Einführung
Motivation:
GIMP stellt eine sehr leistungsfähige Software für verschiedenste Anwendungen aus dem Bereich Bildbearbeitung bereit. Die Anwendungspalette reicht vom einfachen Malprogramm bis zur professionellen Fotoretusche. Das Konzept mit Plugins und Erweiterungen macht GIMP zu einem sehr universellen Werkzeug. Durch Plugintechnologie können weitere Bilddatenformate unterstützt werden und neue Effekte und Filter integriert werden. Ein Script-Interface ermöglicht die Automatisierung einfacher Aufgaben bis zu komplizierten wiederkehrenden Vorgängen.
Was kann GIMP?
- Zeichenwerkzeuge wie Pinsel, Stifte, Airbrush, Klonwerkzeuge, ...
- Auswahlwerkzeuge
- strukturierte Speicherverwaltung, d.h. Bildgröße nur von Festplattenkapazität abhängig
- hochwertige Glättfunktionen
- Ebenen, Kanäle, Alphakanäle
- mehrfach Undo, Redo
- Transformationswerkzeuge wie Drehen, Skalieren, Verbiegen und Spiegeln
- viele unterstützte Bilddatenformate
- Scripte und Plugins
Wo läuft GIMP?
- entwickelt auf Unix-Plattform mit grafischer X11-Oberfläche
- Test ohne Installation: Knoppix
- Portierungen nach OS/2, Win32, MacOS X
Geschichte
Peter Mattis und Spencer Kimbal
arbeiteten an einem Seminarprojekt, ein Compiler in LISP ....... das Projekt scheiterte
wir mussten etwas schreiben ... IRGENDETWAS ... nützliches!
- Kountinuierliche Entwicklung seit 1996.
- Beachte Versionierung, 1.2, 2.0, 2.2, 2.4 und 2.6 stabile Version, 1.3, 2.1, 2.3 und 2.5 Entwicklerversion
- letztens im Kurs ...
Quickstart
erster Start
- Aufruf aus Startmenü oder
gimp an der Kommandozeile
- erster Aufruf legt benutzerspezifische Konfiguration an
-
$HOME/.gimp-<version>
- persönliche Einstellungen
- eigene Pinsel, Verläufe, Muster, Plugins, Skripts, ...
Pfad für Temporäres Verzeichnis und Auslagerungsverzeichnis auf ein lokales Verzeichnis (z.B. /tmp) einstellen!
Unser erstes Bild
- <GIMP> / <Datei> / <Neu>
- Vordefinierte Vorlagen für Bildgröße und Auflösung
- Bildgröße in Pixel bzw. in cm unter Beachtung der Auflösung
- Bildart
- RGB = 16 Mio Farben (256^3)
- Graustufen (256)
- Füllart
- Vordergrund
- Hintergrund
- Weiß, weißer Hintergrund
- Transparent
- Bildkommentar (je nach Bildformat im Fileheader abgelegt)
Arbeite wenn möglich mit dem RGB-Farbmodell!
Indizierte Bilder (kleine, feste Anzahl Farben) sollten immer erst zum Schluß aus einem RGB-Farbmodell konvertiert werden!