Kurusticas Film zeigt, dass Europa längst nicht alle Menschen einlädt und mit offenen Armen empfängt, sondern (jungen) Flüchtlingen , die sich ohnehin durch die Trennung von der Familie und Kriegs- sowie Fluchttraumata im permanenten Ausnahmezustand befinden, einen langen Kampf aus Rückschlägen, Warten und Unsicherheit auferlegt, den nur wenige gewinnen.
 
                   
 
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            
  • Ein Mann und eine FRau stehen vor einer Tafel, an der farbige Puzzlesteine befestigt sind.

    Die Kombi macht’s: TU Chemnitz startet Bachelorstudiengang mit 99 Kombinationsmöglichkeiten

    Für maßgeschneiderte Profile in Zeiten des Wandels: Ab dem Wintersemester 2026/27 können Studierende ein Hauptfach frei mit einem Nebenfach kombinieren – Neuer Kombinationsstudiengang soll insbesondere den Bildungs- und Wissenschaftsstandort Chemnitz und die Region Südwestsachsen stärken …

  • Porträt einer Frau

    Im Fokus: Bedroh­liche Veränderungen der politischen Kultur

    Prof. Dr. Susanne Rippl vom Arbeitsbereich Politische Soziologie der TU Chemnitz ist Co-Autorin eines Buches, das aufzeigt, wie rechte Narrative die Demokratie unterwandern …

  • Porträt eines Mannes

    Schichtungen im Moment des Hörens

    Konzertsymposium „Schichtungen: Chemnitz, Berlin, Wien. In memoriam Peter Ablinger“ bringt vom 21. bis zum 22. Mai 2026 internationale Komponisten und Interpreten, Installationen, Konzeptkunst und wissenschaftliche Perspektiven an die TU Chemnitz und in die Kunstsammlungen Chemnitz …

  • Eine Europa-Tischflagge steht vor einem Globus.

    Diskutieren über Europa

    Professur Europäische Integration mit dem Schwerpunkt Europäische Verwaltung der TU Chemnitz unterstützt am 11. Mai 2026 öffentliche Podiumsdiskussion – Interessierte können sich für die Veranstaltung bis zum 4. Mai anmelden …