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Die virtuelle Realität vor Augen - auch die Sozial- und Bildungswissenschaften beschäftigen sich zunehmend mit Virtual Reality. |
Im Rahmen der Vortragsreihe "Virtuelle Realität - Eine technische und gesellschaftliche Herausforderung" sprechen am 3. Juni 2008 Mark Bormann und Frank P. Schulte
Virtuelle Realitäten sind mit Hilfe von Computern erzeugte interaktive Simulationen, in die Nutzer mit Hilfe technischer Ausrüstung eintauchen können. Virtuelle Realitäten werden nicht nur erfolgreich in der Wirtschaft und im Entertainment eingesetzt, sondern in den vergangenen Jahren auch verstärkt in den Sozial- und Bildungswissenschaften. Am Beispiel von vier thematisch unterschiedlichen, quantitativen Studien (zur Ergonomie, zur intersensoriellen Informationsintegration, zur Spielspaßmessung sowie zum Ingame-Advertisement) zeigen Mark Bormann und Frank P. Schulte von der Universität Duisburg-Essen die Breite und Nützlichkeit verschiedener Virtual Reality-Ansätze für die empirische Forschung auf. Ihr Vortrag zum Thema "Virtual Reality as Tool and Topic - Messmethoden in virtuellen Realitäten" zeigt zudem, dass Virtual Reality für die Medienwirkungsforschung und die Kognitionspsychologie nicht nur Untersuchungsgegenstand sein kann, sondern auch als Untersuchungsinstrument vielversprechend ist.
Der Vortrag findet am 3. Juni 2008 um 17.15 Uhr im Hörsaalgebäude der TU Chemnitz, Reichenhainer Straße 90, Raum K 003, statt. Er ist die vierte Veranstaltung innerhalb der Vortragsreihe "Virtuelle Realität - Eine technische und gesellschaftliche Herausforderung".
Weitere Informationen zur Vortragsreihe gibt es im Internet unter http://www.tu-chemnitz.de/phil/phil/ oder bei Dr. Rainer Totzke, Telefon 0371 531-27900, E-Mail rainer.totzke@phil.tu-chemnitz.de.
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