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UNIX-Stammtisch in Sachsen / Vortrag GI

Der UNIX-Stammtisch ist ein offenes Forum für alle, die an der Vermittlung und Diskussion von Themen im Umfeld der Informationstechnologie interessiert sind. Inspiriert von ersten Kontakten zu deutschen und europäischen UNIX-Gruppen nach der Wende 1989 wurde - mit Berichten von Teilnehmern an deren Konferenzen - am 29.5.1990 der 1. UNIX-Stammtisch in Sachsen aus der Taufe gehoben. Seine Historie und aktuelle Informationen finden Sie hier.

Dabei ist der zum Zeitpunkt der Gründung gewählte Begriff "UNIX" heute nicht mehr so eng zu sehen. Es werden Entwicklungen aus dem Bereich der Betriebssysteme, im Internet, der Datennetze und Telefonie genauso vorgestellt, wie interessante, meist kostenfreie Software sowie effektive Arbeitsmittel (Werkzeuge) aus der Welt der "Offenen Systeme". Dabei sind wir noch heute von den Konzepten der UNIX-Betriebssysteme überzeugt. Auch einschlägige Firmen, in denen oft ehemalige Studenten und Mitarbeiter der TU tätig sind, haben bei uns ein fachliches Podium.

Seit März 2007 wird der UNIX-Stammtisch in Kooperation mit der GI-Regionalgruppe Chemnitz durchgeführt. So wird die Vernetzung von IT-Aktivitäten und IT-Wissen in der Region weiter ausgebaut.

Jeweils am letzten Dienstag eines Monats (außer Juli, August, Dezember) sind interessierte Zuhörer aus der Region eingeladen zu zwanglosen Fachgesprächen in lockerer Atmosphäre. Selbstverständlich ist die Teilnahme immer frei und erfordert keine Anmeldung. Bei Bedarf werden Einladungen per E-Mail verschickt. Wir sind jederzeit an aktuellen und interessanten Themenvorschlägen und eigenen Beiträgen interessiert.

Nächster Termin: 28.05.2013, 17.30 Uhr
Ort: Altes Heizhaus im Innenhof der TU Chemnitz, Str. der Nationen 62
Thema: Backdoors mit Bordmitteln
Referent: Christian Perle  , secunet Security Networks AG Dresden
Inhalt: Nachdem ein Linux-System übernommen wurde, schafft sich der Angreifer oft eine (versteckte) Möglichkeit, um später weiterhin Zugang zum System zu bekommen. Diese "Backdoors" werden üblicherweise durch ausgetauschte System-Tools oder durch Änderungen auf Kernel-Ebene versteckt.
Was aber, wenn nur die vorinstallierten Bordmittel zur Verfügung stehen, und für den Einbau der Backdoors gerade mal 15 Minuten reichen müssen? Diese Situation wird auf dem LinuxTag-Hackingcontest simuliert.
Der Vortrag zeigt mehrere lokale und remote root-Zugänge und setzt dabei zum Teil abenteuerliche Triggermechanismen ein.



Wir würden uns freuen, wenn Sie uns einen interessanten Vortrag anbieten könnten. Sie können dazu dieses Vortrags-Formular verwenden. Wenn Sie uns Hinweise, Kritiken oder Anregungen zu dieser Veranstaltung senden möchten, dann schicken Sie uns doch einfach eine E-Mail. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Unterstützung unserer Arbeit.