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Willkommen auf den Seiten der Professur Romanische Kulturwissenschaft

Die Professur Romanische Kulturwissenschaft beschäftigt sich mit der Geschichte und Gegenwart des romanischen Kulturraums im europäischen und postkolonialen Kontext. Im Mittelpunkt von Forschung und Lehre steht die Analyse gesellschaftlicher Entwicklungen und Phänomene aus kulturwissenschaftlicher Sicht. Vorrangig werden Aspekte der Gedächtniskultur sowie der visuellen Repräsentation soziokultureller Prozesse untersucht.

Aktuelles

Im Sommersemester 2013 bietet die Professur Romanische Kulturwissenschaft folgende Sprechzeiten an:
 
Prof. Ulrike Brummert, docteur d'Etat: donnerstags von 16:00 bis 18:00 Uhr
 
Martin Bauch M.A.: dienstags von 15:00 bis 16:30 Uhr und nach Vereinbarung
 
Markus Tümpel M.A.: dienstags von 13:00 bis 14:00 Uhr

 

Am 02.02.2013 findet in der Oper Chemnitz die Premiere der revidierten Fassung der Oper Vasco de Gama (Die Afrikanerin) von Giacomo Meyerbeer statt. In Kooperation mit den Theatern Chemnitz veranstaltet die Romanische Kulturwissenschaft das Kolloquium Macht_Ego_Religion vom 01. bis 03.02.2013.

Giacomo Meyerbeer, jüdischen Glaubens, in Preußen geboren, in Italien das Opernhandwerk erkundend, in Paris und Berlin letztendlich zu großem Ruhm gekommen, stellt er in seinen multiplen Facetten das gesamte europäische 19. Jahrhundert dar. Dieses gemeinsame Unternehmen von Stadt und Universität fasst sich auch als eine Veranstaltung im Rahmen des 50. Jahrestages des Elysée-Vertrages auf.

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Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier:

Programm

SSP 12/13 (Annkathrin Bender)

Die Musik Meyerbeers inspirierte die acht StudentInnen des Seminars Oper und Nationsbildung ihre synästhetischen Wahrnehmungen zu der instrumentalen Musiksequenz aus dem vierten Akt der Afrikanerin (No.7 - L'Africa – Akt 4: Prelude & Grand Indian March) auf Papier zu bannen. Es entstanden Bildzyklen und einzelne Momentaufnahmen, teils in strenger Abtrennung der Techniken und Materialien, teils im Ausloten des Miteinanderverbindens: Aquarellfarbkasten und -stifte, Kugelschreiber, Kohle, Buntstifte, Pastell- und Wachsmalkreide, Wasser- und Fingerfarben, Leim- und Reißtechnik, transparentes Papier, buntes Papier, festes Papier und in allen Größen.

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2013

AB-Fall, Müll und Staub (Ulrike Brummert)

[erschienen in: Sandten, Fasbender, Bauer (Hg.): Stadt der Moderne, Wissenschaftlicher VerlagTrier, ISBN 978-3-86821-427-7 , S.271-300.]

Im Flur lag ein roter Afghan. Immer, fast immer war er von kleinen weißen Stippen übersät. Zum Ungemach meiner Mutter. Eine ästhetische Verunreinigung. Sie quälte sich und uns um den Ursprung dieser Krümel. Die Antwort meines Vaters: "Das ist der Kalk, der mir aus den Beinen rieselt". Verursachung durch Baumwollfeinripp? Und doch fragte sich das Kind, ob man sich, entgegen der bisherigen vermeintlichen Sicherheitsbeständigkeit, lebend allmählich auflöse und Partikel von Staub im Universum hinterließe. weiterlesen...

 

2012

Martin Bauch & Ulrike Brummert (Hrsg.)

Besançon ● Ein Reisebuch. Chemnitz: Universitätsverlag, ISBN 978-3-941003-23-1 , 103 S.

Die Franche-Comté ist ein Kleinod, reich an materiellem Erbe vergangener Epochen und überlieferten Kulturtechniken, aber sie ist auch die grüne Lunge Frankreichs.

Auslöser dieses Sammelbandes war eine Exkursion in die Franche-Comté mit Studierenden der Europastudien und Europäischen Geschichte der Technischen Universität Chemnitz im Juni 2009 unter dem Titel: „Franche-Comté – Die Erfindung einer Region in Transnationalität und Transkulturalität“. Der vorliegende Band will Einblicke in die Franche-Comté und Besançon geben. Er lädt Sie ein, die Region und Ihre Hauptstadt zu entdecken und gemeinsam mit den AutorInnen, Martin Bauch, Ulrike Brummert, Sindy Dießl, Stefan Hantzschmann, Sebastian Lindner, Nino Micklich, Franziska Mehlhorn, Anja Schmidt und Sophie Schönfeld, eine virtuelle Reise zu unternehmen.

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