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Gemeinsam für den Wissenschaftsstandort Sachsen

Technische Universität Chemnitz und Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf schließen Kooperations-Rahmenvertrag

  • Die Vertragsunterzeichnung beim Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf - von links: Prof. Dr. Dietrich R.T. Zahn (Prorektor für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Gleichstellung), Dr. Eberhard Alles (Kanzler) und Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes (Rektor) von der TU Chemnitz sowie Prof. Dr. Roland Sauerbrey (Wissenschaftlicher Direktor) und Prof. Dr. Peter Joehnk (Kaufmännischer Direktor) vom HZDR. Foto: HZDR

Die Technische Universität Chemnitz und das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) stellen ihre Zusammenarbeit in Forschung und Lehre auf eine vertragliche Basis. Dazu schlossen sie am 1. September 2011 einen Kooperations-Rahmenvertrag ab. Für die TU Chemnitz unterzeichneten Rektor Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes und Kanzler Dr. Eberhard Alles; für das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf unterschrieben der Wissenschaftliche Direktor Prof. Dr. Roland Sauerbrey und der Kaufmännische Direktor Prof. Dr. Peter Joehnk. Die Vertragspartner streben eine stärkere Vernetzung durch Bündelung der Potenziale in Forschung und Lehre ihrer Einrichtungen an. Zugleich soll die Bedeutung des Wissenschaftsstandortes Sachsen im nationalen und internationalen Maßstab durch den Ausbau der Möglichkeiten für Spitzenforschung gefestigt werden.

Die Kooperation zwischen der TU und dem HZDR soll vor allem verwirklicht werden durch eine Abstimmung beim Aufbau personeller und sächlicher Ressourcen, durch Informationsaustausch und Projektzusammenarbeit, insbesondere bei Forschungsvorhaben der Europäischen Union, des Bundes oder des Freistaates Sachsen, sowie durch Aufbau und Wahrnehmung internationaler Kontakte. Außerdem ermöglicht sie die Wahrnehmung von Aufgaben und Funktionen in Personalunion, die wechselseitige Mitarbeit in wissenschaftlichen und technischen Einrichtungen, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie die gemeinsame Nutzung von Räumen, Geräten, Einrichtungen und Infrastrukturen.

Bereits in der Vergangenheit arbeiteten Chemnitzer und Rossendorfer Wissenschaftler gemeinsam, so etwa im Projekt "Nukleation von Spinordnung in niederdimensionalen kolloidalen Partikelsystemen" unter Federführung der Professur Oberflächen- und Grenzflächenphysik der TU Chemnitz oder in der Arbeitsgruppe "Grenzflächen - Nanostrukturen" an der Professur Theorie ungeordneter Systeme. Beide Einrichtungen sind zudem Partner bei "SachsenPatent", einer Initiative für Sachsens Erfinder.

Die Vertragsunterzeichnung fand im HZDR im Anschluss an eine Podiumsdiskussion des Dresdner Gesprächskreises statt. Zu den Podiumsgästen, die über das Thema "Atomausstieg - und jetzt?" sprachen, gehörte neben Prof. Sauerbrey vom HZDR auch Prof. Dr. Gerd Strohmeier, Inhaber der Professur Europäische Regierungssysteme im Vergleich an der TU Chemnitz.

Weitere Informationen zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf: http://www.hzdr.de

Katharina Thehos
02.09.2011

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