Schutz vor Computer-Viren
Allgemeine Hinweise
- Sorgen Sie dafür, dass Ihr Rechner eine Antiviren-Software mit aktuellen Virenkennungen hat.
- Öffnen Sie niemals einen E-Mail-Anhang, den Sie nicht erwartet haben.
- Zur Vorbeugung eines Virenbefalls sind die Einstellungen in E-Mail-Anzeige auf "Text " zu stellen, z. B. unter Mozilla Thunderbird in "Ansicht/Nachrichtentext als" ist "Reiner Text" auszuwählen. Weiterhin sollte in Konfiguration des Mailprogramms das Nachladen von Bildern und das Ausführen von JavaScript? zu deaktiviert werden.
Aktuelle Informationen
Antivirensoftware an der TU Chemnitz
In Ihrem eigenen und im Interesse anderer Benutzer im Campusnetz sind Vorkehrungen zum Virenschutz auf jedem Computer unverzichtbar!
Eine Mindestvoraussetzung für den Schutz vor Viren, Würmern und anderer Schadsoftware ist der Einsatz von Antivirensoftware. Diese Software hat im wesentlichen zwei Funktionen:
- Viren erkennen und entfernen, bevor diese den Computer infizieren und Schaden anrichten können (vergleichbar einer vorbeugenden Schutzimpfung).
- Bereits aktive Viren erkennen, deren Weiterverbreitung unterbinden und - soweit möglich - Schadfunktionen eliminieren (vergleichbar einer Medizin bei Krankheit).
Wesentlich ist neben der aktuellen Software-Version vor allem die zeitnahe Aktualisierung der zugrunde liegenden Datenbasis (Virenkennungen).
Als Antivirensoftware nutzen wir
Sophos Anti-Virus im Rahmen einer Landeslizenz für die sächsischen Hochschulen. Auf den vom URZ administrierten Rechnern, ist Sophos Anti-Virus installiert. Die Landeslizenz erlaubt jedem TU-Angehörigen, die Software Sophos Anti-Virus auf dienstlichen und privaten Rechnern zu installieren.
Beim Einsatz älterer Windows-Versionen ist zu beachten, dass der Hersteller der Antivirensoftware Sophos für folgende Produkte/Plattformen den Support abgekündigt hat :
- Sophos Antivirus für Windows 95/98 und Windows NT wird zum 31.12.2010 eingestellt.
Beachten Sie bitte auch, dass der Support der betroffenen Betriebssysteme durch den Hersteller bereits abgelaufen ist.
Aktionen bei einer Vireninfektion
Anzeichen für eine Vireninfektion Ihres Computers können sein:
- Die Antivirensoftware hat einen bereits aktiven Virus identifiziert.
- Sie werden von Dritten darauf hingewiesen, dass Ihr Computer Viren verbreitet.
- Sie bemerken ungewöhnliches Verhalten Ihres Computers (startet nicht mehr, bootet selbstständig, verschwundene oder manipulierte Dateien, ungewöhnliches Lastverhalten etc.).
- Ihr Arbeitsplatzpc innerhalb der TU musste in das Quarantänenetz gesetzt werden.
Sie sollten sich den Verdacht auf jeden Fall durch eine Antivirensoftware bestätigen lassen.
Das Entfernen des Virus durch die Antivirensoftware oder entsprechende Spezialprogramme reicht bei einer erfolgten Vireninfektion möglicherweise nicht aus. Das ist von der konkreten Schadensfunktion des jeweiligen Virus abhängig. Oftmals ist es erforderlich, Dateien und Programme wieder herzustellen oder durch ähnliche Maßnahmen den Computer wieder in den Ausgangszustand zu versetzen. Weiterhin kann eine Schadensfunktion des Virus darin bestehen, eine sog. Hintertür (Backdoor) einzurichten, durch die Angreifer beliebige Software auf dem infizierten Computer installieren können. Diese Gefahr besteht insbesondere für Computer, die auch außerhalb des Campusnetzes im Internet betrieben werden (z.B. Notebooks). Wenn Sie nicht sicher ermitteln können, ob weitere Schadensfunktionen installiert worden sind, ist eine Neuinstallation des Computers oder das Rückstellen eines Images von einem vertrauenswürdigen Medium empfehlenswert .
Hier finden Sie Tipps bei infizierten PC's, die in das Quarantänenetz der TU gesetzt werden mussten.
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